Ernst Fischer

Warum – schönste Erfahrung mit der..?

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…warum sine Sie jetzt verunsichert?

…gehören sie etwa auch zu denen die eine unverzeihliche, geografische Wissenslücke haben? …warum löst der Begriff „Toscana“ bei Ihnen kein genau definierbares, eigenartiges kribbeln in der Nase, im Gaumen und schlussendlich im Magen aus? Wenn Sie sich darüber im klaren sind, dann sind Sie auf dem richtigen Weg, diese äusserst wichtige, geografisch-kulinarische Lücke zu schliessen, herzliche Gratulation.

Wie könnte ich Ihnen behilflich zu sein, diese Lücke schnellstens zu schliessen …? Neugierig, dann lesen sie doch einfach weiter…

Mit Wein, Olivenöl und den landwirtschaftlichen Produkten aus Italien beschäftigte ich mich beruflich über 30 Jahre. Dabei hat sich mein Interesse immer mehr dem italienischen Wein, dem Olivenöl… und dadurch selbstverständlich auch der „Italianità“ zugewandt.

Es ist die Lebensart, die Lebensphilosophie dieser Menschen die mich seit der Zeit meiner Kochlehre fasziniert und fesselt. Es ist vor allem aber die Erfolgsgeschichte einer Familie die mit jeder Faser ihrer Seele unbeirrt an Ihr Ziel glaubte und glaubt. Einen einzigartigen, echten Bio-Landwirtschaftsbetrieb zu realisieren. Eine Erfolgsgeschichte die seinesgleichen sucht, dies in einem Produktionsbereich der sich ausschliesslich mit gesunden, unverfälschten Nahrungsmitteln und Weinen  aus diesem einzigartigen Gebiet erfolgreich beschäftigt.

Seien es die oft und mit viel Gold, Silbe und gelegentlich auch Bronze Medaillen ausgezeichneten Bio-Weine, das typisch toskanische Bio-Olivenöl oder die vielen anderen, ebenfalls biologisch-dynamisch produzierten Landwirtschaftsprodukte der Fattoria.

In der heutigen Zeit in der alle von Erfolg schreiben, sprechen, und Seminare anbieten, erleben wir direkt, unverfälscht und beispielhaft durch die Familie Lo Franco, wie mit einer klaren Strategie, einem unbeugsamen Willen und einem in tiefster Seele loderndem Feuer, grosses geschaffen wird über Generationen hinweg.

Ich verneige mich voller Hochachtung und danke der Familie Lo Franco, dass ich das alles erleben darf.

Für mehr Infos hier klicken:   www.flavialla.it

Wer und Was bedeutet Fattoria „La Vialla“

Die Fattoria „La Vialla“ ist ein landwirtschaftlicher Familienbetrieb der Familie Lo Franco. Dieser Betrieb ist einer der ältesten und weitläufigsten Betriebe in diesem Teil des einzigartigen Chiantigebietes. „La Vialla“ ist seit 1978 erfolgreich im Besitz der Familie Lo Franco. Geografisch liegt „La Vialla“ in den Hügeln über dem Heimatstädtchen der Fattoria, der Gemeinde Castiglion Fibocchi. Dieses Städtchen findet man unweit der Autobahn zwischen Florenz, etwa 55 Kilometer Richtung Süden und zirka 15 Kilometer vor Arezzo, umgeben von bewaldeten Hügeln.

Fattoria bedeutet übersetzt, Weingut, Bauernhof, kurz Landgut. Die ganze Fattoria „La Vialla“ erstreckt sich heute über eine Gesamtfläche von 1600 Hektar. Ein Teil davon wird mit Weinbergen, Olivenhainen, Äckern und Weiden bewirtschaftet. Der Rest der Fläche – etwa 50% – wird als Wald erhalten und genutzt.

Das ganz aus Natursteinen der Gegend erbaute Landhaus „La Vialla“ mit einer kleinen Piazzetta ist das „Centro“ der Fattoria.  Am 8. Mai 2008 feierte die ganze Belegschaft, zusammen mit der Familie Lo Franco auf dieser Piazzetta das 30 jährige Jubiläum.

