Ernst Fischer

29. April 2017
von Ernst Fischer
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Meine speziellen Entscheidungen

Kennen Sie ihn eigentlich – den Ernesto… ?

…wann haben Sie ihn denn kennengelernt, wann von ihm etwas gehört oder gelesen?  –  Hand aufs Herz und ganz ehrlich – noch nie! – Das wird sich ab jetzt ändern! Mein bisheriges Leben teilt sich in sechs wesentliche Abschnitte auf. Schul- und Lehrzeit  –  die „Wanderjahre“ als gelernter Koch auf der christlichen Hochsee-Schifffahrt (Frachter)  –   Neuausrichtung/ Umschulung und Weiterbildung  –  Vorbereitung und Schritte in die Selbständigkeit mit eigener Firma im Weinvertrieb an Europäische Weinimporteure   –   last but not least, pensionierter, doch aktiver Internet Marketer den Sie nun in wesentlichen Zügen kennen gelernt haben.

Mein Lebensmotto welches mir meine Mutti selig mitgegeben hat, lautet für mich auch noch heute – und ich befolge dies gerne: „Respektiere und liebe die Menschen wie sie sind, nicht so wie Du sie gerne hättest“ – Dieses Motto begleitete mich auf all meinen späteren beruflich bedingten Reisen kreuz und quer durch Europa. Daraus resultiert, dass ich mit offenen Augen und wachem Geist die Menschen und ihre Situationen betrachte und aus diesen Beobachtungen meine Schlüsse ableitete. Für Sie, für mich und die Nachwelt 🙂 hab ich all diese Erfahrungen in meinem, vielen Lesern bekannten, kleinen, schwarzen Tagebuch festgehalten. Meine Artikel welche auf dieser Grundlage entstanden, können Sie jederzeit auf meiner Webseite lesen. Sollten Sie nun  Neugierig geworden sein, blättern Sie einfach ein wenig in dieser.

Nach meinen „Wanderjahren“ als gelernter Koch, der seine ersten ernsthaften Berufserfahrungen auf der Christlichen Hochseeschifffahrt machte, befasste ich mich anschliessend erfolgreich mit Weiterbildungen, absolvierte ich die Eidgenössischen Weinfachschule mit grossem Erfolg. Bei verschiedenen Schweizer Weinimporteuren setzte ich mein neu erlerntes Wissen in die Tat um. Die Grundlagen für meinen geplanten Start in die Selbständigkeit war damit gelegt.

Der definitive Start in die Selbständigkeit erfolgte 1981/82.  Zahlreiche Kontakte mit Produzenten aus allen Regionen Italiens, welche ich in den vergangenen vier Jahren geknüpft hatte, kamen mir dabei zu gute. Viele Reisen nach Italien, verbunden mit unzähligen Gesprächen, Verträgen und Lieferabkommen mit den für mich in Frage kommenden Produzenten, vermittelten mir ein gutes Gefühl für eine erfolgreiche Zukunft.

Wie die meisten Menschen hatte auch ich verschiedene Tiefs zu  verarbeiten. Vier sehr massive Tiefs musste ich in meinem Leben richtiggehend überwinden. Den Blick vorwärts habe ich dabei jedoch nie verloren. Dies nach dem Motto:  „Aus der Vergangenheit lernen, dadurch die Zukunft optimal planen“.  Und so gehören Sie immer zu den Gewinnern!

Das Wichtigste jedoch das ich bei all meinem Tun gelernt habe ist:  „Liebe das was Du tust mit voller Leidenschaft und grosser Begeisterung“!  Niemals aufgeben, an sich selbst glauben – und der Erfolg ist gewiss!

Planen Sie Ihre Zukunft genau  –  Halten Sie alles schriftlich fest !  

Dann entscheiden Sie sich!

20. September 2018
von Ernst Fischer
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Die magische Geschichte

Einleitung

Im Laufe meines langen Lebens und der erlebten Erfahrungen habe ich das eine große Geheimnis des Erfolgs für aktive Menschen und Unternehmen herausgefunden. Jetzt, da meine Jahre sich nun ganz langsam ihrem absehbaren Ende entgegen neigen, erscheint es mir vernünftig, Dir und den mir nach mir folgenden Generationen mein ganzes gesammeltes Wissen weiterzugeben. Meine einfache  Ausdrucksweise und deren möglichen Mangel an grossem literarischem Gehalt, rechtfertigen keine Ausreden, Denn auf meinem Lebensweg bin ich mit weitaus schwereren Instrumenten als einer Computertastatur umgegangen. Doch auch darüber hinaus hat das Gewicht der Jahre, wie eine Handoperation mir die Hand, und so Gott will, auch die Gedanken in einem gewissen kleinen Maße eingeschränkt.

