Ernst Fischer

Michelangelo, das grosse Vorbild (2)

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Wie können Sie das Gesetz der Anziehung zu Ihrem Vorteil nutzen?

Als Erstes müssen Sie sich ehrlich Rechenschaft geben, welche für Sie wichtigen Dinge Sie bisher in Ihrem Leben erreicht haben. Stellen Sie sich die nachfolgenden acht Fragen. Dann sollten Sie einen Moment innehalten und sich an einem stillen Ort die Antwort schriftlich und im Kopf notieren.

  • Wie sind Ihre Beziehungen?
  • Wie steht es mit der Liebe?
  • Wie sind Ihre Freunde?
  • Wie ist der Umgang mit Ihren Familienmitgliedern?
  • Wie ist Ihre Arbeit?
  • Wie hoch ist Ihr Einkommen?
  • Wie steht es um Ihre Gesundheit?
  • Wie DENKEN Sie über Ihren Körper und Geist?

Alle Gedanken die Sie soeben gedacht haben, die dann sofort in Ihrem Kopfe aufgenommen werden und das, bevor Sie diese unterdrücken konnten. Genau das sind Ihre ehrlichen Antworten welche für all die Dinge verantwortlich sind, die Sie in Ihrem Leben erreicht haben!  Diese ursprünglichen Gedanken haben alle diese Ergebnisse angezogen und in Ihrem Leben zur Realität werden lassen. Alle Ihre Gedanken die Sie in Ihrem Unterbewusstsein denken, und die sich dann in Ihrem Leben manifestiert haben wurden wie magnetisch angezogen. Es sind die, welche die Wurzel dafür gelegt haben was sich in Ihrem Leben bis zum heutigen Tag ergeben hat – sowohl im positiven wie im negativen Sinne!

Ganz egal wie oft die Menschen diese Gedanken durch Bücher, Tonträger oder Trainingsseminare mitgeteilt bekommen haben, so bleiben leider viele Menschen jahrelang, wenn nicht jahrzehntelang deshalb in ihrer unbefriedigenden Lage stecken!

Für mich ist sehr traurig und erschütternd das alles mitzuerleben. Diese Menschen wissen verstandesmäßig wohl, was vorgängig bezüglich ihrer Gedanken erklärt wurde. Bestimmt haben sie das sogar wiederholt gehört. Doch zeigen die Ergebnisse, dass sie es in Tat und Wahrheit nicht wirklich wahrhaben wollen, nicht an die Kraft des Gesetzes der Anziehung glauben. Und dafür gibt es viele verschiedene Gründe.

Einige bleiben beim ersten Schritt stehen – beim Betrachten  ihrer Ergebnisse… 

Das ist nun der Punkt, bei dem Michelangelo ins Spiel kommt  –  Michelangelo sah den Marmorblock, sah, dass dieser den späteren Davide enthielt. Nur, er war leider bereits von zwei anderen berühmten Bildhauern stark zerhauen, angemeißelt und geschunden worden. Dabei handelt es sich um ein riesiges Stück weissem Marmor, beinahe neun Meter hoch. Er sah völlig ruiniert und unbrauchbar aus. 1462 hatte Agostino di Duccio versucht eine Statue daraus zu meißeln. Er aber entschied, dass der Stein zu stark mit Adern durchzogen und die Marmorstruktur dadurch zu sehr geschwächt sei. 1476, somit 14 Jahre später, machte Antonio Rossellino einen weiteren Versuch aus diesem riesigen Stück Marmor etwas äusserst bemerkenswert Wunderbares zu gestalten. Er gab jedoch das Projekt wenige Tage später, aufgrund sogenannter „technischer Schwierigkeiten“ mit diesem Stein auf. Als Leonardo da Vinci gebeten wurde den Stein zu bearbeiten, warf der nur einen kurzen Blick darauf und soll gesagt haben, er bleibe lieber bei Bronze.

Es verging rund ein Vierteljahrhundert bis Michelangelo 1501 Hand daran legte.

