Ernst Fischer

7. März 2017
von Ernst Fischer
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“Das Blut des Jupiters“

…oder der Sangiovese

“jl buon giorno si vede dal mattino“ – Einen guten Tag erkennt man am Morgen Unter diesem Motto beginne ich diese Geschichte über die Sangiovese Traube.

Sein Hauptanbaugebiet

Die seinerzeitigen Siedlungsgebiete der Etrusker, an erster Stelle die Toscana, ist die eigentliche Heimat des Sangiovese. Doch in den Marken und der Emilia Romagna  ist der Sangiovese ebenfalls sehr stark vertreten.

Gemäss den Produktionsbestimmungen der Toscana für den Sangiovese, gehören die folgenden bekanntesten Weine mit einem Mindestanteil an Sangiovese:

  • Rosso und Brunello di Montalcino –  die einzige zugelassene Rebsorte
  • Rosso und Vino nobile di Montepulciano –      mindestens 70% Anteil
  • Chianti Classico DOCG mindestens 80% Anteil
  • Chianti DOCG mindestens 70% Anteil
  • Morellino die Scansano mindestens 85% Anteil
  • Carmignano mindestens 50% Anteil

Auf der Fattoria “La Vialla” ist der Sangiovese eine tragende, teilweise sortenrein verarbeitete Rebsorte. Somit ist er die Grundlage für alle ihre herausragenden und auf Internationaler Ebene sehr oft mit Gold und Silbermedaillen prämierten Weine.

Wer unter den Weinliebhabern kennt diese Weine und ihn, den Sangiovese, nicht? – Der  bestbekannte  –   Sangiovese di Toscana -  zusammen mit dem Olivenbaum, das sind die eigentlichen Synonyme für diese einzigartige italienische Provinz. Seit über 2500 Jahren sind diese beiden Pflanzen die prägenden Elemente der Landschaft, der Kultur, der Essgewohnheiten und der Arbeit.

Die sogenannten “Supertuscans“, für mich noch immer eine spezielle Bezeichnung dieser neu kreierten Weine.Diese werden NICHT nach den DOC / DOCG Bestimmungen produziert. Das Ziel ist, marktorientierte Weine von hoher Qualität zu produzieren. Bei diesen Weinen wird der Sangiovese mit Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah verheiratet oder verschnitten und in Barrique von 225 Liter  aus unterschiedlichen Holzarten ausgebaut. Persönlich vermisse ich bei diesen Weinen etwas die Typizität der Toscana.

Zu der ursprünglichsten und bemerkenswertesten Rebsorten Italiens gehört der Sangiovese. In der jüngeren Zeit entwickelten die für den Rebbau spezialisierten Universitäten zusammen mit “La Vialla” verschiedenste, den unterschiedlichsten “Terroir“ entsprechende Klone. Das erklärte Ziel besteht darin, die aussergewöhnlich positiven, kräftigen und einfachen Charaktereigenschaften dieser Rebsorte weiter zu verbreiten. Dies, um den Sangiovese den Weinbauern in anderen Gegenden, welche ein etwas raueres Klima als das Mittelitalens aufweisen,  die Möglichkeit zu geben, von den optimalen Qualitäten des Sangiovese zu profitieren.

Viele verschiedene Klone des Sangiovese (Sangue di Giove = Blut des Jupiters) existieren im Weinbau. Der Massale-Klon ist die wichtigste Traube im ganzen Chianti-Gebiet, das heisst, eigentlich in der ganzen Toscana – Sie ist Grossbeerig und Hauptbestandteil der oben aufgeführten, berühmtesten Weine Italiens.

Auf Grund seiner einzigartigen Fähigkeit, sich stets dem jeweiligen Terroir anzupassen, wiederspiegelt der Sangiovese diese dem Terroir entsprechend perfekt. Am schönsten jedoch präsentiert er sich einfach in seiner ursprünglichen Heimat, der Toscana.

Im Frühjahr, wenn je nach Wettertemperaturen die jungen Rebsetzlinge in die Erde gepflanzt sind, entwickeln sie sich langsam, entwickeln kräftige Wurzeln um die Mineralien und Nährstoffe der Erde in die Pflanze zu transportieren. Während ihres aufwachens beginnen die Setzlinge mit dem Austrieb, das heisst, sie werden Blätter ansetzen und nach rund drei Jahren die ersten Früchte tragen zur Freude des Weinbauern.

