Ernst Fischer

29. April 2017
von Ernst Fischer
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Meine persönlichen Entscheidungen

Kennen Sie ihn eigentlich – den Ernesto… ?

…wann haben Sie ihn denn kennengelernt, wann von ihm etwas gehört oder gelesen?  –  Hand aufs Herz und ganz ehrlich – noch nie! – Das wird sich ab jetzt ändern! Mein bisheriges Leben teilt sich in sechs wesentliche Abschnitte auf. Schul- und Lehrzeit  –  die “Wanderjahre” als gelernter Koch auf der christlichen Hochsee-Schifffahrt (Frachter)  –   Neuausrichtung/ Umschulung und Weiterbildung  –  Vorbereitung und Schritte in die Selbständigkeit mit eigener Firma im Weinvertrieb an Europäische Weinimporteure   –   last but not least, pensionierter, doch aktiver Internet Marketer den Sie nun in wesentlichen Zügen kennen gelernt haben.

Mein Lebensmotto welches mir meine Mutti selig mitgegeben hat, lautet für mich auch noch heute – und ich befolge dies gerne: “Respektiere und liebe die Menschen wie sie sind, nicht so wie Du sie gerne hättest” – Dieses Motto begleitete mich auf all meinen späteren beruflich bedingten Reisen kreuz und quer durch Europa. Daraus resultiert, dass ich mit offenen Augen und wachem Geist die Menschen und ihre Situationen betrachte und aus diesen Beobachtungen meine Schlüsse ableitete. Für Sie, für mich und die Nachwelt 🙂 hab ich all diese Erfahrungen in meinem, vielen Lesern bekannten, kleinen, schwarzen Tagebuch festgehalten. Meine Artikel welche auf dieser Grundlage entstanden, können Sie jederzeit auf meiner Webseite lesen. Sollten Sie nun  Neugierig geworden sein, blättern Sie einfach ein wenig in dieser.

Nach meinen “Wanderjahren” als gelernter Koch, der seine ersten ernsthaften Berufserfahrungen auf der Christlichen Hochseeschifffahrt machte, befasste ich mich anschliessend erfolgreich mit Weiterbildungen, absolvierte ich die Eidgenössischen Weinfachschule mit grossem Erfolg. Bei verschiedenen Schweizer Weinimporteuren setzte ich mein neu erlerntes Wissen in die Tat um. Die Grundlagen für meinen geplanten Start in die Selbständigkeit war damit gelegt.

Der definitive Start in die Selbständigkeit erfolgte 1981/82.  Zahlreiche Kontakte mit Produzenten aus allen Regionen Italiens, welche ich in den vergangenen vier Jahren geknüpft hatte, kamen mir dabei zu gute. Viele Reisen nach Italien, verbunden mit unzähligen Gesprächen, Verträgen und Lieferabkommen mit den für mich in Frage kommenden Produzenten, vermittelten mir ein gutes Gefühl für eine erfolgreiche Zukunft.

Wie die meisten Menschen hatte auch ich verschiedene Tiefs zu  verarbeiten. Vier sehr massive Tiefs musste ich in meinem Leben richtiggehend überwinden. Den Blick vorwärts habe ich dabei jedoch nie verloren. Dies nach dem Motto:  “Aus der Vergangenheit lernen, dadurch die Zukunft optimal planen”.  Und so gehören Sie immer zu den Gewinnern!

Das Wichtigste jedoch das ich bei all meinem Tun gelernt habe ist:  “Liebe das was Du tust mit voller Leidenschaft und grosser Begeisterung  –  dann wirstDu nie etwas Tun müssen”!  Niemals aufgeben, an sich selbst glauben – und der Erfolg ist gewiss!

Planen Sie Ihre Zukunft genau  –  Halten Sie alles schriftlich fest !  

Dann entscheiden Sie sich!

9. September 2019
von Ernst Fischer
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Auf und Ab im Laufe der Zeit…

Da bin ich wieder und erzähle euch eine tatsächlich spannende Geschichte.

Jetzt wo sich das aktuelle Jahr bereits ein drittes Mal wandelt von einer sehr sonnigen in die darauffolgende trübere Jahreszeit. Und wenn ich im Verlaufe dieser Zeit aktive Menschen frage wie denn die letzten Monate für sie waren, kommt  für mich nicht überraschend vielfach die Antwort, dass es echt nicht so war wie Vorgestellt…    

Weshalb – nun denn, vielleicht kennen Sie diese eigenartige Situation; Sie sitzen in Ihrem Büro oder Ihrer Wohnung und werden beim Nachdenken oder Entspannen fortwährend von einer Fliege gestört? Sie benutzt Ihre Hand oder die Stirne als ihre Landebahn. Immer wieder prallt sie lautstark gegen die Scheibe – wieder und wieder. Das Fenster steht in Kippstellung, aber sie sieht den Spalt nicht. Die Fliege könnte einfach durch den Spalt ins Freie fliegen – nur, der Spalt existiert für sie anscheinend nicht. Sehr gut möglich, dass sie sieht ihn nicht sieht. Sie fliegt immer wieder gegen die Scheibe, selbst wenn Sie versuchen die Fliege vorsichtig zum Spalt hinaus zu lenken – sie lässt es nicht zu. Stattdessen brummt sie immer zorniger, fliegt schneller, (oder ängstlicher, wer weiss das so genau) und prallt immer heftig gegen die Scheibe.

