Ernst Fischer

29. April 2017
von Ernst Fischer
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Meine speziellen Entscheidungen

Kennen Sie ihn eigentlich – den Ernesto… ?

…wann haben Sie ihn denn kennengelernt, wann von ihm etwas gehört oder gelesen?  –  Hand aufs Herz und ganz ehrlich – noch nie! – Das wird sich ab jetzt ändern! Mein bisheriges Leben teilt sich in sechs wesentliche Abschnitte auf. Schul- und Lehrzeit  –  die „Wanderjahre“ als gelernter Koch auf der christlichen Hochsee-Schifffahrt (Frachter)  –   Neuausrichtung/ Umschulung und Weiterbildung  –  Vorbereitung und Schritte in die Selbständigkeit mit eigener Firma im Weinvertrieb an Europäische Weinimporteure   –   last but not least, pensionierter, doch aktiver Internet Marketer den Sie nun in wesentlichen Zügen kennen gelernt haben.

Mein Lebensmotto welches mir meine Mutti selig mitgegeben hat, lautet für mich auch noch heute – und ich befolge dies gerne: „Respektiere und liebe die Menschen wie sie sind, nicht so wie Du sie gerne hättest“ – Dieses Motto begleitete mich auf all meinen späteren beruflich bedingten Reisen kreuz und quer durch Europa. Daraus resultiert, dass ich mit offenen Augen und wachem Geist die Menschen und ihre Situationen betrachte und aus diesen Beobachtungen meine Schlüsse ableitete. Für Sie, für mich und die Nachwelt 🙂 hab ich all diese Erfahrungen in meinem, vielen Lesern bekannten, kleinen, schwarzen Tagebuch festgehalten. Meine Artikel welche auf dieser Grundlage entstanden, können Sie jederzeit auf meiner Webseite lesen. Sollten Sie nun  Neugierig geworden sein, blättern Sie einfach ein wenig in dieser.

Nach meinen „Wanderjahren“ als gelernter Koch, der seine ersten ernsthaften Berufserfahrungen auf der Christlichen Hochseeschifffahrt machte, befasste ich mich anschliessend erfolgreich mit Weiterbildungen, absolvierte ich die Eidgenössischen Weinfachschule mit grossem Erfolg. Bei verschiedenen Schweizer Weinimporteuren setzte ich mein neu erlerntes Wissen in die Tat um. Die Grundlagen für meinen geplanten Start in die Selbständigkeit war damit gelegt.

Der definitive Start in die Selbständigkeit erfolgte 1981/82.  Zahlreiche Kontakte mit Produzenten aus allen Regionen Italiens, welche ich in den vergangenen vier Jahren geknüpft hatte, kamen mir dabei zu gute. Viele Reisen nach Italien, verbunden mit unzähligen Gesprächen, Verträgen und Lieferabkommen mit den für mich in Frage kommenden Produzenten, vermittelten mir ein gutes Gefühl für eine erfolgreiche Zukunft.

Wie die meisten Menschen hatte auch ich verschiedene Tiefs zu  verarbeiten. Vier sehr massive Tiefs musste ich in meinem Leben richtiggehend überwinden. Den Blick vorwärts habe ich dabei jedoch nie verloren. Dies nach dem Motto:  „Aus der Vergangenheit lernen, dadurch die Zukunft optimal planen“.  Und so gehören Sie immer zu den Gewinnern!

Das Wichtigste jedoch das ich bei all meinem Tun gelernt habe ist:  „Liebe das was Du tust mit voller Leidenschaft und grosser Begeisterung“!  Niemals aufgeben, an sich selbst glauben – und der Erfolg ist gewiss!

Planen Sie Ihre Zukunft genau  –  Halten Sie alles schriftlich fest !  

Dann entscheiden Sie sich!

3. November 2018
von Ernst Fischer
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Ein Tropfen Liebe ist mehr…

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean voll Verstand

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben.

Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie Ihre Blätter der Lehrerin.

Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten. Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste.                                                  Schon nach kurzer Zeit lächelten alle.  „Wirklich?“, hörte man flüstern. „Ich wusste gar nicht, dass ich irgend-jemandem was bedeute!“ und „Ich wusste nicht, dass mich andere so  mögen“, waren die Kommentare. – Niemand erwähnte danach die Listen wieder.Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.

Einige Jahre später war einer der Schüler gestorben und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre.Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr:  „Waren Sie Marks Mathelehrerin?“ Sie nickte: „Ja“. Dann sagte er: „Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen.“ Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen.

„Wir wollen Ihnen etwas zeigen“, sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. „Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen.“ Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinander gefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. „Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben“, sagte Marks Mutter. „Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt.“
Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: „Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch“. Die Frau von Heinz sagte: „Heinz bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zukleben.“ – „Ich habe meine auch noch“, sagte Monika. „Sie ist in meinem Tagebuch.“ Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. „Ich trage sie immer bei mir“, sagte Irene und meinte dann: „Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt.“ Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden. Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages  endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird.Deshalb sollte man den Menschen die man liebt, schätzt und um die man sich auch sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges für uns sind.