Der Sangiovese ist eine kräftige, ehrliche und etwas ungehobelte Rebsorte, etwa so wie  ihre “Landsmänner“, die Toscanesi. Sie hat jedoch einen starken und ausgewiesen guten Charakter und ist absolut unkompliziert. Jedoch erwartet sie einen ihr stets gebührenden Respekt, sowie eine gewisse, sie anerkennende Aufmerksamkeit. Wird sie zudem mit einer grossen Portion Geduld behandelt, schenkt sie dem Winzer zuckersüsse, grosse Trauben. Ihr kostbares Inneres, das süss duftende, klare Fruchtfleisch mit seinem einzigartigen und konzentrierten  Geschmack, wird durch die kräftige, wunderschöne, dunkelblaue,  ja fast schwarze Schale geschützt.

Jeder echte Trauben Liebhaber sollte wissen, Weintrauben sind zwar kleiner als Tafeltrauben, dafür jedoch viel geschmacksintensiver. Der einzigartige Sangiovese schenkt seiner Heimat, der Toscana, betörende, rubinrote und optimal strukturierte Weine. Sie sind für eine mittlere bis lange Lagerung hervorragend  geeignet und nicht nur in Italien sondern weltweit berühmt.

Diese süssen Trauben können jedoch auch einfach so, Beere um Beer gegessen werden, so wie es in den Weinbergen während der Lesezeit täglich üblich ist. Es ist einfach unmöglich diesen zu widerstehen!

Zudem schmecken sie aussergewöhnlich gut mit einer schmackhaften, nicht zu dicken Scheibe Toscanischem Bauernbrot, getränkt mit reichlich Olivenöl Extravergine  –  und wer‘s mag, mit etwas fein gehacktem Knoblauch und Basilikum  – somit eine Bruscetta.

Einfach eine echte Gaumenfreude  –  eine wahre Götterspeise!

29. Dezember 2016
von Ernst Fischer
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Geglückter Start

Start ins 1. Quartal 2017

Liebe Leserin, lieber Leser

Kaum haben wir Weihnachten und den Jahreswechsel gefeiert, ist das erste Quartal auch schon wieder in vollem Gange  –  ja fast auch schon wieder Geschichte. Noch  Fasnacht und das war’s dann schon.   –   Die Zeit rennt?  –   Nein, wir rennen und verpassen es, uns Zeit zu nehmen. Zeit für das, was uns mit am wichtigsten sein sollte!

Was das wohl ist?  –  Nun es sitzt gerade vor dem Bildschirm oder hat das Handy in der Hand!  –  SIE!

Mein Vorschlag: Nehmen Sie sich Zeit für sich, Ihre Träume und Wünsche, Ihre Zielplanung, Ihre Ziele und genießen Sie die erste Frühlingssonne wenn sie denn da ist. Verbringen Sie viel Zeit mit den Menschen die Ihnen in Ihrem Leben am meisten bedeuten und freuen Sie sich über jeden gemeinsamen Augenblick.

Ich nenne es den sogenannten  “gelehrten Egoisten”!  –  Denn nur wenn es uns gut geht und wir und glücklich fühlen, können wir uns genau so auch um andere gut kümmern.

Darf man das in der hoch aktuellen, angespannten politischen Situation?

Nach meiner Meinung ist es ein absolutes MUSS! Wir sollten uns freuen,  den positiven Dingen viel Raum zu geben und somit einen Beitrag leisten, dass auch andere sich gut und glücklich fühlen können.

Das vor uns liegende, in kurzer Zeit kommende Osterfest (16. April) bietet sich an zu strahlen und durch die eigene Begeisterung, durch die eigene Freude auch andere zu infizieren dankbar zu sein. Sei es im theologischen Sinne, oder auch einfach so als Menschen, die das Leben lieben und sich darüber freuen.

Lösen wir uns von manchen Kleinigkeiten die wir nur viel zu oft und zu gerne zum Elefanten hoch stilisieren  –  freuen wir uns doch ehrlich über die vielen Winzigkeiten, die wir meist übersehen.

