Ernst Fischer

Auf und Ab im Laufe der Zeit…

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Da bin ich wieder und erzähle euch eine tatsächlich spannende Geschichte.

Jetzt wo sich das aktuelle Jahr bereits ein drittes Mal wandelt von einer sehr sonnigen in die darauffolgende trübere Jahreszeit. Und wenn ich im Verlaufe dieser Zeit aktive Menschen frage wie denn die letzten Monate für sie waren, kommt  für mich nicht überraschend vielfach die Antwort, dass es echt nicht so war wie Vorgestellt…    

Weshalb – nun denn, vielleicht kennen Sie diese eigenartige Situation; Sie sitzen in Ihrem Büro oder Ihrer Wohnung im Homeoffice und werden beim intensiven Nachdenken oder beim Entspannen fortwährend von einer Fliege belästigt? Sie benutzt Ihre Hand oder die Stirne als ihre Landebahn. Auch prallt sie Immer wieder lautstark gegen die Scheibe – wieder und wieder. Das Fenster steht in Kippstellung, aber sie sieht den Spalt nicht. Die Fliege könnte einfach durch den Spalt ins Freie fliegen – nur, der Spalt existiert für sie anscheinend nicht. Sehr gut möglich, dass sie ihn nicht sieht. Sie fliegt immer wieder gegen die Scheibe, selbst wenn Sie versuchen die Fliege vorsichtig zum Spalt hinaus zu lenken – sie lässt es nicht zu. Stattdessen brummt sie immer zorniger, fliegt schneller, (oder ängstlicher, wer weiss das so genau) und prallt immer heftig gegen die Scheibe.

Die Fliege kann die Hürde „Glas“ einfach nicht verstehen. Sie sieht den Spalt nicht. Sie kann die Zusammenhänge nicht begreifen. Und genauso verhalten sich viele Menschen im täglichen Leben. Sie arbeiten den lieben langen Tag – vor lauter Arbeit können sie etwas ganz Elementares nicht verstehen: Es geht dabei lediglich darum, diesen einen ominösen „Spalt“, das heisst, neue Möglichkeiten zu entdecken.  

In dem Moment in dem sie dann den „Spalt“ entdeckt, geht vieles wie von Geisterhand. Dies gilt insbesondere in den vier wichtigen Bereichen inneres Glück, Zufriedenheit, Geld und Wohlstand. Diese Erkenntnis durfte ich ganz persönlich und im gewissen Sinne leidvoll selbst erfahren, selbst erleben.

Zuvor war es bei mir stets so gewesen, dass ich mehr oder weniger ein sehr anständig Geld verdiente, es aber niemals schaffte ein richtiges Vermögen aufzubauen. Im Gegenteil, ich hatte in meiner aktivsten Zeit mit meinen damals 52 Jahren die größte Lebenskrise meines Daseins zu bewältigen. Durch diese wirklich wahre Krise verlor  ich praktisch alles. –  Ich durfte dabei einen hohen, fünfstelligen Eurobetrag Schulden mein Eigen nennen. Nach etwas mehr als  10 Jahren waren diese total getilgt. Nur waren es harte 10 Jahre, ohne jeglichen Urlaub, ohne dass ich gewisse für mich schone Extras einfach nicht  leisten durfte. Denn ich lebte zu der Zeit tatsächlich von der Hand in den Mund. Ich war zum zweiten Mal in meinem Leben absolut Mittellos und durfte wieder ganz von vorne beginnen. Einige echte Freunde die an mich glaubten und meine tolle Familie unterstützten mich bei diesem abermaligen Neubeginn.

Dann, nach einer längeren Zeit des Suchens fand ich damals dieses „gewisse Etwas“ – diesen ominösen anfangs erwähnten Spalt. Eine gute  Möglichkeit wie ich sie mir in etwa so vorgestellt hatte. Das Internet mit all seinen enormen, wirklich unendlich vielen, grossartigen Möglichkeiten. Dieses steht auch, nach allgemein gültigen Auffassung vieler Menschen für ein gutes und tatsächlich sehr zufriedenstellendes Einkommen. Somit war es damals für mich eine einzigartige Möglichkeit um den Zustand “wieder etwas mehr oder weniger genügend Geld in der Tasche zu haben“ neu zu erleben. Und genau dieser wirklich äusserst beruhigende Zustand war auch aus heutiger Sicht, für viele Menschen beinahe so ein Erlebnis wie damals die Entdeckung des Penicillins für die ganze Menschheit.

Quintessenz des Ganzen – Niemals aufgeben, immer unerschütterlich an sich selbst zu glauben und sich stets nach vorne orientieren. Denn was gestern war ist Vergangenheit, was morgen ist, ist unbekannt. Also, lebe im Heute und jetzt, voller Freude und dem unerschütterlichen Glauben an eine optimale Zukunft.

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