Sag es ihnen, bevor es zu spät ist. Du kannst es auch tun, indem Du diese Geschichte einem geschätzten Menschen zu lesen gibst. Wenn Du dies nicht tust, verpasst Du eine wunderbare Gelegenheit, etwas Liebes und Schönes andern Menschen zu geben. Und wenn Du diese Zeilen zu lesen bekommst, dann deshalb, weil Dich jemand sehr hoch schätzt und achtet, es bedeutet auch, dass es immer einen Menschen gibt, dem Du viel bedeutest weil Du ein Vorbild für sie bist.

Denk immer daran, man erntet, was man säht. Was man in das Leben der anderen einbringt, kommt auch ins eigene Leben zurück. Alle Deine Tage sollen gesegnete Tage sein und

GENAU SO ETWAS BESONDERES WIE DU ES BIST!

25. Oktober 2018
von Ernst Fischer
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Seltene Toscana Spezialität

Aglio – Knoblauch… – doch besser Aglione

Wer kennt ihn nicht…? Wer riecht ihn nicht…?  –  Überflüssige Frage! Trotzdem, in den letzten Wochen habe ich mich wieder intensiver mit meiner geliebten Toscana beschäftigt und dabei wieder mit einem, in dieser Region besonders hoch  geschätzten, beliebten Gemüses auseinandergesetzt.

Der Knoblauch besitzt in der Toscana einen besonders hohen Stellenwert in der Regionalen Küche. Er „arbeitet“ in dieser einzigartigen und bekannten Region Italiens bei vielen Speisen hinter den Kulissen.  –  Angefangen zu den verschiedensten Vorspeisen, den bekannten Wurstwaren, bei der klassischen  „Bruschetta“ mit Olio Extravergine di Toscana. In den diversen ersten Gängen, mit dem fantastischen, unschlagbaren Aglio, Olio, Peperocino und den unzähligen tiefroten, geschmackvollen Tomatensaucen. Selbst zu den Hauptgerichten wie zum Beispiel in „Porcchetta“, in Braten aus den verschiedensten Arten von Fleisch, Enten, dem beliebten Huhn und anderen mehr…

Der Knoblauch hat nur ein ganz kleines Problemchen… – im Mund und während der Verdauung meldet er sich mit seinem intensiven Duft. Mutter Natur  wäre nicht Mutter Natur, wenn sie nicht auch dafür eine sehr plausible, doch nicht leicht zu findende Lösung für uns gefunden und zur Verfügung gestellt hätte.

Der seltene Aglione  –  Es ist eine Knoblauchsorte mit einer grösseren Knolle, jedoch mit milderen!  Aromen als die seines kleineren Bruders, dem gewöhnlichen Knoblauch. Dank dem beinahe völligen Fehlens der für den sehr unangenehmen Geruch Verantwortlichen, (vor allem das „ALLICIN“)ist er einiges weniger penetrant, so wenig, dass er auch „Aglio del Bacio“  respektive Kuss-Knoblauch genannt wird.

Ursprünglich stammt er aus dem Valdichiana, dem Tal ganz in der Nähe der Fattoria „La Vialla“, wo er seit den Zeiten der Etrusker bekannt ist und angebaut wurde. Etwa gegen Ende der 1990er Jahre und besonders seit dem Ende der „Mezzadria“ – der Halbpacht der Bauernhöfe – ging sein Anbau im Verlaufe der Jahre stark zurück, was wirklich sehr schade ist. Warum? –  Der „Aglione“ besitzt aussergewöhnliche, organoleptische Eigenschaften, welche nicht alleine  im Gaumen, sondern vom ganzen Körper geschätzt und gerne aufgenommen werden. – Er besitzt dieselben gesundheitsfördernden Eigenschaften, wenn auch in etwas weniger ausgeprägter Form, wie die des gewöhnlichen Knoblauchs.

Er ist reich an Proteinen, Phenolverbindungen, Phosphor, Kalium, Zink, Selen, Vitamin A und C. –  In seiner Gesamtheit ist er antibakteriell und antithrombotisch. Im Weiteren oxidierungs- und tumorhemmend, fiebersenkend, magenstärkend, präbiotisch, blutdrucksenkend und, und, und  –  somit praktisch ein echter „Alleskönner“.

Leider ist er heutzutage nicht leicht zu finden…  –  im Tal „Valdichiana“ gibt es deshalb nur noch wenige Bauern und einige Privatpersonen welch den „Aglione“  noch anbauen und an die regionalen Restaurants verkaufen.  Möglicherweise erhält man ihn noch auf den kleinen, Örtlichen Märkten. Während der Weihnachtsfeiertage wird jede Knolle mit einer festlichen Schlaufe verziert, so, als ob es ein echtes Weihnachtsgeschenk sei.  Es ist im Tal eine wahre Seltenheit und hat seinen Preis. Jede Knolle kostet etwa zwischen 5 bis 10 Euro

Es mag vielleicht ein etwas seltsames Geschenk sein doch die Menschen dort erfreut es und sie lieben den„Aglione“ über alles.