Der sich davor befindende Karfreitag ist in vielen anderen Sprachen der “GUTE Freitag!”. Nicht allein um das Kreuz in den Mittelpunkt zu stellen, sondern die Erkenntnis, die Erlösung als den eigentlichen Grund zur Freude zu erkennen  –  zur Freude hoffentlich aller. Die Freude liegt im Detail  –  in winzigen Details die wir nur all zu oft übersehen. Darum, aufmerksam auf die Winzigkeiten achten, denn sie sind der Anfang zur echten Freude.

Herzlichen Dank für ein unglaubliches, vor uns liegendes erstes Quartal rufe ich allen Freunden, Bekannten und Lesern aus tiefster Überzeugung zu.   –   Ein Quartal das mir und hoffentlich vielen anderen Menschen so überaus grosse Freude bereiten wird und mir teils bereits geschenkt hat.

Ihnen allen eine freudige, wunderbare Zeit

Euer,  Ernesto

 

28. Dezember 2016
von Ernst Fischer
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Quer durch mein spannendes Leben

…eine unvergesslich schöne und interessante Zeit.

Die kleine Rückschau auf mein einzigartiges, wunderbares Leben mit vielen Ups und Downs. Unter dem Strich und auch aus heutiger Sicht betrachtet; ich würde es wieder genau gleich anpacken, ausser einigen wenigen, auszublendenden Begebenheiten.

In Aarau geboren, in Winterthur aufgewachsen und zur Schule gegangen,verlief mein Leben in geordneten Bahnen. Mit knapp 15 Jahre verliess ich das Elternhaus, um per Autostop nach Appeldoorn in Holland “auszuwandern”.  Mit der  Gastfamilie, die als Flüchtlingedie in der 2. Hälfte des Weltkrieges bei uns zuhause wohnen konnten, hatte meine Mamma und ich immer schriftlichen Kontakt und ich durfte daher in Holland bei ihnen wohnen. Nach einem halben Jahr kehrte ich wieder zurück in die Schweiz, um eine gute Ausbildung zu starten.  Bei der damaligen Schweizerischen Reederei AG in Basel absolvierte ich die Ausbildung zum Schiffsführer auf dem Rhein zwischen Basel und Rotterdam. Aus gesundheitlichen Gründen musste ich diese Ausbildung jedoch abbrechen und mich nach etwas anderem umsehen. Weil es damals einen ziemlichen Bedarf an Kochlehrlingen gab, (das hab ich im Nachhinein erfahren) empfahl mir der Berufsberater eine Kochlehre und hatte auch sofort eine tolle, offene Stelle für mich im damaligen Restaurant URANIA an der Uraniastrasse in Zürich. Es war eine sehr strenge aber interessante Lehrzeit bei Küchenchef Aklin und dem Inhaber “Papa” Weber, einem wahren, echten Patron. So einen, wie ich in meinem späteren Leben  nie mehr einen kennen lernen durfte.

Nach Abschluss dieser abwechslungsreichen, interessanten Zeit zog es mich jedoch wieder mit aller Macht in die Ferne. In jeder freien Minute studierte ich die verschiedensten Stellenangebote in allen möglichen schweizerischen und ausländischen Zeitungen. Ein Stellen-Angebot, als Koch auf der christlichen Seefahrt, stach mir sofort in die Augen. Ich bewarb mich um diese Stelle und bekam die Zusage, nach einem Vorstellungsgespräch in Hamburg, einigen Wochen später. Mit dem Seesack auf dem Rücken, einem Bahnfahrkarte Zürich – Hamburg einfach und etwas Geld in der Tasche startete ich in eine aussergewöhnliche, jedoch fantastische Zeit die 10 Jahren dauerte. Ich habe dabei die Welt dadurch kennen gelernt, dass ich mir nach Möglichkeit in allen Erdteilen einen längeren, unbezahlten   Unterbruch in meiner Kochkarriere leisten wollte und konnte. Ich wollte die Menschen, ihre Kultur und ihr Leben kennen lernen und erfahren wie man in anderen Kontinenten lebte. Es gäbe sehr viel über diese Zeit zu erzählen, das alleine würde ein Buch füllen. Mein Kontakt nach Hause war ab und zu eine schöne Karte mit Grüssen und dem obligaten Schlussvermerk “Brief folgt”. Das Leide daran war, aus Sicht meier Mamma, dass das nie geschah. Verständnisvoll wie Mamma war, hat sie das immer wieder liebevoll lächelnd akzeptiert.