Michelangelo verstand sofort was die anderen Steinmetze einfach nicht erkannt hatten  –  der jetzige Zustand des Marmorblocks hatte nichts mit dem Davide zu tun der darin verborgen war. Die zernarbte, zerschlagene und zermeißelte Oberfläche hatte nichts mit dem eigentlichen Meisterwerk das daraus entstehen sollte zu tun. Die grosse Energie und die starken Schwingungen von Davide waren stets in diesem Stein vorhanden gewesen. Nur, dieser Davide musste beinahe ein ganzes Jahrhundert darauf warten bis jemand kam, der die dazu passende Energie hatte  –  auf  jemanden, der das grosse Meisterwerk in Angriff nehmen und zu Ende führen konnte.

Bestimmt haben Sie nun erkannt wo Sie stehen. Sie haben verstanden, dass Ihr jetziger Zustand das Ergebnis von energetischer Schwingung ist. Sie wissen nun, dass Sie in sich selbst jederzeit die Möglichkeit haben zu einer besseren Schwingung zu kommen. Nur wissen Sie nicht, WIE  Sie das erreichen können – WIE  Sie mit Ihren wunderbaren positiven Gedanken mehr positive Ergebnisse erzielen werden. Die Schwierigkeit ist, wie können Sie ein Meisterwerk in Angriff nehmen ohne sich jemals zuvor auf diesem Gebiet das absolut nötige Wissen angeeignet haben  –  und somit niemals ein Meister werden können?

Zum Vergleich: – Bestimmt denkt eine Maus nie darüber nach, dass sie lieber ein stolzer Pfau wäre. Sie wird unbewusst stets vom Gesetz der Schwingungen und vom Gesetz der Anziehung bestimmt werden. Eine Maus ist klar für eine ganz bestimmte Art von Schwingung geschaffen Sie ist von der Natur so programmiert. dass sie nur eine  bestimmte Art von Wachstumsenergie anziehen kann. –  Aus diesem Grund wird aus einer Maus immer ein sehr kleines, flinkes und graues Lebewesen entstehen und wachsen. Nun denn, Sie sind keine Maus  –  Mäuse haben es in ihrem Leben in vielem sehr viel einfacher als wir Menschen, denn sie denken niemals darüber nach was aus Ihnen wird. Wenn eine Maus ihre Schwingung ändern könnte würde sie vermutlich auch wie ein einzigartiger, wunderschöner Pfau aussehen. Doch das wird sie niemals erleben, dass aus ihrem Mäuseschwanz plötzlich eine lange, wunderbare Pfauenfeder sprießt. Und das, weil eine Maus in Ihrem Unterbewusstsein weiss was aus ihr werden soll.

Jeder von uns ist ein Mensch der mit der wunderbaren Gabe gesegnet ist für sich selber zu wählen. Daher treffen wir auch häufig  falsche, für andere oft  unbegreifbare Entscheidungen. Anstatt uns geistig auf das Bild dessen zu konzentrieren was wir wirklich wollen, ändern wir laufend die Bilder in unserem Bewusstsein. Das wiederum verändert unsere eigene Schwingung und damit auch das was wir in unserem Leben durch diese Gesetze anziehen können. Sie haben das klare Bild in Ihrem Kopf, dass Sie mit Ihrem neuen Unternehmen viel Umsatz erzielen wollen. Sie halten gedanklich  genau dieses Bild für sich fest und unternehmen alles um es in die Tat umzusetzen.

Ihre Aufgabe auf diesem Planeten besteht darin, eine bestimmte Form von Energie anzuziehen.

 Stellen Sie sich vor wie Michelangelo an dem Marmor herummeißelt der zu Davide werden soll. Und plötzlich hört er ein klick-klick-klick in seiner Nähe. Er hält inne und stellt fest, dass sich eine völlig fremde Person, ein Laiensteinmetz an die andere Seite des Marmorblocks herangeschlichen hat und ihn mit seinem eigenen Meißel bearbeitet. Glauben Sie, dass Michelangelo nur mit den Schultern gezuckt und an seiner Seite weiter gearbeitet hätte?  –  Wohl kaum!

Das Resultat lesen Sie bitte nach im   Teil 3

 

 

 

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