Die Fliege kann die Hürde „Glas“ einfach nicht verstehen. Sie sieht den Spalt nicht. Sie kann die Zusammenhänge nicht begreifen. Und genauso verhalten sich viele Menschen im täglichen Leben. Sie arbeiten den lieben langen Tag – vor lauter Arbeit verstehen sie etwas ganz Elementares nicht: Es geht dabei lediglich darum, diesen einen ominösen „Spalt“, das heisst, neue Möglichkeiten zu entdecken.  

In dem Moment in dem man dann den „Spalt“ entdeckt, geht vieles wie von Geisterhand. Dies gilt insbesondere in den vier wichtigen Bereichen inneres Glück, Zufriedenheit, Geld und Wohlstand. Diese Erkenntnis durfte ich ganz persönlich und im gewissen Sinne leidvoll selbst erfahren, selbst erleben.

Zuvor war es bei mir stets so gewesen, dass ich mehr oder weniger ein sehr anständig Geld verdiente, es aber niemals schaffte ein richtiges Vermögen aufzubauen. Im Gegenteil, ich hatte in meiner aktivsten Zeit mit meinen damals über 54 Jahren die größte Lebenskrise meines Daseins zu bewältigen. Durch diese wirklich wahre Krise verlor  ich einfach alles. –  Ich durfte dabei einen höheren, sechsstelligen Eurobetrag Schulden mein Eigen nennen. Nach etwas mehr als  15 Jahren waren diese total getilgt. Nur waren es harte 15 Jahre, ohne jeglichen Urlaub, ohne dass ich gewisse für mich schone Extras einfach nicht  leisten durfte. Denn ich lebte damals tatsächlich von der Hand in den Mund. Ich war zum zweiten Mal in meinem Leben absolut Mittellos und durfte wieder ganz von vorne beginnen. Einige echte Freunde die an mich glaubten und meine tolle Familie unterstützten mich bei diesem abermaligen Neubeginn.

Dann, nach einer längeren Zeit des Suchens fand ich damals dieses „gewisse Etwas“ – diesen ominösen anfangs erwähnten Spalt. Eine gute  Möglichkeit wie ich sie mir so in etwa vorgestellt hatte. Das Internet mit seinen enormen, wirklich unendlich vielen grossartigen Möglichkeiten. Dieses steht, nach der allgemein gültigen Auffassung vieler, für ein gutes und wirklich zufriedenstellendes Einkommen. Somit war es damals für mich eine gute Möglichkeit um jenen Zustand “wieder etwas mehr oder weniger „genügend Geld in der Tasche zu haben“ neu zu erleben. Und genau dieser wirklich echte wie auch äusserst beruhigende Zustand war tatsächlich, auch aus heutiger Sicht, für viele Menschen beinahe so ein Erlebnis wie damals die Entdeckung des Penicillins für die ganze Menschheit.

Quintessenz des Ganzen – Niemals aufgeben, immer unerschütterlich an sich selbst zu glauben und sich stets nach vorne orientieren. Denn was gestern war ist Vergangenheit, was morgen ist, ist unbekannt. Also, lebe im Heute und jetzt voller Freude und dem unerschütterlichen Glauben an eine gute Zukunft.

13. August 2019
von Ernst Fischer
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Erinnerungen an einen spannenden Lebensabschnitt

Ein kleiner Querschnitt durch das spannen Leben eines Freundes …eine unvergesslich schöne und interessante Zeit.

Die spannende Rückschau auf ein einzigartiges, wunderbares und etwas turbulentes Leben mit vielen Ups und Downs. Unter dem Strich und vor allem aus heutiger Sicht betrachtet die folgende Erkenntnis: “Mit grosser Sicherheit würde er alles in jeder Hinsicht ganz genau gleich anpacken ausser einigen wenigen unerfreulichen Begebenheiten”.

In einer Kleinstadt geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen in einer Schweizer Grossstadt. Bis zu dem Zeitpunkt verlief sein Leben in geordneten Bahnen. Mit rund 15 Jahre entschloss der Junge sich nach einigen wichtigen Abklärungen sein Elternhaus zu verlassen. Dies um per Autostopp nach der wunderschönen Königsstadt Apeldoorn in Holland “auszuwandern”.  Zu der Familie De Jonk, die als Kriegsflüchtlinge im dritten Jahr des zweiten Weltkrieges bei der Familie des Jungen wohnen durften. Seine Mamma und er unterhielten immer wieder schriftlichen Kontakt mit dieser sehr netten Familie. Das war schlussendlich auch der eigentliche Auslöser, dass er diese Reise planen und durchführen durfte. Dies, um das fantastische Angebot von Herr De Jonk begeistert und gerne anzunehmen. Er konnte während der Zeit seines Aufenthaltes bei dieser Familie wohnen. Die Niederlande lernte er durch viele Ausflüge zusammen mit mit dem Sohn der Familie kennen. Nach ziemlich genau einem halben Jahr kehrte er wieder zurück in die Schweiz um mit seiner guten, “zweistufigen” Ausbildung zu starten.  