Nach der 10 jährigen Sturm- und Drangperiode bin ich dann voller Eindrücke aber Mittellos nach Hause ins Hotel Mamma zurückgekehrt. Ich wollte ganz schnell wieder ein paar Franken verdienen, um mir und dem lieben Rest der Familie ab und zu auch eine Kleinigkeit kaufen zu können. Im Badener Tagblatt fiel mir die Stellenanzeige einer Bestattungsfirma auf, welche von gutem Lohn und hohem Taschengeld schrieb. Das mich bewog mich dazu , sofort vorbei zugehen um mich persönlich dort vorzustellen. Das Glück des Tüchtigen stand mir bei  und ich bekam die Stelle unter der Bedingung, dass ich sofort anfangen könne. Das konnte ich voll innerer Freude sofort bejahten. Dank dem wieder fliessenden “Geldsegen” meldete ich mich bei einer bekannten Auto Fahrschule um die nötige Ausbildung zum Fernfahrer zu erhalten. Im Verlauf  der folgenden drei Jahre legte ich, für alle mir nützlich erscheinenden Kategorien, die Prüfungen mit Erfolg ab und begann meine neue Karriere als Fernfahrer. Das Fernweh zog mich einfach immer wieder fort. Nie konnte ich mir vorstellen, einer sogenannt geregelten Arbeit in einem Betrieb, einer Fabrik oder gar in einem Büro nachzugehen. Ich brauchte die Freiheit, ganz egal wenn meine Arbeitszeit damals in der Regel 14 bis 16 Stunden betrug. Es gab damals noch keine der heutigen, modernen “Sklaven-Fahrtenschreiber”. Hauptsache, ich war glücklich und zufrieden und hatte meine persönliche Freiheit.

Der schlechte Gesundheitszustand meiner Mamma war für mich Grund genug, dass ich ihrer Bitte Folge leistete und ihr kleines Lebensmittelgeschäft in einem Dorf auf dem Lande übernahm und weiterführte. Sehr schnell merkte ich, dass das keine Zukunft war für mich. Die damals schnell wachsenden Grossverteiler hatten sehr guten Zulauf. Der “Tante Emmaladen” in unserem Dorf von damals etwa 450 Einwohnern, war einfach ein Lückenbüsser der längerfristig keine Zukunft hatte.  Auf Grund verschiedenster Umstände und Vorschriften musste ich eine wegweisende Entscheidung fällen. So fasste ich den Entschluss, dass ich mich in der Obst- und Weinfachschule Wädenswil zum Weinfachmann ausbilden lassen wollte. Alles klappte hervorragend und ich startete nach zwei Jahren mit einem eigenen Wein- und Getränkehandel der nach einigen Jahren, auf Grund meiner Gutgläubigkeit, Konkurs anmelden musste. Es begann eine Zeit der Festanstellung bei verschiedenen Weinimporteuren bis ich mich eines Tages, auf Grund einer internen Umstrukturierung,  aus Altersgründen selber wegrationalisieren durfte. Meine Stellung als Verkaufsleiter mit einem erfolgreichen Aussendienst, ermöglichte mir damals, im verlauf der Jahre gute Kontakte zu unseren Weinbauern in Italien zu knüpfen.

Ich entschloss mich nochmals zu einem Neustart in die Selbständigkeit. Ich gründete eine Weinbrooker-Agentur. In vertraglicher Zusammenarbeit mit den Weinproduzenten, aquirierte ich in den Ländern Europas Importeure für die hervorragenden Weine eben dieser Produzenten. Das Geschäft florierte und eines Tages erhielt ich einen Grossauftrag von einigen hunderttausend Flaschen. Alles gedieh ausgezeichnet, für mich schien die Sonne und die Welt war in schönster Ordnung bis zu dem Tag, als meine Rechnung an den Importeur in Deutschland zur Zahlung fällig wurde. Ich wurde vertröstet und in meiner Vertrauensseligkeit war ich auch überzeugt, dass ich das Geld ganz sicher bekommen würde. Was dann passierte ist schnell erzählt. das Geld kam nicht, aber ich war, auf Grund der Verträge mit der Produzenten Haftbar gegenüber dem betroffenen Produzenten. Das heisst, ich musste ihm diese Weine bezahlen. Ein Agreement zwischen ihm und mir gab mir die Möglichkeit, “NUR” 60% seiner Rechnung in Tranchen zu begleichen. Das heisst, mein Teil betrug in Franken rund 540’000.–  So konnte ich wohl einen Konkurs verhindern, er bekamen den vereinbarten Anteil, aber ich war wieder Mittellos. Freunde unterstützten mich und halfen mir über die schwierigste Zeit hinweg. Ich bin ihnen zu tiefstem Dank verpflichtet, aber das Leben geht weiter und es gab noch einige andere komplizierte Situationen zu überwinden.