Nichtsdestotrotz vermag ich von Tatsachen zu berichten und von dem, was ich in diesem Zusammenhang für das Gelbe vom Ei halte. Die Frage ist nur, auf welche Weise man die Schale ohne grosse Schweinerei aufbrechen muss, um an das Innere des Eies zu gelangen und Nutzen daraus zu ziehen? Mir ist bewusst, dass ich in diesem meinem Bericht teilweise Formulierungen verwende, die mir seit meiner Schulzeit im Gedächtnis haften. Denn wenn ein Mensch meine Anzahl an Jahren erreicht hat, sind die vielen Geschehnisse der Jugend oft deutlicher in der Erinnerung als die Ereignisse jüngeren Datums. Es spielt wohl auch keine große Rolle, wie ein Gedanke ausgedrückt wird. Solange er hilfreich ist, wird er wahrscheinlich auch von den meisten verstanden werden.

Lange habe ich mein Hirn mit der Frage gequält, wie sich das Erfolgsrezept das ich entdeckte, am besten beschreiben lässt. Es schien mir ratsam, dieses Erfolgsrezept so weiterzugeben, wie ich es selber kennengelernt und erfahren habe. Wenn ich dabei ein wenig aus der Geschichte meines Lebens berichte, werden die Anleitung zum zusammenmischen der „Zutaten“ und der „Gewürze“ für die Vollendung der Geschichte bestimmt verstanden werden. Ich hoffe, dass die Menschen, wenn ich schon längst zu Staub zerfallen bin, mir für meine Worte Anerkennung schenken werden

Die Geschichte und ihre Lektionen

Mein Vater war ein ausgebildeter Landwirt, doch er gab bereits in jungen Jahren seinen Beruf auf und wechselte in den Beruf des Zimmermanns. Kurze Zeit darauf, im Jahre 1937, wurde ich in der Stadt Aarau vor nunmehr bald achtzig Jahren geboren. Für meinen Vater wäre es  damals sicherlich besser gewesen, wäre er einfach dem weisen Rat meiner stets besonnenen Mutter gefolgt. Doch er entschied sich anders. Wir zogen um nach Winterthur, der wunderschönen Gartenstadt. Bei einer bekannten, für die damaligen Verhältnisse großen Transportunternehmung, hatte er eine Anstellung als Fernfahrer angeboten bekommen. Hätte er alle auf ihn zukommenden Schwierigkeiten und langen Arbeitszeiten früh genug erkannt, hätte er diese Arbeit nie angenommen.

Hier beginnt die erste Lektion:

Ein Mensch sollte sich nicht von den Versprechungen einer grossartigen Gelegenheit die sich ihm bietet blenden lassen. Sondern er sollte stets bedenken, dass tausend Versprechen für die Zukunft, den Besitz einer einzigen Münze niemals aufwiegen können.

Mit wachsendem Verstand wurde mir im Verlauf der Zeit klar, dass ich mein WIE und WOHIN, gepaart mit dem weisen Mütterlichen Rat, selbst entscheiden musste. Aus der Zeit zwischen meinem zwölften und meinem zwanzigsten Lebensjahr will ich hier nichts weiter berichten, denn diese Zeit hat nichts mit diesem Bericht zu tun. Das Glück lächelt bisweilen seinem künftigen Opfer zu, einfach aus einer echt perversen Laune heraus. Diese Erfahrung durfte auch ich machen. Das Glück ist allerdings ein Pferd das bezwungen werden muss, es lässt sich absolut nicht verhätscheln.

Und hier folgt die zweite Lektion:

Das Glück will immer wieder entschwinden, es lässt sich nur mit sanfter Gewalt festhalten. Geht man mit ihm zu zart um, so verlässt es einen und wendet sich einem Stärkeren zu        (In dieser Hinsicht gleicht es durchaus der ehrenwerten Damenwelt).