Die heutigen, beliebten Schnupperlehren existierten zu jener Zeit noch nicht. So versuchte er sein Glück als erstes bei der damaligen bekannten Schweizerischen Reederei AG in Basel im Fahr- und Hafendienst. Aus gesundheitlichen Gründen musste er jedoch diese Ausbildung schon bald abbrechen. Aus diesem Grunde wollte er sich nach einer anderen Lehrstelle umsehen. Weil damals ein ziemlich grosser Bedarf an Kochlehrlingen bestand empfahl ihm der Berufsberater eine Kochlehre. Er hatte für ihn auch sofort eine gute, renommierte offene Stelle. Ein damals weit über die Stadt hinaus bekanntes Speiserestaurant in Zürich war seine zukünftige neue, wichtige Ausbildungsstätte. Bei Küchenchef Hanselmann, einem sehr strengen jedoch kompetenten und gerechten Lehrmeister und Herr “Papa” Weber, dem Inhaber des Restaurants, startete er seine neue Ausbildung. Mit “Papa“ Weber lernte er einen wirklich echten Patron kennen. Einen, wie er in seinem späteren Leben so nie mehr Kennenlernen durfte.

Nach dem Abschluss dieser abwechslungsreichen und interessanten Zeit zog es ihn jedoch mit aller Macht wieder in die Ferne. In jeder freien Minute studierte er in allen damals erhältlichen schweizerischen und ausländischen Zeitungen die vielen verschiedenen Stellenangebote. Ein grossartiges Stellenangebot als Koch auf der christlichen Seefahrt stach ihm plötzlich in die Augen. Er bewarb sich um diese Stelle und bekam eine provisorische Zusage. Wenige Wochen später, nach einem Vorstellungs-gespräch in Hamburg, erhielt er seine definitive Anstellung als Schiffskoch. Mit dem Anstellungsvertrag in der Tasche fuhr er zurück nach Hause um seine lieben Eltern und die Verwandte darüber zu informieren. Das Ganze stiess bei vielen auf grosses Unverständnis. Kommentare wie etwa: “Sein Papa, so ein senkrechter, seriöser Mann, die alle Kinder vorbildlich umsorgende, liebevolle Mutter – und dann der Älteste, der musste aus der Reihe Tanzen und zur Seefahrt!“ –  wie kann so was nur passieren? Unterstützung erhielt der Junge vor allem von seinem Onkel, einem Unternehmer im Bereich Holz- und Treppenbau.

Mit einem Seesack auf dem Rücken, einem Bahnfahrkarte Zürich – Hamburg einfach und etwas Geld in der Tasche startete er in eine aussergewöhnliche, jedoch fantastische Zeit. Eine Zeit die einige Jahre dauern sollte. Durch die vielen Fahrten seines Schiffes hatte er die einzigartige Möglichkeit die Welt kennen zu lernen. Nach Möglichkeit leistete er sich jeweils einen längeren, unbezahlten Urlaub in jeweils einem anderen Erdteilen welcher “sein” Schiff zu jener Zeit angesteuert hatte um Fracht zu laden. Dadurch entstanden natürlich Unterbrüche in seiner damaligen Kochkarriere. Er wollte jedoch diese Menschen, ihre Kultur und ihr Leben kennen lernen und erfahren wie man in anderen Kontinenten und Ländern lebte. Es gäbe noch sehr viel über diese Zeit zu erzählen. – Allein schon das würde ein Buch füllen.

Sein Kontakt nach Hause waren ab und zu eine sehr schöne und farbige Ansichtskarte versehen mit lieben Grüssen und dem obligaten Schlussvermerk “Brief folgt”. Das Dumme daran war, dass aus Sicht seiner Mamma das nie geschah. Doch verständnisvoll wie sie einfach war hat sie das immer wieder liebevoll lächelnd akzeptiert.

Nach diesen für ihn äusserst interessanten und wie sich jeder leicht vorstellen kann sehr spannenden Jahren ging’s dann wirklich definitiv nach Hause ins “Hotel Mamma“ zurück. Bedingt durch seine verschiedenen stets ausserberuflich vielen “Reisen“ war er nach der Rückkehr praktisch mittellos.  Darum wollte er so schnell wie möglich ein paar Franken verdienen, um sich selbst und dem lieben Rest der Familie ab und zu auch eine Kleinigkeit kaufen zu können. Im örtlichen Tagblatt fiel ihm eine Stellenanzeige von einer Bestattungsfirma auf, die von sehr gutem Lohn und hohem Taschengeld schrieb. Das veranlasste ihn dazu sofort vorbei zu gehen um sich persönlich vorzustellen. Das Glück des Tüchtigen stand ihm in dem Moment bei und er bekam diese Stelle unter der Bedingung, dass er sofort die Stelle antreten könne. Genau das konnte er voller innerer Freude bejahten. Dank diesem jetzt absehbaren und erneut wieder fliessenden “Geldsegen” meldete er sich bei einer bekannten Autofahrschule an.  Im Verlauf der folgenden drei Jahre schloss er alle für ihn nützlich und wichtig erscheinenden Kategorien die Führerprüfungen mit Erfolg ab. Und so begann er im Anschluss daran seine neue Karriere als Fernfahrer. Das Fernweh zog ihn einfach immer wieder fort. Nie konnte er sich vorstellen einer sogenannt geregelten Arbeit in einem Betrieb, einer Fabrik oder gar in einem Büro nachzugehen. Er brauchte einfach seine Freiheit ganz egal ob nun seine Arbeitszeit damals in der Regel 14 bis 16 Stunden oder länger dauerte. Zu jener Zeit gab noch nicht die heutigen, neuartigen – für alle obligatorischen, modernen Fahrtenschreiber. Hauptsache, er war frei, glücklich und sehr zufrieden und hatte seine ersehnte persönliche Freiheit