… und dies ist die Erfolgs-Geschichte von „La Vialla“

Im Februar 1978 kauften Piero und Giuliana ein kleines, verlassenes Landgut namens „Ca‘ dell’Oro“. Noch hatten die zwei absolut keine klare Vorstellung was sie damit unternehmen wollten, doch hatten sie sich total verliebt – selbst in den Namen. Bekanntlich können Verliebte ganz schön „gefährlich“ handeln. Die zwei „frisch gebackenen Landwirte“ waren damals beseelt von dem Gedanken, den kleinen Weinberg und die wenigen um das Haus stehenden Olivenbäume wieder zu neuem Leben zu erwecken und auf die Beine zu bringen sowie einen kleinen Gemüsegarten herzurichten um einige Blumen zu pflanzen, doch … der Mensch denkt und Gott lenkt – kurz darauf liessen sie sich von einem andern in der Gegend stehendem Haus, welches ebenfalls kurz vor dem Verfall stand, verzaubern – von „La Vialla“ und seinem dazugehörenden Grundstück.Das war im Jahr 1981 und zur gleichen Zeit – man weiss auch heute noch nicht wie, weshalb und warum – blieb dort eine Schafherde ohne Besitzer. Die zwei „Jung-Landwirte“ fühlten, dass sie nicht anders handeln konnten als sich dieser Herde anzunehmen. Pierino hiess der erste Schäfer, welcher noch im selben Jahr seine Arbeit mit den Schafen auf der Fattoria aufnahm. Es stand ausser Zweifel, zusätzlich zum natürlichen Dünger für die Pflanzen würden die Tiere auch gute, frische Milch liefern für die Produktion des beliebten Peccorino. Bestärkt im Wissen um den hervorragenden Naturdünger welcher nun ihren Boden verbessern würde, haben sie nach dem ersten Weinberg einen weiteren übernommen. Sie konnten damals, 1982, nicht anders handeln, denn inmitten des zweiten Weinberges gab es ein verlassenes Landhaus Namens „Casa Conforto“ welches sich genau gegenüber von „La Vialla“ befand und einen wunderbaren alter Weinkeller beherbergte. Dieser und die darin befindlichen grossen Eichenholzfässer wurden liebevoll und fachmännisch restauriert und hergerichtet um später das „Gold der Toscana“, den Vin Santo, darin zu lagern und zur Reife zu bringen. Dieser Weinkeller wird als „Vinsantaia“ betitelt, was nichts anderes bedeutet als „Keller für den edlen Vin Santo Wein“. Der Keller ist wie ein Heiligtum in dem dieser, im wahrsten Sinne des Wortes, einzigartige Dessertwein seiner Vollendung entgegen schlummert um dann, bei passender Gelegenheit, Gaumen und Seele der Menschen zu erfreuen.

Einige wenige Monate später, ebenfalls im Jahr 1982, nur wenige Schritte von „Ca’dell’Oro“ entfernt, verwaiste ein total vernachlässigter Olivenhain. Er wurde sofort von den zwei „Jung-Landwirten“ adoptiert. Hektar um Hektar, verbunden mit noch und noch mehr Arbeit, wurde er von den zweien wieder rekultiviert. Trotzdem, die zwei konnten sich einfach nicht davon losreissen – auch die überaus grossen Anstrengungen, der intensive Einsatz jeder Minute ihrer Zeit nahm ihnen nicht den Mut, ihre Vision und Ihre Ziele, umzusetzen und zielgerichtet zu realisieren.

Ihr klar gestecktes Ziel war, dieses einzigartige, wildromantische Stück Land mit seinen typischen Steinhäusern, in die sie sich auf den ersten Blick verliebt und die sie eben so sehr fasziniert hatten, wieder zu neuem Leben zu erwecken. Dabei galt es zu berücksichtigen, dass deren Schönheit und Harmonie erhalten blieb. So begannen sie mit allen nötigen Vorkehrungen und grosser Behutsamkeit mit den dringend nötigen Renovationsarbeiten.