Nach einiger Zeit suchte mich ein Unglück heim. (das Unglück ist einer der Vorboten von gebrochenem Willen und verloren gegangener Entschlusskraft). Meine kleiner Vertrieb wurden durch einen grossen Betrug beinahe zerstört und mir blieben außer viel Papier von Anwälten nichts als Schulden deren Höhe ich zu der Zeit nicht zurückzahlen konnte. Ich beriet mich mit allen Finanzgurus die ich kannte, doch der Betrug, der hatte meine wirtschaftliche Kompetenz beinahe zerstört. Durch intensive Verhandlungen und dem guten Willen meiner Zulieferer hätte ich mich leicht von meinen Verlusten erholt. Doch durch das Ausnutzen meiner Gutgläubigkeit wurde mein Glaube an das Gute im Menschen tief erschüttert und mein Lebensmut wollte mich verlassen. So dauerte die Zeit der teilweisen Rückzahlung einige lange Jahre. Ich war nicht mehr jener glückliche und hoffnungsfrohe junge Mann, der das einst große Vertrauen in diese Welt und deren Menschen vorbehaltlos setzte.

Im Leben bieten sich dem Menschen zahlreiche Wege an. Doch eine große Anzahl davon führen nur abwärts. Manche führen direkt in den Abgrund, andere sind weniger steil. Doch unabhängig von ihrer Beschaffenheit und Steilheit führen schlussendlich doch alle zum vermeintlichen, jedoch nur im Kopf existierenden Versagen.

Nun beginnt die dritte Lektion:

Das Versagen existiert nur im Kopf. Solange ein Mensch am Leben ist, hat er nicht versagt. Er kann jederzeit umkehren und kann denselben Weg wieder nach oben beschreiten, dem er nach unten folgte. Er wird sicher stets einen weniger steilen finden, der besser zu seinen Fähigkeiten passt –  er dauert nur ein wenig länger.

Ich war nach der vereinbarten Rückzahlung an die Zulieferer, völlig mittellos, besaß nicht mehr viel auf dieser Welt als die Gewissheit, Schuldenlos zu sein. Da ich ein erfahrener Vertriebsmensch war, fand ich relativ rasch meinen alten Vertriebs-Rhythmus wieder, dadurch auch wieder neue Kunden. Meine spärliche freie Zeit verbrachte ich als Mann im Außendienst gezwungenermaßen in Gasthöfen. Nicht dass ich  mich deswegen dem Alkohol zugewandt hätte, außer bei einigen speziellen Gelegenheiten und Festtagen. Ich wollte einfach nur wieder fröhlich sein, wieder lachen und singen können. Ich wollte wieder richtig scherzen und zusammen mit den Kollegen meine Situation rasch verbessern und das Alte vergessen.

Hier will ich die Lektion vier einfügen:

Suche dir Gesellschaft unter den Fleißigen, den Aktiven, denn die Müßiggänger werden Dich mit Freude und  gedankenlos Deiner so dringend nötigen Energien berauben.

Damals, zu jener mich prägenden Zeit, fand ich großen Gefallen daran, wenn unbedingt nötig, auf die leichteste Provokation sofort mit einem Bericht all meiner Missgeschicke  und meines wiederaufstehens zu reagieren. Darüber hinaus bereitete es mir eine riesige Freude, meinen sogenannten „Freunden“ meine neuen Erfolgsmomente von Zeit zu Zeit lustvoll zu präsentieren. Ich will mich hier nicht länger über die allmähliche Zurückgewinnung meiner Lebensenergie auslassen, doch hatte ich wieder eine Vision – meine eigene Vision. Es ist jedoch niemals von Vorteil, sich gegenüber diesen „Freunden“ allzu sehr über die glücklichen Geschehnissen oder Umständen zu äußern, andernfalls man lediglich Missgunst provoziert  –  Vorteilig ist einfach die Tatsachen für sich sprechen zu lassen.

Hier würde die fünfte und letzte Lektion beginnen. Diese lässt sich jedoch nicht in einem einzigen Satz oder einem kurzen Absatz darlegen, sondern sie muss dem nachfolgenden Rest dieser Geschichte entnommen werden!