Der „Aglione“  ist in der Tat noch immer eine wahre Seltenheit. Doch es gibt  Bestrebungen dies zu verbessern. Die europaweit bekannte,Bio zertifizierte Fattoria „La Vialla“ hat vor rund vier Jahren damit begonnen, den „Aglione“ zu rekultivieren und ihn wieder auferstehen zu lassen.

Zuerst im kleinen Versuchsgarten, um die nötigen „bulbilli“  (sog. Brutzwiebeln) zur Vermehrung zu erhalten. Später, nachdem diese herangewachsen und zur Vermehrung zur Verfügung standen, wurden sie im grossen Gemüsegarten neu angepflanzt. Nach und nach verbreiterte sich nun der „Aglione“  wieder in der zentralen Gegend der Toscana und wird dadurch wieder zum Hauptdarsteller in den verschiedenen köstlichen und berühmten Rezepten:

  • Fein gehackt, zusammen mit etwas Olio extravergine di Toscana bei niedriger Hitze in eine Pfanne geben wo er beinahe „schmilzt“, bis er zu einer dickflüssigen, angenehm duftenden Creme wird.
  • Genau dies Creme ist die Grundlage eines berühmten toscanischen Rezeptes, in dem der „Aglione“ zusammen mit Tomaten und Chilischoten der  unbestrittene Protagonist der „Sugo all Aglione“ ist.
  • Der gewöhnliche Knoblauch eignet sich wirklich nicht für diese herrliche Sugo.  (Selbst ausprobiert)

22. September 2018
von Ernst Fischer
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Die Magische Geschichte… Teil 1

Einleitung

Im Laufe meines langen Lebens und der selbst gemachten Erfahrungen habe ich das eine große Geheimnis des Glücks und Zufriedenheit für alle aktiven Menschen herausgefunden. Jetzt, da meine Jahre sich nun ganz langsam ihrem absehbaren Ende entgegen neigen, erscheint es mir vernünftig, Dir und den mir nach mir folgenden Generationen mein ganzes gesammeltes Wissen weiterzugeben. Meine einfache  Ausdrucksweise und deren möglichen Mangel an grossem literarischem Gehalt, rechtfertigen keine Ausreden, Denn auf meinem Lebensweg bin ich mit weitaus schwereren Instrumenten als einer Computertastatur umgegangen. Doch auch darüber hinaus hat das Gewicht der Jahre, wie eine Handoperation mir die Hand, und auch die Gedanken in einem gewissen sehr kleinen Maße eingeschränkt.

 Nichtsdestotrotz vermag ich von Tatsachen zu berichten und von dem, was ich in diesem Zusammenhang für das Gelbe vom Ei halte. Die Frage ist nur, auf welche Weise man die Schale ohne grosse Schweinerei aufbrechen muss, um an das Innere des Eies zu gelangen und Nutzen daraus zu ziehen? Mir ist bewusst, dass ich in diesem meinem Bericht teilweise Formulierungen verwende, die mir seit meiner Schulzeit im Gedächtnis haften. Denn wenn ein Mensch meine Anzahl an Jahren erreicht, sind die vielen Geschehnisse der Jugend oft deutlicher in der Erinnerung als die Ereignisse jüngeren Datums. Es spielt wohl auch keine große Rolle, wie ein Gedanke ausgedrückt wird. Solange er hilfreich ist, wird er wahrscheinlich auch von den meisten verstanden werden.

Lange habe ich mein Hirn mit der Frage gequält, wie sich das Erfolgsrezept das ich entdeckte, am besten beschreiben lässt. Es schien mir ratsam, dieses Erfolgsrezept so weiterzugeben, wie ich es selber kennengelernt und erfahren habe. Wenn ich dabei ein wenig aus der Geschichte meines Lebens berichte, werden die Anleitung zum zusammenmischen der „Zutaten“ und der „Gewürze“ für die Vollendung der Geschichte bestimmt verstanden werden. Ich hoffe, dass die Menschen, wenn ich schon längst zu Staub zerfallen bin, mir für meine Worte Anerkennung schenken werden.