Die Natur holt sich alles wieder wenn…

Überlässt man der Natur die Erde, Häuser, Strassen und Wege, so überzieht sie nach einer gewissen Zeit alles mit einer farbigen Decke von Blumen, Pflanzen, Büschen und Sträuchern. So geschehen auch bei dem vereinsamten Landhaus „La Lignana, das wenige Schritte oberhalb von „Ca’dell’Oro“ sein Dasein fristete und von der Vegetation verschlungen zu werden drohte; ebenso wie die vielen Wegen und Strassen welche diese Häuser miteinander verbunden haben. Nach einer rund zweijährigen Renovations- und Umbauzeit präsentierte es sich im Jahre 1984 wieder in alter Schönheit. Im Erdgeschoss hat die Ölmühle das mahlen der von Hand gelesenen Oliven wieder aufgenommen. Seit dieser Zeit erfreut der wunderbare, typische Duft frisch gemahlener und gepresster Oliven die Besucher dieser einzigartigen Landschaft.

Alles wurde nun nach einer Zeit des ungestörten Seins, von den zwei unermüdlichen wieder freigelegt. Vom Einsturz gefährdete Mäuerchen wurden wieder instand gestellt, Zäune um die vorgesehenen Schafweiden errichtet, verwilderte Rebberge und Olivenhaine wieder instand gestellt und ihrer Bestimmung zugeführt. Die verschiedenen Pinien- und Eichenwälder mussten aufgeräumt und gesäubert und die Entwässerung der Felder wieder hergestellt werden. Die Aufgaben schienen kein Ende zu nehmen, Wochen und Monate voller intensiver Arbeit konnten die zwei in ihrem zielstrebigen voranschreiten nicht aufhalten. Voller Intensität, vor allem aber voller Freude, nahmen die Träume der beiden „Jung-Landwirte“ langsam aber unaufhaltsam Gestalt an.

Einige wenige Jahre später wurde ein Regenwasser-Auffangbecken  geplant und angelegt um einen See entstehen zu lassen von dem aus, durch ein fünf Kilometer langes Leitungsnetz, alle Felder der Fattoria mit dem nötigen Wasser versorgt werden konnten. Jede Ecke, jede Anhöhe, jede Fläche dieser kargen, jedoch sehr fruchtbaren Böden, wurden so nach und nach aus ihrem langen Dornröschenschlaf aufgeweckt.

Registrierung bei der wichtigen AIAB

Wie am Anfang der Geschichte von „La Vialla“ erwähnt, ist ihr Geburtsjahr 1978 und seit dieser Zeit wurde dieser Teil des bis dahin ungenutzten Bodens bereits biologische angebaut. Die restlichen, später dazugekommenen Grundstücke, die bis in die 80er Jahre unberührt und jungfräulich geblieben sind, wurden ab dieser Zeit ebenfalls sofort biologisch angebaut. Diese unverdorbene Erde kam nie zuvor in Kontakt mit der sogenannt „Modernen Landwirtschaft“. Die unheilvolle Behandlung mit chemischem Dünger oder mit chemischen Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmitteln blieb dieser wunderbaren Erde erspart – so kam es dann, dass „La Vialla“ zu einem der ersten Landwirtschaftsbetriebe in Italien gehörte, der die Registrierung in die sehr wichtige AIAB (Associazione Italiana Agricoltura Biologica = Italienischer Verband für biologische Landwirtschaft) schaffte.

Die ehemalige Verliebtheit und Vernarrtheit von Piero und Giuliana hat sich im Verlaufe der Monate und Jahre in Enthusiasmus und Passion gewandelt. Und dieses Virus verursachte im Laufe der Zeit eine echt „ansteckende Krankheit“ welche die eigenen drei Söhne, die Freunde und die Mitarbeiter ansteckte. Dieses spezielle „Ländliche Virus “ ist so sehr ansteckend, dass es sich in jüngster Zeit allmählich auch bereits auf die acht Enkelkinder übertragen hat, sehr zur Freude von Piero und Giuliana.

Die drei Generationen „VIALLINI“ …

Wer sind die Menschen welche die Idee, die Überzeugung, die brennende Leidenschaft und den Willen hatten und noch immer haben, diese grossartige „Fattoria La Vialla“ ins Leben zu rufen, aufzubauen und unbeirrt weiter zu führen.