Der schlechte Gesundheitszustand seiner Mamma war für Ihn Grund genug, dass er ihrer Bitte Folge leistete und ihr kleines Lebensmittelgeschäft in einem Dorf auf dem Lande übernahm und weiterführte. Sehr schnell merkte er, dass das keine zukünftige Lebensgrundlage war für ihn. Die bereits damals schnell wachsenden Grossverteiler hatten einen sehr guten Zulauf. Der alte “Tante-Emma-Laden” in seinem Dorf von damals etwa 450 Einwohnern war lediglich ein Lückenbüsser der längerfristig keine Zukunft hatte.  Auf Grund verschiedenster Umstände und gesetzlichen Vorschriften musste er eine wegweisende Entscheidung treffen. So fasste er für sich den Entschluss, dass er sich in einer staatlichen Weinfachschule zum Weinfachmann ausbilden lassen wollte. Alles klappte hervorragend und er startete nach zwei Jahren Ausbildung und erfolgreichem Abschluss mit einem eigenen Weinhandel. Auf Gruden seiner Gutgläubigkeit musste er nach einigen Jahren den unabwendbaren Konkurs anmelden. Es begann damals eine neue, gute Zeit der Festanstellung bei Weinimporteuren bis er sich eines Tages auf Grund einer Fusion und internen Umstrukturierung aus Altersgründen selbst wegrationalisieren durfte. Seine führende Stellung als Verkaufsleiter mit einem erfolgreichen Aussendienstes, ermöglichte ihm damals im Verlauf seiner letzten Anstellungsjahre gute Kontakte zu den Weinbauern in Italien zu knüpfen die seiner ehemaligen Firma Trauben- most zu bescheidenen Preisen lieferten.

Sein zweiter Neustart

Eines Tages erhielt er einen Grossauftrag von einigen hunderttausend Flaschen. Alles entwickelte sich schwieriger als Gedacht und trotzdem ausgezeichnet. Für ihn war die Welt wieder in Ordnung; er war glücklich und zufrieden. Und so war er überzeugt, dass er sich zu einem wie es schien sicheren Neustart in eine finanziell gesunde, fantastische Selbständigkeit durchstarten würde. Er gründete seine eigene Wein-Agentur. In einer vertraglichen Zusammenarbeit mit seinen von früher bestens bekannten, hervorragenden Weinproduzenten akquirierte er für diese in den Ländern der heutigen EU Weinimporteure für deren wirklich einzigartigen und hervorragenden Produkte. Das Geschäft florierte hervorragend. Eines Tages im Mai erhielt er den bereits zuvor erwähnten Grossauftrag von einem Importeur in Hamburg den er seit Jahren meinte zu kennen. Alles schien in bester Ordnung zu sein. Und das schien so bis zu dem Tag, an dem seine doch beachtliche Rechnung an diesen Importeur zur Zahlung fällig wurde. Er wurde vertröstet und in seiner doch sehr dummen Vertrauensseligkeit war er absolut überzeugt, dass er sein Geld mit grösster Sicherheit bekommen würde, so wie früher immer. Doch er missachtete bei diesem für ihn doch recht grossen Geschäftsvolumen sämtliche kaufmännischen Regeln. So vor allem ein Drittel des Betrages bei der Bestellung, 1/3 bei Lieferung, den Restbetrag innert 30 Tagen, aber eben…  – Was dann passierte ist schnell erzählt. Das Geld kam nicht! Aber er war auf Grund des Vertrages mit dem Produzenten ganz allein haftbar gegenüber diesem. Das hiess im Klartext, er musste diesem im Grunde genommen die Weine bezahlen. Ein Agreement zwischen dem Produzenten und ihm gab ihm die Möglichkeit, die Hälfte seiner Rechnung in Tranchen zu begleichen. So konnte er einen erneuten Konkurs verhindern. Der Produzent bekam wohl sein Geld, aber er war wieder einmal mehr mittellos.

Freunde unterstützten ihn und halfen ihm über die schwierigste Zeit hinweg. Ihnen allen ist er zu tiefstem Dank verpflichtet. Aber das Leben geht weiter und es gab für ihn noch einige weitere schwierige Situationen zu überwinden.

Nach einer schwierigen Zeit erarbeitete er sich wieder eine Zukunftsvision und daraus entwickelte sich wieder ein neues Ziel. Dabei lernte er vor allem seinen späteren Freund Peter kennen, ein einzigartiger, edler Mensch der ihn bei all meinem Tun beratend zur Seite stand um sein von ihm selbst gesetztes Ziel zu erreichen. Gemeinsam mit einigen wenigen weiteren wirklich echten Freunden wie etwa der Uwe Glomb, “Der Webmaster“, der Karin Schweighofer, die Media-Spezialistin und der lieben Edith Neu, der Verbindung zur geistigen Welt. Sie alle ermöglichten ihm den glücklichen Start in eine aussergewöhnlich glückliche und erfreuliche Zukunft. Dank der grossen moralischen Unterstützung seiner Frau und seiner kleinen Familie konnte er für seine Liebsten wieder eine glücklichere und sichere Zukunft aufbauen.

Es gibt nichts Gutes – ausser man tut es!

17. November 2018
von Ernst Fischer
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Michelangelo, das grosse Vorbild (3)

Wohl kaum hätte Michelangelo so reagiert!