Dass ich vor relativ kurzer Zeit in meinem jugendlichen Alter von damals 75 Jahren, durch einen meinen früheren Geschäfts-Kollegen, Horst, über die Firma Talk Fusion gestolpert bin, ist aus heutiger Sicht ein wahrer Glücksfall für mich. Ich hatte dadurch wieder eine Vision  und daraus entwickelt sich ein neues Ziel. Ich durfte vor allem meinen lieben Freund Peter Delisle kennen lernen, ein einzigartiger, edler Mensch der mich in all meinem Tun beraten und begleitet hat.   –  Jeder der zwei erwähnten Menschen pflegt seine eigene, spezielle Arbeitsweise, so dass ich echte und wirklich optimale Voraussetzungen habe, um mein mir selbst gesetztes Ziel zu erreichen. Gemeinsam mit diesen zwei Lehrmeistern und einigen wenigen weiteren, echten Freunden wie Uwe Glomb “Der Webmaster”, Karin Schweighofer, die Media-Spezialistin und der lieben Edith Neu, die Verbindung zur geistigen Welt.So konnte ich den Start in eine aussergewöhnliche, glückliche Zukunft für meine Familie und mich schaffen.  – Von meiner Mutter selig habe ich den folgenden Ausspruch bis heute nie vergessen: “Auch ein blindes Huhn findet immer wieder ein Körnchen zum picken”  –   Die Geduld meiner lieben Frau Nada, das Verständnis einiger lieben Mitmenschen und die grosse Unterstützung der erwähnten fünf Freunde und dazu meine unumstösslich grosse Überzeugung, sowie der unerschütterliche Glaube an mich selbst helfen mir und Nada, die bekanntlich schwierigen ersten sieben Startjahre erfolgreich zu gestalten. Dafür gebührt sämtlichen aktiv Beteiligten ein riesengrosses, dreifaches  Dankeschön   –   Euer Ernesto

 

23. Dezember 2016
von Ernst Fischer
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Das Einmalige – ihre Inhaltsstoffe

Was macht Aloe Veras so Einmalig

Auf ihrem bis zu einem Meter langen, grünen Blüten-Schaft befindet sich, ähnlich wie eine senkrecht stehende Traube, die meist gelbe, oder orange-rote bis rote Blüte mit grünlichen Spitzen der Blütenblätter. Die Erntezeit ist regional unterschiedlich, dabei werden nur die Blätter geerntet und sofort verarbeitet. An der Schnittstelle fliesst ein wässeriger, äusserst bitterer Saft aus, dessen pH-Wert 5,0 bis 6,0 beträgt. Die Blätter müssen darum sofort verarbeitet werden, damit ihre wichtigen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe

Bisher wurden mehr als 300 unterschiedliche bioaktive Stoffe entdeckt. Um nun nur die wichtigsten zu erwähnen: Verschiedenste Enzyme, 17 von 20 essentielle Aminosäuren, 9 nichtessentielle Amino Säuren, verschiedene Fettsäuren, Trigliceride, Steoride, organische Säuren und Salze, Spurenelemente, u.v.m.

Im Weiteren:

Aloin, Saponin, Lignin, Acemannan und weitere wichtige Wirkstoffe. Die Substanz Acemannan wird beim jungen Menschen bis zur Pubertät vom Organismus selbst produziert. Darnach muss Acemannan über die tägliche Nahrung aufgenom-men werden. Acemannan hat einen entscheidenden Einfluss auf unser Immunsytem. Eine vergleichbare Substanz ist auch im Ginseng feststellbar.

