Ernst Fischer

Im Wandel der Zeit…

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Da bin ich mal wieder und möchte euch eine Geschichte erzählen.

Jetzt wo sich das aktuelle Jahr bereits ein drittes Mal wandelt, von einer sonnigen in die darauffolgende trübere Jahreszeit. Und wenn ich im Verlaufe dieser Zeit aktive Menschen frage wie denn die letzten Monate für sie waren, kommt  für mich überraschend vielfach die Antwort, dass es nicht so war wie Vorgestellt…    

Nun denn, vielleicht kennen Sie diese eigenartige Situation; Sie sitzen in Ihrem Büro oder Ihrer Wohnung und werden beim Nachdenken oder Entspannen von einer Fliege gestört? Immer wieder prallt sie lautstark gegen die Scheibe – wieder und wieder. Das Fenster steht in Kippstellung, aber sie sieht den Spalt nicht. Die Fliege könnte einfach durch den Spalt ins Freie fliegen aber der existiert für sie anscheinend nicht, möglich dass sie sieht ihn nicht sieht. Sie fliegt immer wieder gegen die Scheibe, selbst wenn Sie versuchen die Fliege vorsichtig zum Spalt hinaus zu lenken – sie lässt es nicht zu. Stattdessen brummt sie immer zorniger, fliegt schneller, (oder ängstlicher, wer weiss es so genau) und prallt immer wieder heftig gegen die Scheibe.

Die Fliege kann die Hürde „Glas“ einfach nicht verstehen. Sie sieht den Spalt nicht. Sie kann die Zusammenhänge nicht begreifen. Und genauso verhalten sich viele Menschen. Sie arbeiten den lieben langen Tag – vor lauter Arbeit verstehen sie etwas ganz Entscheidendes nicht: Es geht lediglich darum, diesen ominösen „Spalt“, das heisst neue Möglichkeiten zu entdecken.  

In dem Moment in dem man dann den „Spalt“ entdeckt, geht vieles wie von Geisterhand. Dies gilt insbesondere in den wichtigen Bereichen Zufriedenheit, Geld und Wohlstand. Diese Erkenntnis musste ich selbst erfahren, erleben.

Zuvor war es bei mir so gewesen, dass ich immer ein anständig Geld verdiente, es aber niemals schaffte ein richtiges Vermögen aufzubauen. Im Gegenteil, ich hatte in meiner aktivsten Zeit mit meinen damals über 59 Jahren die größte Lebenskrise meines Daseins. Durch diese wirklich echte Krise verlor  ich einfach wirklich alles –  ich durfte dabei einen relativ hohen, sechsstelligen Eurobetrag Schulden mein Eigen nennen. Nach rund15 Jahren waren diese ganz getilgt. Nur, es waren 15 Jahre ohne jeglichen Urlaub, ohne dass ich mir gewisse schone Extras leisten durfte. Denn ich lebte damals einfach von der Hand in den Mund, ich war zum zweiten Mal in meinem Leben absolut Mittellos und durfte wieder ganz von vorne beginnen. Liebe Freunde und die Familie unterstützten mich bei der Suche.

Dann, nach einer längeren Zeit des Suchens fand ich damals dieses „gewisse Etwas“. Eine gute  Möglichkeit wie ich sie mir ungefähr vorgestellt hatte. Das Internet mit seinen grossen, wirklich unendlich vielen grossartigen Möglichkeiten. Dieses steht nach allgemein gültiger Auffassung für ein gutes und zufriedenstellendes Einkommen. Somit war es für mich damals eine Möglichkeit für wieder ein wenig „genügend Geld in der Tasche zu haben“ Zustand. Und dieser einzigartige Zustand ist auch aus heutiger Sicht für viele Suchende beinahe so, wie die Entdeckung des Penicillins für die Menschheit.

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