Die eigentliche Geschichte

Ich kann mich noch gut daran erinnern wie ich auf einmal aus einem Traum erwachte, denn es geschah mitten in der Nacht. Die Nacht war frisch und mir war kalt, doch paradoxerweise hatte ich von Licht und Wärme geträumt und von einer Fülle guter, herrlicher Dinge. Man könnte sagen, dass diese Vision eine Auswirkung auf meine Gedanken, meine Einstellung hatte. Aus diesem Traum erwuchs mein Glaube – nein, meine Überzeugung – dass in mir zwei unterschiedliche Wesen wohnten. Meine eigene, bessere Seite bot mir die Unterstützung, die ich vergebens von meinen „Freunden“ erwartet hatte.

Diesen Zustand beschreibt man wohl mit dem Wort „Doppelgänger“, allerdings trifft dieses Wort nicht genau das was ich meine. Ein Doppelgänger kann niemals mehr als eine einfache, schlechte Kopie sein, denn er verfügt über keinerlei Persönlichkeit und Individualität. Doch ich möchte hier nicht philosophieren, da die Philosophie in diesem Zusammenhang nichts weiter als ein Kleidungsstück darstellt, das der Verzierung einer steifen Schneiderpuppe dient. Darüber hinaus war es nicht der Traum an sich, der sich auf mich auswirkte, sondern der prägende Eindruck den dieser bei mir hinterlies sowie der unaufhörliche Einfluss, den er letztendlich auf mich ausübte. Dadurch gelang mir meine innere Befreiung. Kurz gesagt, er stärkte mein anderes ich.

Nachdem ich mich in diesem eigenartigen Traum durch einen kräftigen Regensturm gekämpft hatte, sah ich durch ein Fenster in diesem einen fiktiven Hause und erblickte diese andere Präsenz, mein zweites Wesen. Es hatte eine gesunde rosa Gesichtsfarbe und vor ihm, im massiven Kamin, prasselte ein prächtiges Feuer. In seinem Gebaren lag eine bewusste Kraft und Macht. Körperlich wie mental verfügte er über eine äusserst starke Muskulatur. Ich klopfte zaghaft an die Tür und er bat mich herein. In seinen Augen bemerkte ich ein spöttisches, jedoch nicht unfreundliches Lächeln während er mich zu einem Stuhl in der Nähe des Kamins geleitete. Jedoch begrüßte er mich er mich mit keinem einzigen Willkommensgruß.

Nach einem kurzen Aufwärmen stellte ich mich wieder dem heftigen Sturm, bedrückt von der Scham, die der Kontrast zwischen uns beiden mir auferlegt hatte. Und genau in diesem Moment schrak ich aus meinem ersten Traum auf  –  und der zweite Teil dieser merkwürdige Geschichte ist im nachfolgenden Teil dieser Erzählung nachlesbar.

14. Mai 2017
von Ernst Fischer
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Wie wirkt Aloe Vera Trink-Gel

Aloe Vera Trink-Gel

Die bemerkenswert grosse Menge an Mineralstoffe und Spurenelemente die in der Aloe Vera enthalten sind, sind für den menschlichen Stoffwechsel und als Bauelemente unseres Organismus unverzichtbar.

Nachfolgend die signifikante Wirkung einige der wichtigsten Mineralstoffe und Spurenelemente:

  • Eisen ist unter anderem wichtig für die Blutbildung und das Immunsystem Menschen mit starkem Eisenmangel fühlen sich schwach, sind reizbar und haben eine blasse Haut, brüchiges Haar und sichtbare Rillen in den Fingernägeln.
  • Kalzium wird für die Bildung von Knochen und der Zähne benötigt. Unentbehrlich ist Kalzium zudem für die Blutgerinnung, die Blutdruck- und Herzschlagregulierung sowie die optimale Reizweiterleitung in die Muskeln und Nerven.
  • Magnesium aktiviert 300 verschiedene Enzyme. Es dämpft die Aktivität von Muskeln und Nerven, schützt vor Herz- und Blutgefässerkrankung und ist für den Aufbau von Knochen und Zähnen mitverantwortlich.
  • Magnesium ist ein “Anti-Stress“ Mineral und wird bei großen Belastungen vermehrt benötigt.
  • Mangan hilft aktiv bei Entgiftungsvorgängen im Körper und ist für die Blutbildung sowie für den Aufbau von Knochen, Sehnen, Knorpel und Bindegewebe wichtig.
  • Selen bewahrt die Zellen vor der Zerstörung durch freie Radikale, welche durch Stress, Umweltbelastung, beim Zigarettenrauchen usw. vermehrt gebildet werden. Außerdem stärkt das Spurenelement die Widerstands-fähigkeit gegen verschiedenste Infekte. Bei einer Unterversorgung altert das Gewebe schneller.
  • Zink schützt aktiv vor Schäden durch freie Radikale und stärkt unser Immunsystem. Zudem hemmt das Spurenelement Entzündungen, fördert die Wundheilung und sorgt für schöne Haut, Haare und Fingernägel. Die Folgen von Zinkmangel können unter anderem eine eingeschränkte Fortpflanzungsfähigkeit und eine stark erhöhte Infektanfälligkeit sein.

