Ernst Fischer

14. April 2017
von Ernst Fischer
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Der Ursprung des edlen „La Casotta“

…ein Spagat zwischen Vergangenem und Neuem

Was aus einem ursprünglichen Versuch entstand und sich im Verlaufe der Zeit in ein Projekt verwandelte, kann nur aus tiefster Überzeugung und Leidenschaft entstehen. Und genau so habe ich in all den Jahren das Team um die Familie Lo Franco, sowie das des gesamten Bio Landwirtschaftsbetriebes, der “Fattoria La Vialla“, kennen und lieben gelernt. Ständig auf der Suche nach Produkten mit der ausgeprägten Typizität der Toscana, des Chianti Gebietes. Mit diesem Wein, dem  “Podere La Casotta“  ist ihnen das auf überzeugende Weise gelungen.

Entstanden ist dieser Wein aus einer Symbiose von grosser Harmonie zwischen Ursprünglichkeit, Typizität und der Unverwechselbarkeit. Gepaart mit dem Fachwissen, Überzeugung und der grossen Leidenschaft aller beteiligten Menschen der Fattoria an diesem Projekt, ob direkt oder indirekt  –  Nur so kann Aussergewönliches entstehen!

In allen Kochbüchern steht: “Man nehme…“   –  Auf den Podere “La Casotta“  2013 umgesetzt bedeutet das: …alte Rebsorten welche im Jahr 2000 rund um das verwahrloste Landhaus neu gepflanzt wurden. Das wiederum bedeutet, vor genau 16 Jahren, entstand die Grundlage für einen Wein. Dieser steht im Gleichklang zwischen Toscanischer Weintradition, den alten Traubensorten und Forschung . Die eingangs bereits erwähnten fünf Rebsorten wurden seit jeher im Chianti Gebiet gemischt angepflanzt. Die Gebrüder Lo Franco, zusammen mit ihrem Oenologen hatten die feste Überzeugung und tiefe Leidenschaft, einen anderen, somit einen neuen Wein aus diesen Zutaten  zu kreieren und voller Erwartung zu verwirklichen. (was ihnen letztendlich auch perfekt gelang)

Jede der einzelnen fünf Rebsorten weist ihre eigenen, teils positiven, doch auch negativen Charakterzüge auf. Diese alle aufzuzählen würde den Rahmen dieses Beitrages sprengen. Die grosse Kunst bestand nun darin, dass das Cuvée dieses Weines mit einer enormen  Sachkenntnis komponiert wurde. Das bedeutet, dass die positiven Eigenschaften der fünf Traubensorten in optimalen Proportionen zusammen verheiratet wurden. (verschneiden oder mischen sind  für  mich Unworte in diesem Zusammenhang)  Die prozentualen Anteile habe ich bereits früher erwähnt.

Im Podere “La Casotta“ 2013  wiederspiegelt sich das grossartige, rebtechnische Zusammenspiel der fünf Rebsorten, welche auf unterschiedlichen, nachbarlichen Zonen des Rebberges wachsen und gedeihen. Das bedeutet auch, dass sich die Exposition der einzelnen Rebparzellen und dadurch auch die Reifung der Trauben, zeitlich unterscheiden.

Eine Randbemerkung sei mir noch erlaubt: Auf Podere “La Casotta“ wurden die ersten Trauben am 16. September 2013 geerntet!

Die einzelnen Rebsorten werden in den verschiedenen Teilabschnitten des Weinberges getrennt geerntet und zu diesem überragenden Wein weiter verarbeitet. Von den drei Sorten Sangiovese, Malvasia Nera und Aleatico werden ausschliesslich die gesündesten, schönsten Trauben selektioniert. Sie werden bis im Dezember in gut belüfteten, trockenen Räumen auf Gestellen locker zum trocknen ausgelegt. Nach dieser Zeit der Konzentrierung werden die Traben schonend gepresst. Dieser entstehende Jungwein wird anschliessend mit dem Wein aus den Sorten Colorino und Pugnitello verheiratet. Das so komponierte Cuvée wird nach 16 Tagen “ abgestochen“ und in den nur teilweise neuen Barrique-Fassern (225 Liter gross) 18 lange Monate ausgebaut. Dieses edle Cuvée reift dann in grossen Betonbehältern weiter. In Betonbehältern deshalb, dass die feinen Noten des vorangegangenen Ausbaus nicht durch Fremdnoten übertönt oder gar zerstört werden.  Nach der Abfüllung in Flaschen ruht und reift dieser grosse Wein weitere 12 Monate im Keller der Fattoria “La Vialla“  –   zu unser aller Freude und der seiner Gebutshelfer.