Die Geschichte und ihre Erkenntinisse

Mein Vater war ein ausgebildeter Landwirt, doch er gab bereits in jungen Jahren seinen Beruf auf und wechselte in den Beruf des Zimmermanns. Kurze Zeit darauf, im Jahre 1937, wurde ich in der Stadt Aarau, vor nunmehr etwas über achtzig Jahren geboren. Für meinen Vater wäre es sicherlich besser gewesen, wäre er einfach dem weisen Rat meiner stets besonnenen Mutter gefolgt. Doch er entschied sich anders. Wir zogen um nach Winterthur, der wunderschönen Gartenstadt. Bei einer bekannten, für die damaligen Verhältnisse großen Transportunternehmung, hatte er eine Anstellung als Fernfahrer angeboten bekommen. Hätte er alle auf ihn zukommenden Schwierigkeiten früh genug erkannt, hätte er diese Arbeit nie angenommen.

Hier beginnt die erste Erkenntnis:

Ein Mensch sollte sich nicht von den Versprechungen einer tollen Gelegenheit die sich ihm bietet blenden lassen, sondern stets bedenken, dass tausend Versprechen für die Zukunft, den Besitz einer einzigen Münze niemals aufwiegen können.

Mit wachsendem Verstand wurde mir im Verlauf der Zeit klar, dass ich mein WIE und WOHIN, gepaart mit dem weisen mütterlichen Rat, selbst entscheiden musste. Aus der Zeit zwischen meinem zwölften und meinem zwanzigsten Lebensjahr gibt es ich hier nichts weiter berichten, denn diese Zeit hat nichts mit diesem Bericht zu tun. Das Glück lächelt bisweilen seinem künftigen Opfer zu, einfach aus einer echt perversen Laune heraus. Diese Erfahrung durfte auch ich machen. Das Glück ist allerdings ein Pferd das bezwungen werden muss, es lässt sich absolut nicht verhätscheln.

Und hier folgt die zweite Erkenntnis:

Das Glück will immer wieder entschwinden, es lässt sich nur mit sanfter Gewalt festhalten. Geht man mit ihm zu zart um, so verlässt es einem und wendet sich einem Stärkeren zu        (In dieser Hinsicht gleicht es durchaus der werten Damenwelt).

Nach einiger Zeit suchte mich ein nicht vorhersehbares Unglück heim. (das Unglück ist einer der Vorboten von gebrochenem Willen und verloren gegangener Entschlusskraft). Meine kleiner Vertrieb wurden durch einen grossen Betrug beinahe zerstört und mir blieben außer viel Papier von Anwälten nichts als Schulden, deren Höhe ich zu jener Zeit nicht sofort zurückzahlen konnte. Ich beriet mich mit allen Finanzgurus die ich kannte. Doch der Betrug, der hatte meine wirtschaftliche Kompetenz beinahe zerstört. Durch intensive Verhandlungen und dem guten Willen meiner damaligen Zulieferer hätte ich mich leicht von meinen Verlusten erholt. Doch durch das Ausnutzen meiner Gutgläubigkeit wurde mein Glaube an das Gute im Menschen tief erschüttert und mein Lebensmut wollte mich verlassen. So dauerte die Zeit der teilweisen Rückzahlung einige lange Jahre. Ich war beileibe nicht mehr jener glückliche und hoffnungsfrohe junge Mann, der das einst vorbehaltlos große Vertrauen in diese Welt und deren Menschen setzte.
Im Leben bieten sich dem Menschen zahlreiche Wege an. Doch eine große Anzahl davon führen nur abwärts. Manche führen direkt in den Abgrund, andere sind weniger steil. Doch unabhängig von ihrer Beschaffenheit und deren Steilheit führen schlussendlich doch alle zum vermeintlichen, jedoch nur im Kopf des Menschen existierenden Versagen.

Ab hier beginnt die dritte Erkenntnis:

Das Versagen existiert nur im Kopf. Solange ein Mensch am Leben ist, hat er nicht versagt. Er kann jederzeit umkehren und kann denselben Weg wieder nach oben beschreiten, dem er nach unten folgte. Er wird sicher stets einen weniger steilen finden, der besser zu seinen Fähigkeiten passt –  er dauert nur ein wenig länger.

Ich war nach der vereinbarten Rückzahlung an die Zulieferer völlig ohne jegliche Mittel und besaß nicht viel mehr auf dieser Welt als die Gewissheit, Schuldenlos zu sein. Da ich ein erfahrener Mensch für den Verkauf war, fand ich relativ rasch meinen alten Verkaufsrytmus wieder, dadurch ebenfalls wieder neue Käufer. Meine spärliche freie Zeit verbrachte ich als Mann im Außendienst gezwungenermaßen in Gasthöfen. Nicht dass ich mich deswegen dem Alkohol zugewandt hätte, außer bei einigen speziellen Gelegenheiten und Festtagen. Ich wollte einfach nur wieder fröhlich sein, wieder lachen und singen können. Ich wollte wieder richtig scherzen und zusammen mit meinen Kollegen die verschlechterte Situation rasch verbessern und all das Alte vergessen.

Hier will ich die Erkenntnis vier einfügen:

Suche dir Gesellschaft unter den Fleißigen, den Aktiven, denn die Müßiggänger werden Dich gedankenlos Deiner dringend nötigen Energien berauben.