Die folgenden Vitamine und Minerale schliessen die bewusst einfach gehaltene und übersichtliche Information ab. Es sind die Vitamine: A, B1, B2, B3, B6, B12, C, E, F, Beta Carotin, Carotin, Cholin, Folsäure und Niacin.

Die Minerale:  Aluminium, Bor, Barium, Kalzium, Chrom, Kupfer, Eisen, Germanium, Kalium, Mangan, Magnesium, Natrium, Phospor, Rubinium, Strontium, Silizium, und Zink.

Böden, Niederschlagsmenge und wichtig, die richtige Erntezeit, haben grossen Einfluss auf die Zusammensetzung der Substanzen und Vitalstoffe.

(Eine umfassende und vollständige Auflistung aller medizinisch wichtigen Substanzen und Wirkstoffe würde den Rahmen dieses Newsletters sprengen.  Sie können diese beim Verfasser dieses Artikels bestellen gegen eine Gebühr von 8.– Euro.)

Die Aloe Vera ist tatsächlich ein wahres Lebenselixier.  –  Sie ist deshalb so interessant, weil sie Wirkstoffe beinhaltet die weder in unserer täglichen, sogenannt “normalen“ Kost, noch in einer ausgewogenen und auch nicht in der naturbelassener Ernährung in genügender Menge vorhanden ist.

Jeder einzelne Vitalstoff ist für unseren Organismus äusserst wichtig. Daher ist der Aloe Vera Saft aus all den erwähnten Gründen für unsere Gesunderhaltung ein nicht vergleichbares und unersetzbares Vitalgetränk zur Vorbeugung und bei vielen Erkrankungen.

 

 

 

23. Dezember 2016
von Ernst Fischer
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Die nicht alltägliche Geschichte…

Das kleine Schneeflöckchen

Tausende Meter weit von der Erde entfernt formte es sich zu einem schönen, einzigartigen Kristall, um sich mal schneller, dann langsamer als Schneeflocke dem Schweben hinzugeben und weiter unten sanft und lautlos den Landeplatz zu finden. Ein Baum ist es geworden. Behangen mit Lichtern, Weihnachtsdeko und Lautsprecherboxen. Sanft landet sie auf all den bereits einige Zeit vor ihr angekommenen Flocken. Die Melodie der Weihnachtslieder schwingt leise durch die Äste und hält die Schneeflocken wach. Das, damit diese das Treiben unter ihnen auf diesem friedlichen Adventsmarkt beobachten können.   –   Es ist der vierte Adventsabend.

Das Plaudern der Menschen wird für sie nur dann hörbar, wenn ein Lied zu Ende ist und das nächste noch nicht begonnen hat. Sonst sind die Plaudereien für die  Schneeflocken am Baum lediglich ein Hintergrundgeräusch zur Musik. Da, in Lied ist zu Ende. Unter dem Baum all der angekommenen Schneeflocke unterhalten sich eine Frau und ein Mann über ihren Alltag, ihre Wünsche, ihre Ziele und Hoffnungen für ihre neue Zukunft. Neugierig hören dichtgedrängt die Schneeflocken zu.

„Ich war schon sehr gespannt auf die Menschen“, sagt die soeben hernieder geschwebte kleine Schneeflocke zu einer anderen, älteren auf einem Nebenast. „Vergiss nicht, ich bin das erste Mal hier unten.“

„Wenn du in einer ferner Zukunft wieder mal herkommst, wirst du wieder etwas Ähnliches hören“ versicherte ihr die Veteranin unter den Schneeflocken mit einem wissenden lächeln.

„Letztendlich geht es immer um ihre Zukunft. Und sehr oft auch um ihre Sorgen, wie diese Zukunft sein wird. Manchmal geht es auch um das, was sie den lieben langen Tag so tun, sie nennen das Gewohnheiten. Hör mal, was jetzt eben da unten ihr Thema ist.“

Beide müssen sich auf die Unterhaltung konzentrieren und beschließen, die nächste leichte Windböe zu nutzen, um noch ein Stück weiter nach unten zu schweben. Nun liegen sie auf dem Vordach eines Punsch-Standes und hören zu.