Ihnen als neugieriger Weinliebhaber kann ich aus voller persönlicher Überzeugung empfehlen  –   geniessen Sie mit dem einzigartigen Podere „LA CASOTTA“ eine wahre Überraschung  –  versuchen Sie diesen edlen Tropfen!

14. April 2017
von Ernst Fischer
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Eine Legende entsteht

Podere “La Casotta“

Podere “La Casotta“ ist der Inbegriff eines altes, verfallenes Landhaus das mit einigen Hektaren Rebland und Wald umgeben ist und verlassen am Abhang in der wunderschönen Toscana steht  –  das Haus, die Erde welche seit langer Zeit mehr und mehr von beinahe unwiederbringlichem Verfall und Überwucherung durch die Natur betroffen ist. Vor einigen Jahren wurde das Ganze von der Familie Lo Franco übernommen mit der Vision, daraus ein weiteres Juwel der Fattoria “La Vialla“ auf- und auszubauen. In den das Landhaus umgebenden alten, verwilderten Rebgärten fand man einige alte, beinahe in Vergessenheit geratene, autochthone Rebsorten des Chianti Gebietes. Das sind die für die Gegend typischen Sorten Malvasia Nero, Colorino, Aleatico, Pugnitello und natürlich den Sangiovese. Im Jahr 2000 pflanzten die fleissigen “Viallini“ die gesamten Rebhänge welche das Landhaus umarmen, neu mit eben diesen typischen Rebsorten. Mit der sprichwörtlichen Hartnäckigkeit und dem zähen Durchhaltevermögen der Menschen der Fattoria, hegten und pflegten sie die jungen Pflanzen mit grossem Fachkenntnis. Im Jahr 2002 begannen sie mit der totalen Restaurierung des Hauses welches von Pflanzen fast verschluckt wurde.

Daraus entwickelte sich eine genau sechzehn Jahre dauernde Erfolgsgeschichte  –  die fantastische Geschichte des Weines von Podere “LA CASOTTA“

Sie begann damit, dass dieses Land, dessen Erde und die Reben reaktiviert wurden. Es brauchte die typisch “viallinische“ Beharrlichkeit und Weitsicht um rund um das Haus herum alles wieder auf Vordermann zu bringen, neu zum Leben zu erwecken, somit die Geburtsstunde von Podere “LA CASOTTA “ nuova

Nach all den Stunden, Monaten und Jahren wurde aus den herrlichen Früchten des Weinberges ein neuer, grosser und ausserordentlicher Wein gekeltert der auf den Namen des “Geburtshauses“, der Podere “LA CASOTTA“ getauft und der diesen Namen voller Stolz in die Welt tragen darf. Der intensiven Duft und die Wärme welche dieser Erde entströmt, doch auch die Schönheit dieser herrlichen Landschaft welche dieses Landhaus umarmt, sie wuchsen zur Inspiration für diesen grossen, aussergewöhnlichen Wein. Nicht zu vergessen ist die intensive Arbeit der “Viallini“ die sicherlich beinahe Tag und Nacht im Weinberg und im Weinkeller dafür gearbeitet haben  –  gemäss einem alten Sprichwort:

“Gut Ding will Weile haben“                                                                     

Seine Charakteristik  –  die enorme Arbeit

Herrliche Noten von reifen, roten Beeren, eine elegante Rundheit in Mund und Gaumen und die dichte, grantrote Farbe dieses edlen Weines den man im Glas vor sich hat, sie sind das Ergebnis von beharrlicher, langer, sechzehnjähriger intensiver, bäuerlicher “Viallini“-Arbeit mit der Erde und den Steinen des Landhauses.