Damals, zu jener mich prägenden Zeit, fand ich großen Gefallen daran, doch nur wenn unbedingt nötig, auf die leichteste Provokation sofort mit einer Erzählung all meiner dummen Missgeschicke und meines wieder Aufstehens zu reagieren. Darüber hinaus bereitete es mir eine enorme Freude, meinen sogenannten „Freunden“ meine neuen Erfolgsmommente von Zeit zu Zeit lustvoll zu präsentieren. Ich will mich hier nicht länger über die allmähliche Zurückgewinnung meiner Lebensenergie auslassen, doch hatte ich wieder eine Vision  –  meine eigene Vision. Es ist jedoch niemals von Vorteil, sich gegenüber diesen „Freunden“ allzu sehr über die neueren, glücklichen Geschehnissen oder Umständen zu äußern, andernfalls man lediglich Missgunst provoziert – Vorteilig ist einfach, die Tatsachen für sich sprechen zu lassen.

Hier würde die fünfte und letzte zu lernende Erkenntnis beginnen. Diese lässt sich jedoch nicht in einem einzigen Satz oder einem kleinen Absatz darlegen, sondern muss dem nachfolgenden zweiten Teil dieser Geschichte entnommen werden!

22. September 2018
von Ernst Fischer
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Die magische Geschichte und… Teil 2

Die eigenartigen Träume  –  Teil 2

Ich kann mich noch gut daran erinnern wie ich auf einmal aus einem Traum erwachte, denn es geschah mitten in der Nacht. Die Nacht war frisch und mir war kalt, doch paradoxerweise hatte ich von Licht und Wärme geträumt und von einer Fülle guter, herrlicher Dinge. Man könnte sagen, dass diese Vision eine Auswirkung auf meine Gedanken, meine Einstellung hatte. Aus diesem Traum erwuchs mein Glaube – nein, meine Überzeugung – dass in mir zwei unterschiedliche Wesen wohnten. Meine eigene, bessere Seite bot mir die Unterstützung, die ich vergebens von meinen „Freunden“ erwartet hatte. Die andere Seite, das Negativ-Wesen versuchte noch und noch von mir Besitz zu nehmen.

Diesen Zustand beschreibt man wohl mit dem Wort „Doppelgänger“, allerdings trifft dieses Wort nicht genau das was ich meine. Ein Doppelgänger kann niemals mehr als eine einfache, schlechte Kopie sein, denn er verfügt über keinerlei Persönlichkeit respektive Individualität. Doch ich möchte hier nicht philosophieren, da die Philosophie in diesem Zusammenhang nichts weiter als ein Kleidungsstück darstellt, das der Verzierung einer steifen Schneiderpuppe dient. Darüber hinaus war es nicht der Traum an sich der sich auf mich auswirkte, sondern der prägende Eindruck den dieser bei mir hinterliess sowie sein Einfluss, den er letztendlich auf mich ausübte. Dadurch gelang mir meine innere Befreiung. Kurz gesagt, ich stärkte mein anderes ich.

Nachdem ich mich in diesem eigenartigen Traum durch einen kräftigen Regensturm gekämpft hatte, sah ich durch ein Fenster in dieses eine fiktive Hause und erblickte diese andere Präsenz, mein eigentliches Wesen. Es hatte eine gesunde rosa Gesichtsfarbe und vor ihm, in einem massiven Kamin, prasselte ein prächtiges Feuer. In seinem Gebaren lag eine bewusste Kraft und Macht. Körperlich wie mental verfügte er über eine äusserst starke Muskulatur. Ich klopfte zaghaft an die Tür und er bat mich herein. In seinen Augen bemerkte ich ein spöttisches, jedoch nicht unfreundliches Lächeln während er mich zu einem Stuhl in der Nähe des Kamins geleitete. Jedoch begrüßte er mich er mich mit keinem einzigen Willkommensgruß. Nach einem kurzen Aufwärmen stellte ich mich wieder dem heftigen Sturm, bedrückt von der Scham die der Kontrast zwischen uns beiden mir auferlegt hatte. Und genau in diesem Moment schrak ich aus meinem ersten Traum auf und sah…

Die Präsenz…

Als ich erwachte, war ich nicht allein. Da war diese Präsenz anwesend, für andere unsichtbar und unspürbar wie ich später bemerkte. Doch für mich war sie sehr real. Diese neue Präsenz sah ähnlich aus wie ich, und doch wiederum war sie mir frappierend unähnlich. Die Brauen traten nicht mehr hervor als die meinen, doch erschienen sie mir runder und voller; der Blick war klar, direkt und zielgerichtet, die Augen glühten vor Begeisterung und Entschlossenheit Die Lippen, das Kinn – ja der ganze Gesichtsausdruck und die gesamte Körperhaltung strahlten starke Dominanz und Entschlossenheit aus. Sie wirkte ruhig, besonnen und selbstbewusst. Mit einem nervösen Zittern duckte ich mich weg, ich fürchtete mich vor diesem ungreifbaren Schatten.