Dieser Fremde ist dabei, eine Schwingung zu schaffen, die für den Davide fatal wäre. Eine, die das einzigartig schöne Bild das Michelangelo in seinem Geiste pflegte, zerstören würde. Ich kann mir eher vorstellen, dass Michelangelo auf diesen Amateurbildhauer so total ausser sich losgegangen wäre wie ein Bauer auf die Krähen die seine Felder heimsuchen. Wahrscheinlich hätte er ausser sich und unüberhörbar befohlen: „Finger weg von meinem Davide!“  Was er damit aus tiefster Seele unmissverständlich kund tat ist: „Hör auf meine Schwingung verändern zu wollen!  –  Das ist meine eigene energetische Schwingung!“

Wir können verstehen, dass Michelangelo sein Meisterwerk so vehement verteidigt hätte. Doch wir selbst verteidigen das Bild das wir in unserem Kopf haben leider nur ganz selten so energisch. Höchstens dann, wenn der Rest der Welt versuchen würde an unserem eigenen Traum herum zu meißeln. Was die Außenwelt von uns will hat gewöhnlich nichts mit unseren ureigensten Schwingungen zu tun. Das ist für uns in diesen Fällen so unwahrscheinlich wie die Entscheidung einer Eichel, mitten im Wachstum zu einem Eichhörnchen zu werden.

Äußere Einflüsse versuchen fortwährend in unserer Energien gegenteilige Energien einzubringen oder solche, die nicht mit unserer Energie harmonieren. Sobald wir uns gefühlsmäßig auf solche äußeren Einflüsse einlassen wird unsere eigene, schöne innere Davide-Statue total zerstört… sie zerfällt… was wir uns in unserem Leben am meisten wünschen schwindet dahin.  –  Um dies zu vermeiden müssen wir uns intensiv darum bemühen, dass wir uns andere, positive Ergebnisse wünschen.

Ich habe Sie gebeten einen Blick auf die bisher erreichten Ergebnisse Ihres Lebens zu werfen. Kehren wir nun zu den Gedanken zurück die Sie hatten als ich Ihnen diese Fragen stellte.

 Und hier beginnt der zweite Schritt:

 Ich möchte herausfinden woher diese Gedanken kommen.

 Michelangelo wurde von verschiedenen Seiten wiederholt erzählt, dass sein Marmorblock nichts Gutes enthielte. Drei andere Bildhauer hatten dies bereits behauptet. Aber Michelangelo kümmerte sich nicht darum, was diese dachten. Diese fremden Gedanken waren nicht in Übereinstimmung mit seiner eigenen energetischen Schwingung. Also schob er deren negativen Meinungen beiseite und fuhr unbeirrt mit seiner Arbeit fort.

  • Gründen Sie das Meisterwerk Ihres Lebens auf den Gedanken anderer?
  • Sind es wirklich Ihre eigenen Gedanken?
  • Oder die Ihrer Eltern?
  • Eines Lehrers?
  • Ihrer Partnerin oder Ihres Partners?
  • Eines Freundes?
  • Wollen Sie so leben wie diese?
  • Wollen Sie nach deren Regeln leben?

„Natürlich nicht!“, werden Sie sagen. Warum also lassen Sie deren Gedanken Einfluss auf Ihre eigene Schwingung nehmen, auf die Ergebnisse für Ihr Leben?  –  Glauben Sie wirklich, dass Michelangelo eine Meute von Zaungästen gehabt hat, die ihm sagten, dass es wirklich besser wäre, wenn er Davides Arm entweder da oder dort anbringen würde?

Tatsächlich wird folgende Geschichte erzählt: Als Michelangelo die vollendete Statue seinem Mäzen Piero Soderini vorstellte, hatte dieser die Dreistigkeit dem Künstler zu sagen, dass Davids Nase zu lang sei. Michelangelo tat daraufhin so als höre er auf diesen Rat und kletterte wieder auf das Gerüst. In der einen Hand hielt er den Meißel in der anderen verbarg er etwas Marmorstaub. Nach einigen Minuten rieselte etwas Marmorstaub auf  Soderinis Füße herunter. Michelangelo hatte nichts anderes getan, als seine geschlossene Faust ein wenig zu öffnen um so dass er den Marmorstaub herabregnen zu lassen. Aber Piero Soderini war nun felsenfast davon überzeugt, dass Davides Nase „jetzt wirklich perfekt “herausgearbeitet“ war.

Michelangelo wusste, dass Davids Nase so war, wie er sie sich vorgestellt hatte. Er ließ es nicht zu, dass irgendjemand dieses Bild änderte.

Es mag sein, dass Sie mit Ihrem Leben nicht zufrieden sind. Jedoch, solange Sie sich nicht wirklich und wahrhaftig darum bemühen herauszufinden woher die Gedanken kommen die zu diesen für Sie unbefriedigenden Ergebnissen geführt haben – bevor Sie nicht erkennen, dass das Bild das Sie erschaffen nicht Ihr eigenes ist, so lange können Sie auf dem Weg zu einem besseren Leben nicht viele Fortschritte erzielen. Wenn Sie sich die Zeit nehmen die Ergebnisse Ihres Lebens ernsthaft zu hinterfragen, kann das Ihnen ebenso Licht in das Dunkel Ihres Lebens bringen, wie der Leuchtturm an der Küste, der mit seinem Lichtstrahl das Licht zur Orientierung in die dunkle, schwarze Nacht hinaussendet.

Nun ist die Zeit gekommen für den dritten Schritt:

Wie ernst ist es Ihnen damit, die für Sie bedeutenden Dinge zu erreichen?

 Bevor irgendetwas geschehen kann müssen Sie sich selbst aus tiefster, eigener Überzeugung vornehmen den Grund für Ihre Situation zu finden und zu ändern.