Der Podere “La Casotta“, dessen vorbildliche und perfekte Planung, die ausser-gewöhnliche Erzeugung, die fachmännische Pflege und schlussendlich die wichtige, nachfolgende Perfektionierung, das alles war am zeitaufwendigsten. Dieser Wein ist derjenige Wein der Fattoria “La Vialla“, der sich am kräftigsten und stralendsten der weiten Welt präsentiert. Seine Fülle, seine Komplexität und seine hervorragende Köstlichkeit, dies alles sind der Lohn für alle “Viallini“ –  die wohlverdiente Belohnung für die in diesen vergangenen, langen sechzehn, äusserst intensiven Jahren geleistete Arbeit, doch auch für die in den unendlich vielen Stunden und Tagen aufgewendeten Mühen für eine Spezialität.

 Ein unnachahmlicher Repräsentant der Toscana

Seine spannende Geburtsurkunde:

Rosso di Toscana I.G.T

30% Malvasia Nera

30% Prugnitello

20% Aleatico

10% Colorino

10% Sangiovese

 

22. Dezember 2016
von Ernst Fischer
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Aloe Vera bekannt seit 6000 Jahren

Jahrtausendealte Tradition

Überlieferungen zufolge zeigt sich – der Mensch nutzt seit Jahrtausenden die heilsamen Eigenschaften der Kaiserin unter den Heilpflanzen, die der Aloe Vera. Die altägyptischen Königinnen Nofretete und Kleopatra pflegten bereits damals, den Überlieferungen zufolge, ihre Körper mit den Wirkstoffen frisch geernteter Aloe Vera Blättern. In den Grabstätten der Pharaonen fand man Zeichnungen dieser Pflanze. Die Zeichnungen sind gemäss Untersuchungen, vor zirka 6000 Jahren entstanden. Im täglichen Leben von zahlreichen Naturvölkern spielte und spielt noch heute die Aloe Vera Pflanze eine zentrale Rolle bezüglich der inneren und äusseren Gesundheit, wie dem Wohlbefinden dieser Menschen.

Ihre Einmaligkeit

Das enorme Potential der Aloe Vera bestätigt, sie ist eine Pflanze mit golden leuchtender Zukunft. Im Vergleich mit vielen anderen Pflanzen-Extrakten aus dem Bereich der Naturheilkunde manifestiert sich, dass es auch in Zukunft keine echte Alternative zur Aloe Vera gibt, denn sie ist wirklich einmalig.

Wenige weltweit führende Produzenten und Anbieter von unterschiedlichen Aloe Vera Produkten, verwendet ausschliesslich Aloe Vera Pflanzen die nur in deren ursprünglichen Heimat Mexiko, unter strengster Kontrolle angebaut werden. Ihr Anbau erfolgt zu 100% ohne jeglichen Einsatz von sogenannten neuzeitlichen Pflanzenschutzmitteln oder sonstiger Chemikalien. Zur Düngung der Pflanzen wird alleine der aus Aloe-Vera-Mulch produzierte Naturdünger verwendet, um somit einen reinen, natürlichen Anbau zu unterstützen und zu garantieren. Selbst das zur Bewässerung der Pflanzen nötige Wasser unterliegt einer äusserst konsequenten Kontrolle auf eventuelle Rückstände von möglicherweise vorhandenen chemischen Düngemitteln oder anderer Verunreinigungen.

Bei der Ernte werden nur die Blätter geerntet, die einen bestimmten Reifegrad erreicht haben. Diese Reife-Bestimmung erfolgt direkt vor Ort durch die genaue Refraktometer-Messung, so wie sie auch im Rebbau zur Reifebestimmung (Zuckergehalt) der Trauben angewendet wird  –  Um höchste Inhaltsstoff Konzentration zu erreichen werden nur die äusseren Blätter von “erwachsenen“, dreijährigen Pflanzen geerntet. Unmittelbar nach der Ernte der Blätter werden diese direkt vor Ort schonend weiterverarbeitet, so dass die äusserst sensiblen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Durch modernste Maschinen wird das innere Blatt Gel von der äusseren Schale des Blattes schonend getrennt. Dadurch entsteht ein garantiert aloinfreier Rohstoff.