Als sich die Präsenz wegdrehte, folgte ich ihr und den ganzen Tag lang verlor ich sie nicht mehr aus den Augen. Es sei denn, wenn sie eine Zeit lang durch eine Tür verschwand. Eine Tür  durch die zu treten ich nicht wagte. An solch einem Orten wartete ich voller Ehrfurcht und Beklommenheit auf ihre Rückkehr. Ich konnte nicht umhin, mich über die Kühnheit der Präsenz, die mir so sehr glich und die mir doch so sehr unähnlich war zu wundern. Sie, welche dort einzutreten wagte wohin mich meine Füße nicht zu tragen trauten.

Es schien mir in diesem Nachfolgetraum auch, als ob ich absichtlich zu den Orten und den Menschen hin geführt wurde, wovor und vor welchen zu erscheinen ich mich am meisten fürchtete. Ich wurde zu Verwaltungsbüros geleitet, wo ich einst alle meine Geschäfte getätigt hatte und zu Männern, gegenüber denen ich finanzielle Verbindlichkeiten hatte. Den ganzen Tag über folgte ich wie im Zwang der Präsenz, und am Abend sah ich, wie sie durch die schwere Eingangstür eines für seine fröhliche Geselligkeit bekannten Gasthofes verschwand. In jener Nacht begegnete mir in meinen Träumen nicht mein Besseres Selbst wie ich es nannte. Doch als ich zufällig aus meinem Schlummer erwachte, war es in meiner Nähe und trug wieder dieses ruhige Lächeln freundlichen Spotts, das weder mit einer Form von Mitleid noch von Erbarmen zu verwechseln war. Seine Verachtung traf mich voll und bitter.

Der zweite Traumtag glich dem ersten, der sich also wiederholte, und ich war wieder dazu verurteilt, draußen zu warten, während die Präsenz Orte aufsuchte, dich ich nur zu gern betreten würde, wenn ich nur den hierfür erforderlichen Mut aufgebracht hättet. Mehrmals wollte ich sie, die Präsenz ansprechen, doch die Worte blieben mir vor Angst unhörbar im Halse stecken und so ging dieser Tag wie der vorherige zu Ende. Dies geschah an vielen Tagen, einer nach dem anderen, bis ich mit dem Zählen aufhörte. Allerdings bemerkte ich, dass das ständige Zusammensein mit der Präsenz eine Wirkung auf mich hatte und als ich eines Nachts erwachte und ihre Anwesenheit spürte, fasste ich mir ein Herz und sprach sie an, wenn auch mit gehöriger Schüchternheit.

„Wer bist du?“, wagte ich zu fragen, und der Schreck über den Klang meiner eigenen Stimme ließ mich eine aufrechte Haltung einnehmen. Die Frage schien meinen Begleiter zu erheitern, und ich bildete mir ein, dass sein Lächeln etwas weniger spöttisch war als er mich musterte. „Ich bin, der ich bin“, erhielt ich zur Antwort. „Ich bin der, der du einst gewesen bist; Ich bin der, zu dem du wieder werden kannst –  weshalb zögerst du also? Ich bin der, der du einmal warst und den du unüberlegt hinausgeworfen hast um dir eine andere Gesellschaft zu suchen. Ich bin der Mann, der nach Gottes Ebenbild erschaffen wurde und der einst deinen Körper bewohnte. Einst wohnten wir gemeinsam darin, nicht in voller Harmonie, denn das kann niemals sein und auch nicht in Einheit, denn das ist unmöglich sondern als gemeinschaftliche Bewohner, die sich nur selten um den vollen Besitz stritten. Damals warst du ein kümmerliches Wesen, doch du wurdest so eigensüchtig und zunehmend überheblich, dass ich nicht länger bei der bleiben konnte. Daher verließ ich deinen Körper. In jedem menschlichen Körper der in diese Welt geboren wird, gibt es ein Positiv-Wesen und ein Negativ-Wesen. Dasjenige der beiden, das vom Fleisch bevorzugt wird, das wird dominieren. Das andere trachtet dann danach, seine Behausung zu verlassen, sei es für eine gewisse Zeit oder auch für immer. Ich bin das Positiv-Wesen deiner selbst, und du bist gegenwärtig das Negativ-Wesen. Ich besitze alles, dir gehört nichts. Der Körper, den wir beide bewohnten, ist mein, doch er ist unsauber und ich will nicht darin wohnen. Reinige ihn, so kannst du ihn wieder in Besitz nehmen.“

„Warum verfolgst du mich?“, fragte ich die Präsenz.