Die Veteranin unter den Schneeflocken hatte Recht. Die Frau und der Mann sprechen über ihre täglichen Gewohnheiten und darüber, was sie zu ändern gedenken. Die Frau will sich nicht mehr so stark “antreiben“ lassen. Der Mann stimmt ihr zu. Er will in Zukunft auf seinen Kaffee verzichten, wenigstens auf den am späteren Nachmittag. Einvernehmlich entscheiden sich beide, zu Hause nicht mehr über Probleme auf ihrer Arbeit zu sprechen. Man spürt, ihr Austausch an Vorhaben stimmt sie äusserst optimistisch, dass ihnen dies alles so gelingen wird.

Die Veteranin-Flocke kichert ein bisschen: „Alles nur ein Geschwätz nach dem zweiten Punsch. Sie unterschätzen, wie anstrengend etwas Neues sein kann. Selbst bei banalsten Dingen entscheiden sie sich lieber für den bequemen Weg, auch wenn dieser mit einigen erheblichen Nachteilen verbunden ist.“

„Woher willst du das wissen?“, wundert sich das junge Schneeflöckchen.

„Das kann ich dir gerne erzählen“, antwortet die ältere Schneeflocke. „Im letzten Winter war ich schon einmal bei den Menschen. Unweit von hier in einem Wald. Es schneite damals heftig. Trotzdem kamen immer wieder Spaziergänger, um Tannenzapfen und Zweige für ihre Dekorationen zu sammeln. Durch den vielen Schnee waren manche Wege tief zugeschneit schwierig zu durchwaten. Und so wurden immer nur die gleichen Wege begangen  –  Tannenzapfen und Zweige wurden dort natürlich immer weniger. Durch die vielen Fußspuren blieben diese Wege leicht passierbar. Gleichzeitig wurde der Tiefschnee bei den anderen Wegen immer höher.“

„Und was hat das mit den Gewohnheiten zu tun?“, fragt das junge Schneeflöckchen die ältere Schneeflocke.

„Ziemlich viel!“, erwidert Frau Flocke. „Denn die zugeschneiten Wege erinnern immer an neue Herausforderungen. Diese Wege zu durchwaten ist mühsam. Es ist äusserst anstrengend und man wird durch und durch nass. Deshalb vermeiden viele Menschen solche Wege. Sogar dann, wenn es sich lohnen würde sie zu durchwaten. Die meisten entscheiden sich doch wieder für die einfachen Wege, die schön ausgetreten ist. Der Weg durch den Tiefschnee würde zwar auch leichter werden wenn sie öfters hin und her gehen, aber soweit denken sie meistens nicht. Deshalb bleibt dieser Weg immer mühsam. Und so bleiben viele Menschen einfach bei den alten Gewohnheiten, weil diese Wege leichter zu gehen sind.“

„Gibt es denn da keine Ausnahmen? –  Können neue Gewohnheiten nie leichter werden?“, möchte das Flöckchen wissen.

„Doch. Auch damals gab es eine Familie, die durch den Tiefschnee gestapft ist. Ihr Ziel  –  sie wollten unbedingt mehr Tannenzapfen und Zweige finden. Sie hatten ein großes Fest geplant und hatten somit einen wichtigen Grund. Und deshalb haben sie die Mühe auf sich genommen um ihren grosses Ziel zu erreichen.

Später erzählte mir eine andere Schneeflocke, dass sie am Fensterbrett eines Hauses lag und hineinblickte. Sie sah ein wunderbares Fest mit glücklichen, fröhlichen Menschen. Und eine Dekoration mit viel Liebe zum Detail und zur Natur. Denn diese schön verzierten Tannenzapfen und Zweige konnten nur aus diesem Wald kommen. Diese Familie hatte etwas ganz Besonderes gemacht. Ich wusste natürlich sofort, um wen es sich handeln musste.“

„Um die Familie, die durch den Tiefschnee ging?“, vergewisserte sich schnell das Flöckchen.

„Ja, und noch etwas habe ich seither immer wieder beobachtet: Menschen mit der Bereitschaft, durch den Tiefschnee zu gehen müssen sich zwar zu Beginn mehr anstrengen, sind im nachhinein aber immer glücklicher und zufriedener als die meisten anderen Menschen auf dieser grossen, weiten Welt.“