Warum dieser enorme Aufwand?  –  Um den Anwendern dieser einzigartig wirkenden Aloe Vera Produkte eine höchstmögliche Sicherheit an Qualität und Wirkung zu gewährleisten.

21. Dezember 2016
von Ernst Fischer
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Aloe Vera – ihre Wirkung

Wie wirkt Aloe Vera  (Trink-Gel)

Unser echtes, rein natürliches Vitalgetränk!

Die bemerkenswert grosse Menge an Mineralstoffe und Spurenelemente die in der Aloe Vera enthalten sind, sind für den menschlichen Stoffwechsel und als Bauelemente unseres Organismus unverzichtbar. Unten stehend die signifikante Wirkung einiger äusserst wichtiger Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente:

  • Eisen ist unter anderem wichtig für die Blutbildung und das Immunsystem. Menschen mit starkem Eisenmangel fühlen sich schwach, sind reizbar und haben eine blasse Haut, brüchiges Haar und sichtbare Rillen in den Fingernägeln.
  • Kalzium wird für die Bildung von Knochen und der Zähne benötigt. Unentbehrlich ist Kalzium zudem für die Blutgerinnung, die Blutdruck- und Herzschlagregulierung sowie die optimale Reizweiterleitung in die Muskeln und Nerven.
  • Magnesium aktiviert 300 verschiedene Enzyme. Es dämpft die Aktivität von Muskeln und Nerven, schützt vor Herz- und Blutgefäßerkrankung und ist für den Aufbau von Knochen und Zähnen mitverantwortlich.
  • Magnesium ist zudem ein “Anti-Stress“ Mineral und wird bei großen Belastungen vermehrt benötigt.
  • Mangan hilft aktiv bei Entgiftungsvorgängen im Körper und ist für die Blutbildung sowie für den Aufbau von Knochen, Sehnen, Knorpel und Bindegewebe wichtig.
  • Selen bewahrt die Zellen vor der Zerstörung durch freie Radikale, welche durch Stress, Umweltbelastung, beim Zigarettenrauchen usw. vermehrt gebildet werden. Außerdem stärkt das Spurenelement die Widerstands-fähigkeit gegen verschiedenste Infekte. Bei einer Unterversorgung altert das Gewebe schneller.
  • Zink schützt aktiv vor Schäden durch freie Radikale und stärkt unser Immunsystem. Zudem hemmt das Spurenelement Entzündungen, fördert die Wundheilung und sorgt für schöne Haut, Haare und Fingernägel. Die Folgen von Zinkmangel können unter anderem eine eingeschränkte Fortpflanzungsfähigkeit und eine stark erhöhte Infektanfälligkeit sein.

Vitamine

Die Aloe Vera liefert im Vergleich zu vielen Obst- und Gemüsesorten nur geringe Vitamin Mengen. Doch in ihrem Zusammenwirken leisten diese lebensnotwendigen Substanzen eine wertvolle Ergänzungen zu den anderen Aloe-Wirkstoffen und sind somit ein wichtiger Beitrag für Gesundheit und Wohlbefinden.

Die nachfolgenden Vitamine sind in dieser Pflanze enthalten:

  • Vitamin B1 wird für die Energiegewinnung und die Arbeit von Muskeln und Nerven benötigt. Bereits ein leichtes Vitamin-B1-Defizit kann zu starker Reizbarkeit und körperlicher Schwäche führen
  • Vitamin B2 steuert biologische Oxidationsvorgänge, wird für Entgiftungsprozesse benötigt.  Es ist zudem für die Bildung von roten Blutkörperchen zuständig sowie für eine gesunde Haut unabdingbar
  • Vitamin B6 ist ein notwendiges Coenzym einer Reihe wichtiger Enzyme des Aminosäurestoffwechsels, insbesondere der Leber. Dazu ist es für die Synthese von Vorstufen des Hämoglobins (roter Blutfarbstoff) enorm wichtig
  • Vitamin B12 ist an der Nukleinsäure Synthese beteiligt und somit für die Neubildung von Bausteinen der Zellkerne verantwortlich. Bei einem signifikanten B12-Mangel kommt es zu einer verringerten Zellteilung im Knochenmark und damit zu der als »perniziöse Anämie« bezeichneten Form der Blutarmut. Da dieses Vitamin nur in der Nahrung tierischer Herkunft enthalten ist, können bei unzulänglicher vegetarischer oder veganer Ernährung Mangelsymptome auftreten
  • Vitamin C stärkt das Immunsystem und wird für die Bildung von Knochen, Zähnen, Blut und Hormonen benötigt. Es schützt die Körperzellen vor vorzeitigem Altern und hemmt die zerstörerische Wirkung von Giften. Am aktiven Abbau von Cholesterin ist dieser Vitalstoff ebenfalls beteiligt. In der modernen Kosmetika wird Vitamin C auf Grund seiner Funktion beim Kollagen Aufbau im Bindegewebe und seiner feuchtigkeitsbindenden Eigenschaften der Haut eingesetzt.

Das Selen und das Zink der Aloe Vera leisten einen wertvollen Beitrag zur guten Versorgung unseres Organismus, denn in weiten Teilen Mitteleuropas sind Zink- und Selen Mangelerscheinungen

Das Beste das Sie Ihrem Körper antun können!

20. Dezember 2016
von Ernst Fischer
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Aloe Vera – die weltweite Pflanze

Aloe Vera in freier Natur

Als wild wachsende Pflanze gedeiht die “Aloe Vera L“ auf den Kanaren, in Süd- und Mittelamerika, in Afrika und im ganzen Mittelmeerraum. Sie liebt die heisse, trockene Sommerzeit, erträgt jedoch problemlos auch milde Winter.

Die wichtigsten Anbaugebiete in denen sie in Plantagen angebaut wird sind die kaukasischen Länder, China, Indien, dann Zentralamerika, Texas, Kalifornien und Mexiko. Ebenso Brasilien, Israel und die Türkei gehören zu den 10 grössten Anbaugebieten. Kleinere Vorkommen bestehen in den Mittelmeer-Anrainer-Staaten. Diese einzigartige Pflanze gehört zu der Familie der Sukkulenten. Sie braucht, ich betone das eindringlich, wirklich wenig Wasser und mag Regen überhaupt nicht.

Diese immergrüne Pflanze präsentiert sich uns majestätisch, kraftvoll und mit etwa 50 cm langen, prall gefüllten, fleischigen und stacheligen Blättern. Die einzelnen Blätter sind am Pflanzenstrunk etwa 5 bis 20 cm breit und bis zu 5 cm dick. Auf dem bis zu einem Meter langen Blütenschaft befindet sich, in der Form einer senkrecht stehenden Traube, der meist gelbe, teilweise auch orange-rötlich bis rot gefärbte Blütenstand, dessen Blattspitzen hellgrün bis grün leuchten. Sie ist eine agavenähnliche Wüstenpflanze und ist in ihrer Charakteristik einem Kaktus sehr ähnlich. Schneidet man ein Stück des Blattes ab, fliesst ein wässeriger, äusserst bitter schmeckender Saft aus der Schnittstelle. Diese verheilt sofort dadurch, dass sich eine grün-bläuliche Schicht bildet welche die Schnittstelle vor Schädlinen schützt.

In diese Pflanzenfamilie gehört ebenfalls die Zwiebel, echter Bärlauch, ein Verwandter des Knoblauchs, der Knoblauch selbst, die Meerzwiebel, die Küchenzwiebel und der Spargel. Dies, um Ihnen in diesem Zusammenhang  die wichtigsten Küchenkräuter zu erwähnen. Vom Floristischen Standpunkt her gesehen, gehören die Herbstzeitlose, das Maiglöckchen, die Weisswurz, die Tigerlilie, die Palmlilie und der weisse Germer, sowie noch einige weitere sehr bekannte Blumen und Pflanzen  zu dieser weit verzweigte botanische Familie. Sie alle aufzuzählen übersteigt diesen Artikel.

Diesbezügliche Bücher sind im Buchhandel erhältlich – einfach bestellen!