„Du hast mich verfolgt und nicht ich dich. Du kannst eine Zeit lang ohne mich existieren, doch dein Weg führt dann stetig abwärts und am Ende wartet der Tod. Nun, da du dich dem Ende näherst, willst du debattieren, ob es nicht doch ratsam wäre, dein Haus zu reinigen und mich hereinzubitten. Tritt einen Schritt zur Seite, weg von deinem Verstand und deinem Willen. Reinige diese von deiner Anwesenheit. Nur unter dieser Bedingung werde ich mich dort jemals wieder einfinden.“

„Mein Verstand hat seine Kraft verloren“, sagte ich zögerlich, „und mein Wille ist schwach; kannst du beides wieder in Ordnung bringen?“

„Hör mir nun gut zu!“, befahl die Präsenz. Sie türmte sich über mir auf, während ich unterwürfig vor ihren Füßen kauerte.

„Dem Positiv-Wesen eines Menschen sind alle Dinge möglich. Die Welt ist ihm untertan, sie ist sein Besitz. Er hat vor nichts Angst, er fürchtet nichts und lässt sich von nichts aufhalten. Er bittet nicht um Privilegien, sondern er fordert sie ein; er dominiert und kann nicht zurückweichen. Seine Bitten sind Befehle, aller Widerstand schwindet bei seiner Annäherung; er zertrümmert Berge, füllt Täler auf und schreitet auf einer flachen Ebene voran, auf der es kein Stolpern gibt.“

Daraufhin schlief ich wieder ein, und als ich erneut erwachte, schien ich mich in einer anderen Welt zu befinden. Die Sonne lachte vom Himmel und ich bemerkte, dass über meinem Kopf die Vögel zwitscherten. Mein Körper, der noch gestern voller Zittern und Unsicherheit gewesen war, strotzte nun vor Kraft und voller Energie. Ich blickte voller Erstaunen auf die Vergangenheit unter der ich für so lange Zeit Zuflucht gesucht hatte und machte mir voller Erstaunen bewusst,  dass ich die letzte Nacht unter ihrem Schutz verbracht hatte.

Ich bitte nun den Leser, die folgenden Ermahnungen zu beherzigen, denn davon hängt die Worte „GLÜCK und ZUFRIEDENHEIT“ und alles, was dazugehört ab.

  • Was Du Dir immer Gutes wünschst, es gehört dir. Du musst nur überzeugt davon deine Hand ausstrecken und es in Besitz nehmen.
  •   Lerne, dass Dein Bewusstsein die beherrschenden Kraft in Dir ist und Dir den Besitz aller erreichbaren Dinge ermöglicht.  
  • Habe keine Angst, in welcher Art auch immer, denn die Angst ist ein Gehilfe des Negativ-Wesens.
  • Verfügst Du über bestimmte Talente, so setze diese gezielt ein. Sie müssen der Welt und Dir einen Nutzen bringen!
  • Mach Dir Dein Positiv-Wesen Tag und Nacht zum Begleiter. Wenn Du seinen Rat befolgst, kannst Du nicht fehlgehen.
  • Bedenke, dass Deine Welt eine Ansammlung von Tatsachen ist.
  • Beginne, und tue das was Deinen Talenten entspricht. Schenke den täglichen Ablenkungen keine Beachtung und entscheide selbst wie Du Deine Dir selbst gesteckten Ziele erreichst.
  • Das Positiv-Wesen in Dir schenkt Dir Glück. Bei jedem Deiner Schritte wartet das Glück auf Dich! – ergreife es – halte es fest, denn es gehört ganz Dir und so erreichst Du ebenfalls Deine innere Zufriedenheit.
  • Mache dich nun ans Werk und sei Dir stets dieser Ermahnungen bewusst.

Strecke deine Hand aus und ergreife das Positiv-Wesen, das du dir vielleicht noch nie zu Diensten gemacht hast, außer bei wirklichen Notfällen. Bedenke, das Leben ist einer der schwersten Notfälle. Dein Positiv-Wesen steht in diesem Moment an deiner Seite. Reinige deinen Verstand und stärke deinen Willen, und es wird Besitz von dir ergreifen. Es wartet auf dich.

  • Beginne noch heute, beginne jetzt mit dieser neuen Reise.

Sei stets auf der Hut, welches Wesen dich im Besitz nehmen will, das andere, das Positiv-Wesen wartet an deiner Seite  –  Lass das Negativ-Wesen niemals eintreten, und sei es auch nur für einen kurzen Moment.

  • Meine Aufgabe ist nun erledigt. Ich habe das Rezept für das „Glück und die Zufriedenheit“ niedergeschrieben. Wenn es konsequent befolgt wird, kann es niemals versagen.

Wenn meine Worte möglicherweise nicht völlig verstanden werden, so wird das Positiv-Wesen des Lesers diesen Mangel ausgleichen. Ich übergebe das Geheimnis dieses alles durchdringenden Guten an Dich selbst    –   mach es Dir zu Eigen!