Zum einen sind das die sogenannten „Gründerväter “ Piero und Giuliana seine Frau. Die zwei hatten die Vision, aus dieser verlassenen und der Natur überlassenen Gegend der Toscana etwas Einzigartiges zu schaffen. Drei wunderbare Söhne wurden ihnen im Verlauf der Jahre geschenkt, Gianni, Antonio und Bandino. Dieses „Viallinivirus“ haben die drei Söhne sehr wahrscheinlich bereits mit der Muttermilch in sich genommen. Als aktive, junge Männer hat jeder bereits in der Jugendzeit seinen Teil dazu beigetragen, dass die Fattoria zu dem Juwel wurde das sie jetzt ist.

Nach der Grundschule besuchten die drei Lo Franco Brüder nacheinander das Gymnasium um mit der naturwissenschaftlichen Ausbildung zu beginnen. Anschliessend folgte an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften das Universitätsstudium das alle drei Brüder mit Bestnoten abschlossen. Ihr umfassendes „Landwirtschaftswissen“ bekamen sie vor allem von Ihren beiden Eltern vermittelt. Aber auch von Bauer und Experten, von prädestinierten Landwirtschaftstechnikern und Professoren, die vor Ort, das heisst auf den „La Vialla“ Feldern, in den Weinbergen, in den Olivenhainen beschäftigt sind, oder durch die vielen Weiterbildungen, die zum Standart der Fattoria gehören, vermittelt bekamen.

Das „Viallinivirus“ hat nun bereits jetzt die dritte Generation „Viallini“ angesteckt. Es sind dies die acht Enkelkinder, Tomaso, Caterina, Beatrice, Alessandro, Andrea, Giovanna, Piero und Lucio. Sie alle toben auf der Fattoria umher und helfen, ihrem jugendlichen Alter entsprechend, überall dort wo es etwas zu tun gibt zur grossen Freude von Nonno und Nonna. Ihre bevorzugte Beschäftigung ist jedoch, mit den beiden „Alten“ ganztägige Ausflüge aufs Land zu unternehmen.

Die unverwüstlichen zwei „Gründer-Landwirte“ übergaben nach 30 jähriger, unermüdlicher und intensiver Auf- und Ausbauarbeit, diese einzigartige Fattoria in die Hände ihrer Söhne. Am 8. Mai 2008 feierten alle zusammen im „Zentrum“ der Fattoria, auf der geschichtsträchtigen „Piazzetta“ des Landhauses „La Vialla“, das 30 jährige Geburtstagsjubiläum und die Übergabe der Fattoria mit einer monumentalen, fröhlichen Spaghettata (Spaghettiessen).

Ein weiteres, sehr zukunftsträchtiges Ereignis fand rund einen Monat früher, am 16. April 2008 statt – die grosse Einweihung der fotovoltaischen Anlage von „La Vialla“. Sie besteht aus 1’168 polykristalinen Solarzellen mit einer Maximalleistung von 152 kw. Die effektive Jahresleistung dieser Anlage beträgt 200’000 kw. Im Jahre 2010 war ihre Stromproduktion grösser als der gesamte Energiebedarf der Fattoria mit all ihren Produktionsstätten und den 23 Landhäusern die verstreut in den Hügeln über dem Städtchen Castiglion Vibocchi liegen.

Übrigens,  haben Sie den Begriff „Agriturismo“ schon mal gehört? – Von März bis November können Sie, selbstverständlich auf Anfrage, in den Landhäusern der Fattoria ihren Urlaub in einer der einzigartigsten Landschaft geniessen. Informationen dazu erhalten Sie unter: www.flavialla.it

Von März bis November können Sie, selbstverständlich auf Anfrage, in den Landhäusern der Fattoria ihren Urlaub in einer der einzigartigsten Landschaft geniessen. Informationen  erhalten Sie unter:  www.flavialla. it  oder Phone: +41 41/250 2575 oder Mail:  ernestofischer@bluewin.ch

 

 

 

 

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