Vitamine

Die Aloe Vera liefert im Vergleich zu vielen Obst- und Gemüsesorten nur geringe Vitaminmengen. Trotzdem leisten ihre lebensnotwendigen Substanzen eine wertvolle Ergänzungen zu den anderen Aloe-Wirkstoffen und dadurch einen wichtigen Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden.

Die nachfolgenden Vitamine sind alle in dieser Pflanze enthalten:

  • Vitamin B1 wird für die Energiegewinnung und die Arbeit von Muskeln und Nerven benötigt. Bereits ein leichtes Vitamin-B1-Defizit kann zu starker Reizbarkeit und körperlicher Schwäche führen
  • Vitamin B2 steuert biologische Oxidationsvorgänge, wird für Entgiftungsprozesse benötigt. Und es ist für die Bildung von roten Blutkörperchen zuständig sowie für eine gesunde Haut unabdingbar
  • Vitamin B6 ist ein notwendiges Coenzym einer Reihe wichtiger Enzyme des Aminosäurestoffwechsels, insbesondere der Leber. Dazu ist es für die Synthese von Vorstufen des Hämoglobins (roter Blutfarbstoff) enorm wichtig
  • Vitamin B12 ist an der Nukleinsäure Synthese beteiligt und somit für die Neubildung von Bausteinen der Zellkerne verantwortlich. Bei einem signifikanten B-12-Mangel kommt es zu einer verringerten Zellteilung im Knochenmark und damit zu der als »perniziöse Anämie« bezeichneten Form der Blutarmut. Da dieses Vitamin nur in der Nahrung tierischer Herkunft enthalten ist, können bei unzulänglicher vegetarischer oder veganer Ernährung Mangelsymptome auftreten
  • Vitamin C stärkt das Immunsystem und wird für die Bildung von Knochen, Zähnen, Blut und Hormonen benötigt. Es schützt die Körperzellen vor vorzeitigem Altern und hemmt die zerstörerische Wirkung von Giften. Am aktiven Abbau von Cholesterin ist dieser Vitalstoff ebenfalls beteiligt. In der modernen Kosmetika wird Vitamin C auf Grund seiner Funktion beim Kollagen Aufbau im Bindegewebe und seiner feuchtigkeitsbindenden Eigenschaften der Haut eingesetzt.

Das Selen und das Zink der Aloe Vera leisten einen wertvollen Beitrag zur guten Versorgung unseres Organismus, denn in weiten Teilen Mitteleuropas sind Zink- und Selen Mangelerscheinungen.

5. Mai 2017
von Ernst Fischer
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La Malva – das neue Familienmitglied

“La Malva“ Olivenöl Extravergine 

Das neue Familienmitglied

 Agli ulivi, un pazzo sopra, e un savio sotto 

Bei den Olivenbäumen gibt es einen “Verrückten“ auf dem Baum und einen “Weisen“ darunter

Altes toscanisches Sprichwort

Das Extravergine Bio-Olivenöl der Fattoria “La Vialla“ erfreut sich einer hervor- ragende Beliebtheit bei den Kunden. Auch unter den Bio-Olivenölen erfreut es sich stets einer hervorragenden Stellung. Um das Angebot mit einem qualitativ aussergewöhnlichen Bio Olivenöl Extravergine zu erweitern, haben die Brüder der Familie Lo Franco sich für neue Anbaugebiete interessiert.