 

14. Mai 2017
von Ernst Fischer
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Wie wirkt Aloe Vera Trink-Gel

Aloe Vera Trink-Gel

Die bemerkenswert grosse Menge an Mineralstoffe und Spurenelemente die in der Aloe Vera enthalten sind, sind für den menschlichen Stoffwechsel und als Bauelemente unseres Organismus unverzichtbar.

Nachfolgend die signifikante Wirkung einige der wichtigsten Mineralstoffe und Spurenelemente:

  • Eisen ist unter anderem wichtig für die Blutbildung und das Immunsystem Menschen mit starkem Eisenmangel fühlen sich schwach, sind reizbar und haben eine blasse Haut, brüchiges Haar und sichtbare Rillen in den Fingernägeln.
  • Kalzium wird für die Bildung von Knochen und der Zähne benötigt. Unentbehrlich ist Kalzium zudem für die Blutgerinnung, die Blutdruck- und Herzschlagregulierung sowie die optimale Reizweiterleitung in die Muskeln und Nerven.
  • Magnesium aktiviert 300 verschiedene Enzyme. Es dämpft die Aktivität von Muskeln und Nerven, schützt vor Herz- und Blutgefässerkrankung und ist für den Aufbau von Knochen und Zähnen mitverantwortlich.
  • Magnesium ist ein “Anti-Stress“ Mineral und wird bei großen Belastungen vermehrt benötigt.
  • Mangan hilft aktiv bei Entgiftungsvorgängen im Körper und ist für die Blutbildung sowie für den Aufbau von Knochen, Sehnen, Knorpel und Bindegewebe wichtig.
  • Selen bewahrt die Zellen vor der Zerstörung durch freie Radikale, welche durch Stress, Umweltbelastung, beim Zigarettenrauchen usw. vermehrt gebildet werden. Außerdem stärkt das Spurenelement die Widerstands-fähigkeit gegen verschiedenste Infekte. Bei einer Unterversorgung altert das Gewebe schneller.
  • Zink schützt aktiv vor Schäden durch freie Radikale und stärkt unser Immunsystem. Zudem hemmt das Spurenelement Entzündungen, fördert die Wundheilung und sorgt für schöne Haut, Haare und Fingernägel. Die Folgen von Zinkmangel können unter anderem eine eingeschränkte Fortpflanzungsfähigkeit und eine stark erhöhte Infektanfälligkeit sein.

Vitamine

Die Aloe Vera liefert im Vergleich zu vielen Obst- und Gemüsesorten nur geringe Vitaminmengen. Trotzdem leisten ihre lebensnotwendigen Substanzen eine wertvolle Ergänzungen zu den anderen Aloe-Wirkstoffen und dadurch einen wichtigen Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden.

Die nachfolgenden Vitamine sind alle in dieser Pflanze enthalten:

  • Vitamin B1 wird für die Energiegewinnung und die Arbeit von Muskeln und Nerven benötigt. Bereits ein leichtes Vitamin-B1-Defizit kann zu starker Reizbarkeit und körperlicher Schwäche führen
  • Vitamin B2 steuert biologische Oxidationsvorgänge, wird für Entgiftungsprozesse benötigt. Und es ist für die Bildung von roten Blutkörperchen zuständig sowie für eine gesunde Haut unabdingbar
  • Vitamin B6 ist ein notwendiges Coenzym einer Reihe wichtiger Enzyme des Aminosäurestoffwechsels, insbesondere der Leber. Dazu ist es für die Synthese von Vorstufen des Hämoglobins (roter Blutfarbstoff) enorm wichtig
  • Vitamin B12 ist an der Nukleinsäure Synthese beteiligt und somit für die Neubildung von Bausteinen der Zellkerne verantwortlich. Bei einem signifikanten B-12-Mangel kommt es zu einer verringerten Zellteilung im Knochenmark und damit zu der als »perniziöse Anämie« bezeichneten Form der Blutarmut. Da dieses Vitamin nur in der Nahrung tierischer Herkunft enthalten ist, können bei unzulänglicher vegetarischer oder veganer Ernährung Mangelsymptome auftreten
  • Vitamin C stärkt das Immunsystem und wird für die Bildung von Knochen, Zähnen, Blut und Hormonen benötigt. Es schützt die Körperzellen vor vorzeitigem Altern und hemmt die zerstörerische Wirkung von Giften. Am aktiven Abbau von Cholesterin ist dieser Vitalstoff ebenfalls beteiligt. In der modernen Kosmetika wird Vitamin C auf Grund seiner Funktion beim Kollagen Aufbau im Bindegewebe und seiner feuchtigkeitsbindenden Eigenschaften der Haut eingesetzt.

Das Selen und das Zink der Aloe Vera leisten einen wertvollen Beitrag zur guten Versorgung unseres Organismus, denn in weiten Teilen Mitteleuropas sind Zink- und Selen Mangelerscheinungen.