Michelangelo hat sich den vollendeten Davide in seinem Kopf so deutlich vorgestellt und sich so intensiv vorgenommen dieses grossartige Ergebnis zu erschaffen, dass er bei einer Berührung des zerstörten Marmorblocks wusste: Davide – und nichts anderes als Davide – befindet sich unzerstörbar in diesem Marmorblock.

Im bekannten Museum, der Academia von Florenz steht sein Davide heute als Zeichen für Michelangelos eisernem Vorsatz und dem unbeugsam starken Willen etwas Einzigartiges zu erschaffen.

Noch faszinierender sind für mich jedoch die unvollendeten Werke vom Meister Michelangelo, die in der Galerie auf dem Weg hin zu Davide aufgereiht sind. In einem Marmorblock sehen Sie Atlas, die Welt auf den Schultern aber die Beine noch im marmornen Grund. In einem anderen erkennen Sie die Schultern und das liebliche Profil einer Frau, doch ihr Haar steckt noch im Stein. Es gibt etwa ein Dutzend solcher aussergewöhlichen Statuen in unseren Augen leider unvollendet, doch in Michelangelos Augen nichts anderes als vollständige, dreidimensionale Figuren. Für Michelangelo stellte sich nicht die Frage, WEN der Marmor in seinem kalten Griff hielt. An diesen unvollendeten Werken findet sich kein zögerlicher Hammerschlag. Diese sind genauso kühn aus dem Stein geschlagen und gestaltet wie die polierte, fertige Form von Davide am anderen Ende der Halle. Der Künstler ließ gefühlsmässig das Leben einfach hinter sich, bevor er diese Meisterwerke vollständig befreien konnte. Michelangelo hatte sich vorgenommen das Meisterwerk zu Ende zu führen, da er vom ersten Schlag an das fertige Ergebnis sah.   –  Haben Sie sich wirklich ernsthaft vorgenommen Ihr Meisterwerk zu gestalten?
Van Gogh hat einmal gesagt: „Ich träume meine Gemälde und male meinen Traum.“

Wovon träumen SIE?  –  Was sehen Sie ohne jegliches wenn und aber, nur für sich selbst im Marmorblock Ihres Lebens?

Nehmen Sie sich ernsthaft vor es zu verwirklichen. Denken Sie immer daran  –  wir sprechen über IHR Leben!

Das Leben das vor Ihnen liegt ist der feinste Marmor. Darin befinden sich so viel Vollkommenheit und Schönheit, dass Sie nicht einfach so hier mal und da mal ein bisschen daran herummeißeln können. In diesem Marmor den Sie Ihr Leben nennen, steckt ein solches Meisterwerk, dass Sie nicht länger daran herumpfuschen dürfen. Sie sind kein Amateur. Sie wissen was Sie aus Ihrem Leben machen wollen. Sie haben seit Jahren davon geträumt.

Also nehmen Sie den Meißel auf und beginnen Sie noch heute damit daraus Ihre Wirklichkeit, Ihr Meisterwerk zu schaffen!

 

16. November 2018
von Ernst Fischer
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Michelangelo, das grosse Vorbild (2)

Wie können Sie das Gesetz der Anziehung zu Ihrem Vorteil nutzen?

Als Erstes müssen Sie sich ehrlich Rechenschaft geben, welche für Sie wichtigen Dinge Sie bisher in Ihrem Leben erreicht haben. Stellen Sie sich die nachfolgenden acht Fragen. Dann sollten Sie einen Moment innehalten und sich an einem stillen Ort die Antwort schriftlich und im Kopf notieren.

  • Wie sind Ihre Beziehungen?
  • Wie steht es mit der Liebe?
  • Wie sind Ihre Freunde?
  • Wie ist der Umgang mit Ihren Familienmitgliedern?
  • Wie ist Ihre Arbeit?
  • Wie hoch ist Ihr Einkommen?
  • Wie steht es um Ihre Gesundheit?
  • Wie DENKEN Sie über Ihren Körper und Geist?

Alle Gedanken die Sie soeben gedacht haben, die dann sofort in Ihrem Kopfe aufgenommen werden und das, bevor Sie diese unterdrücken konnten. Genau das sind Ihre ehrlichen Antworten welche für all die Dinge verantwortlich sind, die Sie in Ihrem Leben erreicht haben!  Diese ursprünglichen Gedanken haben alle diese Ergebnisse angezogen und in Ihrem Leben zur Realität werden lassen. Alle Ihre Gedanken die Sie in Ihrem Unterbewusstsein denken, und die sich dann in Ihrem Leben manifestiert haben wurden wie magnetisch angezogen. Es sind die, welche die Wurzel dafür gelegt haben was sich in Ihrem Leben bis zum heutigen Tag ergeben hat – sowohl im positiven wie im negativen Sinne!

Ganz egal wie oft die Menschen diese Gedanken durch Bücher, Tonträger oder Trainingsseminare mitgeteilt bekommen haben, so bleiben leider viele Menschen jahrelang, wenn nicht jahrzehntelang deshalb in ihrer unbefriedigenden Lage stecken!

Für mich ist sehr traurig und erschütternd das alles mitzuerleben. Diese Menschen wissen verstandesmäßig wohl, was vorgängig bezüglich ihrer Gedanken erklärt wurde. Bestimmt haben sie das sogar wiederholt gehört. Doch zeigen die Ergebnisse, dass sie es in Tat und Wahrheit nicht wirklich wahrhaben wollen, nicht an die Kraft des Gesetzes der Anziehung glauben. Und dafür gibt es viele verschiedene Gründe.