Liebhabern von hochwertigem Olivenöl ist ja vermutlich bekannt, dass in den vergangenen Jahren die Olivenernten der Toscana nicht besonders ertragreich ausgefallen sind. Auf Grund dieser Tatsache und aus Gründen eines gezielten Ausbaus der Olivenölproduktion begannen die drei Brüder Gianni, Antonio und Bandino Lo Franco zusammen mit ihrem Agronomen bereits vor einigen Jahren, im Oktober 2010, nach einer optimalen Lösung zu suchen. Eine sehr glückliche Fügung ermöglichte es der Fattoria “La Vialla“, in rund 600 Kilometer südöstlich der Fattoria, in der Region Apulien, einige Olivenhaine auf ihre “viallinische“ Tauglichkeit zu prüfen.

In der Gegend von Rignano Garganico und in Sichtweite des weiten, blau schimmernden Mare Adriatico (Adria) und des Gargano Nationalparks, wie  auch in San Donaci, nahe Brindisi, wurden sie fündig. Von einer in der Nähe gelegenen Anhöhe aus erstreckt sich vor dem Betrachter eine weite, grüne und ebene Fläche die mit einer grossen Anzahl hellgrünen Punkten übersäht ist. Die von der intensiven Sonne gebleichten Olivenbaumkronen sind der Auslöser für dieses malerische Bild. Ein Anblick der jedem Naturliebhaber das Herz höher schlagen lässt.

Der Olivenbaum liebt einen hellen, luftigen Standort mit einem durchlässigen, wasserabführenden Boden. Die intensive und lange Sonneneinstrahlung sowie die Bodenbeschaffenheit, vor allem jedoch die weitflächige Dimension der zu bewirtschaftenden Fläche, im Vergleich zur Anzahl der Bäume, hat die Fattoria bewogen die Leitung einiger Olivenhaine zu übernehmen. Dazu gehört auch die vorgeschriebene, kontrollierte Umstellung der Olivenhaine auf eine rein biologische Landwirtschaft, um im Anschluss daran ein Olivenöl Extra Vergine produzieren zu können   –   das neue, hervorragende Olivenöl “La Malva“

Es versteht sich natürlich, dass auch dieses Öl mit der gleichen Sorgfalt, dieselben Verfahren, sei es beim Anbau, der Pflege der Pflanzen, der Olivenernte und der Pressung angewendet werden, wie auf der Fattoria “La Vialla“.

Die Oliven werden von Hand mit dem Rechen, von den “Verrückten“ hoch in den alten Bäumen und den “Weisen“ mit ihren Netzen auf dem Boden darunter geerntet, damit ja keine der wertvollen Oliven verloren geht. Die kleinen, wertvollen Früchte werden innerhalb spätestens 24 Stunden nach der Ernte, meistens aber einiges früher, in einer Mühle in der näheren Umgebung verarbeitet. Die schnelle Verarbeitung erfolgt mit demselben Verfahren wie bei der Fattoria “La Vialla“. Mit dem mahlen der Früchte mit schweren Mühlsteinen und der anschliessenden Kaltpressung. Das frisch gepresste, zartduftende Öl zeichnet sich durch seine wunderschöne, leuchtend grüne Farbe, wie diejenige der grünen Früchte aus, aus denen dieses wertvolle Öl gewonnen wird. Es offenbart eine feine, langanhaltende Duftnote nach unterschiedlichen, frischen Gräsern und frischem Heu. Im Gaumen ist es fruchtig, mit einem delikatem Geschmack der an Mandeln, wilden Disteln und  Oliven in milder Salzlake erinnert – leicht würzig und mit einer zarten Herbe im Abgang         (Es sind wichtige, die Gesundheit erhaltenden Polyphenole!)

Dieses Olio di Oliva Extra Vergine ist etwas “süsser“ und fruchtiger, mit weniger ausgeprägten pikanten und herben Noten als sein toskanischer Bruder  –  das Bio – Olio di Oliva Extravergine der Fattoria “La Vialla“.

 

14. April 2017
von Ernst Fischer
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Der Ursprung des edlen „La Casotta“

…ein Spagat zwischen Vergangenem und Neuem

Was aus einem ursprünglichen Versuch entstand und sich im Verlaufe der Zeit in ein Projekt verwandelte, kann nur aus tiefster Überzeugung und Leidenschaft entstehen. Und genau so habe ich in all den Jahren das Team um die Familie Lo Franco, sowie das des gesamten Bio Landwirtschaftsbetriebes, der “Fattoria La Vialla“, kennen und lieben gelernt. Ständig auf der Suche nach Produkten mit der ausgeprägten Typizität der Toscana, des Chianti Gebietes. Mit diesem Wein, dem  “Podere La Casotta“  ist ihnen das auf überzeugende Weise gelungen.

Entstanden ist dieser Wein aus einer Symbiose von grosser Harmonie zwischen Ursprünglichkeit, Typizität und der Unverwechselbarkeit. Gepaart mit dem Fachwissen, Überzeugung und der grossen Leidenschaft aller beteiligten Menschen der Fattoria an diesem Projekt, ob direkt oder indirekt  –  Nur so kann Aussergewönliches entstehen!

In allen Kochbüchern steht: “Man nehme…“   –  Auf den Podere “La Casotta“  2013 umgesetzt bedeutet das: …alte Rebsorten welche im Jahr 2000 rund um das verwahrloste Landhaus neu gepflanzt wurden. Das wiederum bedeutet, vor genau 16 Jahren, entstand die Grundlage für einen Wein. Dieser steht im Gleichklang zwischen Toscanischer Weintradition, den alten Traubensorten und Forschung . Die eingangs bereits erwähnten fünf Rebsorten wurden seit jeher im Chianti Gebiet gemischt angepflanzt. Die Gebrüder Lo Franco, zusammen mit ihrem Oenologen hatten die feste Überzeugung und tiefe Leidenschaft, einen anderen, somit einen neuen Wein aus diesen Zutaten  zu kreieren und voller Erwartung zu verwirklichen. (was ihnen letztendlich auch perfekt gelang)

Jede der einzelnen fünf Rebsorten weist ihre eigenen, teils positiven, doch auch negativen Charakterzüge auf. Diese alle aufzuzählen würde den Rahmen dieses Beitrages sprengen. Die grosse Kunst bestand nun darin, dass das Cuvée dieses Weines mit einer enormen  Sachkenntnis komponiert wurde. Das bedeutet, dass die positiven Eigenschaften der fünf Traubensorten in optimalen Proportionen zusammen verheiratet wurden. (verschneiden oder mischen sind  für  mich Unworte in diesem Zusammenhang)  Die prozentualen Anteile habe ich bereits früher erwähnt.

Im Podere “La Casotta“ 2013  wiederspiegelt sich das grossartige, rebtechnische Zusammenspiel der fünf Rebsorten, welche auf unterschiedlichen, nachbarlichen Zonen des Rebberges wachsen und gedeihen. Das bedeutet auch, dass sich die Exposition der einzelnen Rebparzellen und dadurch auch die Reifung der Trauben, zeitlich unterscheiden.

Eine Randbemerkung sei mir noch erlaubt: Auf Podere “La Casotta“ wurden die ersten Trauben am 16. September 2013 geerntet!

Die einzelnen Rebsorten werden in den verschiedenen Teilabschnitten des Weinberges getrennt geerntet und zu diesem überragenden Wein weiter verarbeitet. Von den drei Sorten Sangiovese, Malvasia Nera und Aleatico werden ausschliesslich die gesündesten, schönsten Trauben selektioniert. Sie werden bis im Dezember in gut belüfteten, trockenen Räumen auf Gestellen locker zum trocknen ausgelegt. Nach dieser Zeit der Konzentrierung werden die Traben schonend gepresst. Dieser entstehende Jungwein wird anschliessend mit dem Wein aus den Sorten Colorino und Pugnitello verheiratet. Das so komponierte Cuvée wird nach 16 Tagen “ abgestochen“ und in den nur teilweise neuen Barrique-Fassern (225 Liter gross) 18 lange Monate ausgebaut. Dieses edle Cuvée reift dann in grossen Betonbehältern weiter. In Betonbehältern deshalb, dass die feinen Noten des vorangegangenen Ausbaus nicht durch Fremdnoten übertönt oder gar zerstört werden.  Nach der Abfüllung in Flaschen ruht und reift dieser grosse Wein weitere 12 Monate im Keller der Fattoria “La Vialla“  –   zu unser aller Freude und der seiner Gebutshelfer.

Ihnen als neugieriger Weinliebhaber kann ich aus voller persönlicher Überzeugung empfehlen  –   geniessen Sie mit dem einzigartigen Podere „LA CASOTTA“ eine wahre Überraschung  –  versuchen Sie diesen edlen Tropfen!