Einige bleiben beim ersten Schritt stehen – beim Betrachten  ihrer Ergebnisse… 

Das ist nun der Punkt, bei dem Michelangelo ins Spiel kommt  –  Michelangelo sah den Marmorblock, sah, dass dieser den späteren Davide enthielt. Nur, er war leider bereits von zwei anderen berühmten Bildhauern stark zerhauen, angemeißelt und geschunden worden. Dabei handelt es sich um ein riesiges Stück weissem Marmor, beinahe neun Meter hoch. Er sah völlig ruiniert und unbrauchbar aus. 1462 hatte Agostino di Duccio versucht eine Statue daraus zu meißeln. Er aber entschied, dass der Stein zu stark mit Adern durchzogen und die Marmorstruktur dadurch zu sehr geschwächt sei. 1476, somit 14 Jahre später, machte Antonio Rossellino einen weiteren Versuch aus diesem riesigen Stück Marmor etwas äusserst bemerkenswert Wunderbares zu gestalten. Er gab jedoch das Projekt wenige Tage später, aufgrund sogenannter „technischer Schwierigkeiten“ mit diesem Stein auf. Als Leonardo da Vinci gebeten wurde den Stein zu bearbeiten, warf der nur einen kurzen Blick darauf und soll gesagt haben, er bleibe lieber bei Bronze.

Es verging rund ein Vierteljahrhundert bis Michelangelo 1501 Hand daran legte.

Michelangelo verstand sofort was die anderen Steinmetze einfach nicht erkannt hatten  –  der jetzige Zustand des Marmorblocks hatte nichts mit dem Davide zu tun der darin verborgen war. Die zernarbte, zerschlagene und zermeißelte Oberfläche hatte nichts mit dem eigentlichen Meisterwerk das daraus entstehen sollte zu tun. Die grosse Energie und die starken Schwingungen von Davide waren stets in diesem Stein vorhanden gewesen. Nur, dieser Davide musste beinahe ein ganzes Jahrhundert darauf warten bis jemand kam, der die dazu passende Energie hatte  –  auf  jemanden, der das grosse Meisterwerk in Angriff nehmen und zu Ende führen konnte.

Bestimmt haben Sie nun erkannt wo Sie stehen. Sie haben verstanden, dass Ihr jetziger Zustand das Ergebnis von energetischer Schwingung ist. Sie wissen nun, dass Sie in sich selbst jederzeit die Möglichkeit haben zu einer besseren Schwingung zu kommen. Nur wissen Sie nicht, WIE  Sie das erreichen können – WIE  Sie mit Ihren wunderbaren positiven Gedanken mehr positive Ergebnisse erzielen werden. Die Schwierigkeit ist, wie können Sie ein Meisterwerk in Angriff nehmen ohne sich jemals zuvor auf diesem Gebiet das absolut nötige Wissen angeeignet haben  –  und somit niemals ein Meister werden können?

Zum Vergleich: – Bestimmt denkt eine Maus nie darüber nach, dass sie lieber ein stolzer Pfau wäre. Sie wird unbewusst stets vom Gesetz der Schwingungen und vom Gesetz der Anziehung bestimmt werden. Eine Maus ist klar für eine ganz bestimmte Art von Schwingung geschaffen Sie ist von der Natur so programmiert. dass sie nur eine  bestimmte Art von Wachstumsenergie anziehen kann. –  Aus diesem Grund wird aus einer Maus immer ein sehr kleines, flinkes und graues Lebewesen entstehen und wachsen. Nun denn, Sie sind keine Maus  –  Mäuse haben es in ihrem Leben in vielem sehr viel einfacher als wir Menschen, denn sie denken niemals darüber nach was aus Ihnen wird. Wenn eine Maus ihre Schwingung ändern könnte würde sie vermutlich auch wie ein einzigartiger, wunderschöner Pfau aussehen. Doch das wird sie niemals erleben, dass aus ihrem Mäuseschwanz plötzlich eine lange, wunderbare Pfauenfeder sprießt. Und das, weil eine Maus in Ihrem Unterbewusstsein weiss was aus ihr werden soll.

Jeder von uns ist ein Mensch der mit der wunderbaren Gabe gesegnet ist für sich selber zu wählen. Daher treffen wir auch häufig  falsche, für andere oft  unbegreifbare Entscheidungen. Anstatt uns geistig auf das Bild dessen zu konzentrieren was wir wirklich wollen, ändern wir laufend die Bilder in unserem Bewusstsein. Das wiederum verändert unsere eigene Schwingung und damit auch das was wir in unserem Leben durch diese Gesetze anziehen können. Sie haben das klare Bild in Ihrem Kopf, dass Sie mit Ihrem neuen Unternehmen viel Umsatz erzielen wollen. Sie halten gedanklich  genau dieses Bild für sich fest und unternehmen alles um es in die Tat umzusetzen.

Ihre Aufgabe auf diesem Planeten besteht darin, eine bestimmte Form von Energie anzuziehen.

 Stellen Sie sich vor wie Michelangelo an dem Marmor herummeißelt der zu Davide werden soll. Und plötzlich hört er ein klick-klick-klick in seiner Nähe. Er hält inne und stellt fest, dass sich eine völlig fremde Person, ein Laiensteinmetz an die andere Seite des Marmorblocks herangeschlichen hat und ihn mit seinem eigenen Meißel bearbeitet. Glauben Sie, dass Michelangelo nur mit den Schultern gezuckt und an seiner Seite weiter gearbeitet hätte?  –  Wohl kaum!

Das Resultat lesen Sie bitte nach im   Teil 3

 

 

 

14. November 2018
von Ernst Fischer
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Michelangelo, das grosse Vorbild (1)

Wollen Sie Ihr Leben zu einem Meisterwerk formen?

Nehmen Sie doch die Geschichte von Michelangelo als Vorbild!  

„Die große Gefahr für die meisten von uns liegt nicht darin, dass wir unsere Ziele zu hoch stecken und versagen, sondern dass wir sie zu niedrig ansetzen und erreichen.“                                      Dieser Rat stammt ursprünglich vom berühmten Künstler Michelangelo. Wenn man diesen Rat gelesen hat, veranlasst er zum Nachdenken… Michelangelo war einer jener seltenen Mensch, die nachhaltig das Leben von Personen veränderte mit denen er zusammentraf.  Sein Vermächtnis ist bis auf den heutigen Tag lebendig geblieben. Gerne nehme ich Sie auf eine kurze Zeitreise mit, um Ihnen mehr über diesen berühmten italienischen Bildhauer zu vermitteln. Er hat damals bereits sehr deutlich ein Gesetz verinnerlicht und verstanden welches alle Aspekte des menschlichen Lebens nicht nur beeinflussen kann, sondern sie auch tatsächlich beeinflusst hat.

Das Gesetz der Anziehung

Dieses Gesetz kann ziemlich heimtückisch sein. Wir müssen erkennen, dass alles, was in unser Leben eintritt von uns selbst angezogen wird. In vielen Seminaren wird von tragischen Ereignissen oder fürchterlichen Katastrophen erzählt und gefragt, wie man diese erklären kann. Es ist sehr schwierig das für jeden verständlich zu erklären. Das Gesetz der Anziehung ist  immer am Werk und wir MÜSSEN verstehen, dass wirklich alles, was uns zustößt – sowohl Gutes wie Schlechtes  – Schönes oder Trauriges,  –  stets von uns angezogen wird, auch wenn wir nicht verstehen, wie und weshalb.

Kehren wir nun zu Michelangelo zurück weil er und sein grossartiges Werk eine sehr wichtige Rolle bei diesem Thema spielen.

Von Michelangelo sind viele berühmte Meisterwerke bekannt, von Statuen bis hin zu Fresken, oder vor allem die Sixtinische Kapelle. Aber sein möglicherweise berühmtestes Werk ist die Statue von Davide die auch heute noch in der Stadt Florenz steht, der Stadt, in der er sie vor über 500 Jahren erschaffen hat. Viele glauben, dass Davide der Höhepunkt in der Karriere eines älteren Mannes war. Wir stellen uns vor wie Michelangelo als älteren Herrn, leicht vorn übergebeugt, unermüdlich und leidenschaftlich an der Statue von SEINEM Davide meisselt. Tatsächlich war Michelangelo jedoch erst 26, als ihm im Jahre 1501 der Marmorblock anvertraut wurde der zu Davide werden sollte.Er plagte sich nicht mit Sorgen und Zweifeln. Michelangelo, selbstbewusst wie er war, wusste wen er vor sich sah und  was sich in seinem weissen Marmor verbarg. Er wusste, dass er mit dieser Statue eben damit begann auch für sich selbst das Leben eines grossen Meisters zu gestalten und zu verwirklichen.

“Sie bekommen nicht was Sie WOLLEN  –  Sie bekommen was Sie sind.”

Und Sie sind die Summe Ihrer Gedanken!

Gehören Sie vielleicht zu den Menschen, in denen grossartige Talente verborgen liegen die nur darauf warten, weiter gefördert zu werden? Die Entwicklung dieser Talente wird sich in unserer materiellen Welt in Form von Wohlstand resultieren…  – in Form von erfüllten, stabilen und bereichernden Beziehungen… in Form von Erfolg bei allem was Sie unternehmen…  oder in Form einer ungeahnten Verbesserung Ihrer körperlichen und geistigen Gesundheit…  –  Alles, was Sie in Ihrem Leben erreichen oder ändern wollen wartet nur darauf, dass Sie das alles erkennen  –   auch, dass nur SIE alleine das umsetzen können.

Was Sie in diesem Moment bestimmt denken ist:

 WENN alles so einfach ist, WARUM sind dann nicht mehr Menschen glücklich oder zumindest mit Ihrem Leben zufrieden?

Die meisten Menschen übernehmen bewusst oder unbewusst meistens keine persönliche Verantwortung für Ihr Leben. Es ist den meisten Menschen gar nicht bewusst, dass sie unwissend sind. Unwissend nicht als Personen, sondern einfach in Bezug zu diesem Gesetz:

Dem Gesetz der Anziehung”.

Das Gesetz der Anziehung ist äusserst einfach: Alles was Sie denken ist das, was Sie letzten Endes erschaffen. Jedes Mal wenn Sie einen Gedanken denken, dann setzen Sie Energie um.  –  Gleichartige Energien ziehen sich an und diese Energie hat keine andere Wahl als Form anzunehmen – sowohl im Positiven wie auch im Negativen Sinne. Und schon haben Sie etwas erschaffen. Das Gesetz der Anziehung wertet nicht, es wirkt immer. Egal wie, das Gesetz ist in Ihrem Leben vorhanden.

Das Gesetz der Anziehung ist unparteiisch: Es führt zu guten oder zu schlechten Ergebnissen.

Es hat keine Meinung, sondern ist ganz einfach ein Gesetz das immer und immer wieder stur seiner Vorgabe folgt.

Spannend für Sie  –  sehen wir uns im   Teil  2: