Ernst Fischer

29. Dezember 2016
von Ernst Fischer
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Geglückter Start

Start ins 1. Quartal 2017

Liebe Leserin, lieber Leser

Kaum haben wir Weihnachten und den Jahreswechsel gefeiert, ist das erste Quartal auch schon wieder in vollem Gange  –  ja fast schon Geschichte.

Die Zeit rennt? –  Nein, wir rennen und verpassen es, uns Zeit zu nehmen. Zeit für das, was uns mit am wichtigsten sein sollte!  –  Was das wohl ist?

Nun es sitzt gerade vor dem Bildschirm oder hat das Handy in der Hand! – SIE!

Mein Vorschlag: Nehmen Sie sich Zeit für sich, Ihre Zielplanung, Ihre Ziele und genießen Sie die erste Frühlingssonne wenn sie denn da ist. Verbringen Sie viel Zeit mit den Menschen die Ihnen in Ihrem Leben am meisten bedeuten und freuen Sie sich über jeden gemeinsamen Augenblick.

Ich nenne es den “gelehrten Egoisten”! – Denn nur wenn es uns gut geht und wir und glücklich fühlen, können wir uns genau so um andere gut kümmern.

Darf man das in der aktuellen, angespannten politischen Situation?

Nach meiner Meinung ist es ein Muss! Wir sollten uns freuen,  den positiven Dingen viel Raum geben und somit einen Beitrag leisten, dass auch andere sich gut und glücklich fühlen können.

Das vor uns liegende, in kurzer Zeit kommende Osterfest bietet sich an zu strahlen und durch die eigene Begeisterung, durch die eigene Freude auch andere zu infizieren dankbar zu sein. Sei es im theologischen Sinne, aber auch einfach so als Mensch, der das Leben liebt.

Der Karfreitag ist in vielen anderen Sprachen der “GUTE Freitag!”. Nicht allein um das Kreuz in den Mittelpunkt zu stellen, sondern die Erkenntnis, die Erlösung als den eigentlichen Grund zur Freude erkennen  –  zur Freude hoffentlich aller.

Lösen wir uns von manchen Kleinigkeiten die wir nur viel zu oft zum Elefanten hoch stilisieren  –  freuen wir uns über die Winzigkeiten, die wir meist übersehen.

Die Freude liegt im Detail  –  in winzigen Details die wir nur zu oft übersehen. Darum, aufmerksam auf die Winzigkeiten achten, denn sie sind der Anfang zur echten Freude.

Herzlichen Dank für ein unglaubliches, vor uns liegendes erstes Quartal rufe ich allen Freunden, Bekannten und Lesern aus tiefster Überzeugung zu.

Ein Quartal das mir so überaus grosse Freude bereiten wird und mir teils bereits geschenkt hat.

Ihnen allen eine freudige, wunderbare Zeit

Ihr    Ernesto

 

23. Dezember 2016
von Ernst Fischer
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Die nicht alltägliche Geschichte…

Das kleine Schneeflöckchen

Tausende Meter weit von der Erde entfernt formte es sich zu einem schönen, einzigartigen Kristall, um sich mal schneller, dann langsamer als Schneeflocke dem Schweben hinzugeben und weiter unten sanft und lautlos den Landeplatz zu finden. Ein Baum ist es geworden. Behangen mit Lichtern, Weihnachtsdeko und Lautsprecherboxen. Sanft landet sie auf all den bereits einige Zeit vor ihr angekommenen Flocken. Die Melodie der Weihnachtslieder schwingt leise durch die Äste und hält die Schneeflocken wach. Das, damit diese das Treiben unter ihnen auf diesem friedlichen Adventsmarkt beobachten können.   –   Es ist der vierte Adventsabend.

Das Plaudern der Menschen wird für sie nur dann hörbar, wenn ein Lied zu Ende ist und das nächste noch nicht begonnen hat. Sonst sind die Plaudereien für die  Schneeflocken am Baum lediglich ein Hintergrundgeräusch zur Musik. Da, in Lied ist zu Ende. Unter dem Baum all der angekommenen Schneeflocke unterhalten sich eine Frau und ein Mann über ihren Alltag, ihre Wünsche, ihre Ziele und Hoffnungen für ihre neue Zukunft. Neugierig hören dichtgedrängt die Schneeflocken zu.

„Ich war schon sehr gespannt auf die Menschen“, sagt die soeben hernieder geschwebte kleine Schneeflocke zu einer anderen, älteren auf einem Nebenast. „Vergiss nicht, ich bin das erste Mal hier unten.“

„Wenn du in einer ferner Zukunft wieder mal herkommst, wirst du wieder etwas Ähnliches hören“ versicherte ihr die Veteranin unter den Schneeflocken mit einem wissenden lächeln.

„Letztendlich geht es immer um ihre Zukunft. Und sehr oft auch um ihre Sorgen, wie diese Zukunft sein wird. Manchmal geht es auch um das, was sie den lieben langen Tag so tun, sie nennen das Gewohnheiten. Hör mal, was jetzt eben da unten ihr Thema ist.“

Beide müssen sich auf die Unterhaltung konzentrieren und beschließen, die nächste leichte Windböe zu nutzen, um noch ein Stück weiter nach unten zu schweben. Nun liegen sie auf dem Vordach eines Punsch-Standes und hören zu.

Die Veteranin unter den Schneeflocken hatte Recht. Die Frau und der Mann sprechen über ihre täglichen Gewohnheiten und darüber, was sie zu ändern gedenken. Die Frau will sich nicht mehr so stark “antreiben“ lassen. Der Mann stimmt ihr zu. Er will in Zukunft auf seinen Kaffee verzichten, wenigstens auf den am späteren Nachmittag. Einvernehmlich entscheiden sich beide, zu Hause nicht mehr über Probleme auf ihrer Arbeit zu sprechen. Man spürt, ihr Austausch an Vorhaben stimmt sie äusserst optimistisch, dass ihnen dies alles so gelingen wird.

Die Veteranin-Flocke kichert ein bisschen: „Alles nur ein Geschwätz nach dem zweiten Punsch. Sie unterschätzen, wie anstrengend etwas Neues sein kann. Selbst bei banalsten Dingen entscheiden sie sich lieber für den bequemen Weg, auch wenn dieser mit einigen erheblichen Nachteilen verbunden ist.“

„Woher willst du das wissen?“, wundert sich das junge Schneeflöckchen.

„Das kann ich dir gerne erzählen“, antwortet die ältere Schneeflocke. „Im letzten Winter war ich schon einmal bei den Menschen. Unweit von hier in einem Wald. Es schneite damals heftig. Trotzdem kamen immer wieder Spaziergänger, um Tannenzapfen und Zweige für ihre Dekorationen zu sammeln. Durch den vielen Schnee waren manche Wege tief zugeschneit schwierig zu durchwaten. Und so wurden immer nur die gleichen Wege begangen  –  Tannenzapfen und Zweige wurden dort natürlich immer weniger. Durch die vielen Fußspuren blieben diese Wege leicht passierbar. Gleichzeitig wurde der Tiefschnee bei den anderen Wegen immer höher.“

„Und was hat das mit den Gewohnheiten zu tun?“, fragt das junge Schneeflöckchen die ältere Schneeflocke.

„Ziemlich viel!“, erwidert Frau Flocke. „Denn die zugeschneiten Wege erinnern immer an neue Herausforderungen. Diese Wege zu durchwaten ist mühsam. Es ist äusserst anstrengend und man wird durch und durch nass. Deshalb vermeiden viele Menschen solche Wege. Sogar dann, wenn es sich lohnen würde sie zu durchwaten. Die meisten entscheiden sich doch wieder für die einfachen Wege, die schön ausgetreten ist. Der Weg durch den Tiefschnee würde zwar auch leichter werden wenn sie öfters hin und her gehen, aber soweit denken sie meistens nicht. Deshalb bleibt dieser Weg immer mühsam. Und so bleiben viele Menschen einfach bei den alten Gewohnheiten, weil diese Wege leichter zu gehen sind.“

„Gibt es denn da keine Ausnahmen? –  Können neue Gewohnheiten nie leichter werden?“, möchte das Flöckchen wissen.

„Doch. Auch damals gab es eine Familie, die durch den Tiefschnee gestapft ist. Ihr Ziel  –  sie wollten unbedingt mehr Tannenzapfen und Zweige finden. Sie hatten ein großes Fest geplant und hatten somit einen wichtigen Grund. Und deshalb haben sie die Mühe auf sich genommen um ihren grosses Ziel zu erreichen.

Später erzählte mir eine andere Schneeflocke, dass sie am Fensterbrett eines Hauses lag und hineinblickte. Sie sah ein wunderbares Fest mit glücklichen, fröhlichen Menschen. Und eine Dekoration mit viel Liebe zum Detail und zur Natur. Denn diese schön verzierten Tannenzapfen und Zweige konnten nur aus diesem Wald kommen. Diese Familie hatte etwas ganz Besonderes gemacht. Ich wusste natürlich sofort, um wen es sich handeln musste.“

„Um die Familie, die durch den Tiefschnee ging?“, vergewisserte sich schnell das Flöckchen.

„Ja, und noch etwas habe ich seither immer wieder beobachtet: Menschen mit der Bereitschaft, durch den Tiefschnee zu gehen müssen sich zwar zu Beginn mehr anstrengen, sind im nachhinein aber immer glücklicher und zufriedener als die meisten anderen Menschen auf dieser grossen, weiten Welt.“

3. Dezember 2016
von Ernst Fischer
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INGWER – ein Gewürz und Heilmittel

…der DEZEMBER  –  ein spezieller Wintermonat der grossen Überraschungen

Wenn ein Monat die Bezeichnung „Spezieller Monat“ von vielen Menschen in unseren Breitengraden zugesprochen bekommt, dann hat das mit grosser  Wahrscheinlichkeit einen tieferen Sinn.

Viele schaudert es vor diesem Monat. Sei es wegen dem Einkaufsstress für das bevorstehende Weihnachtsfest, sei es wegen den Geschenken, wegen Essen und Trinken oder der enorm wichtigen Frage “Wen laden wir den heuer ein“!

Andere wiederum freuen sich, weil es für sie wirklich ein Monat der Ruhe, der wahren und genussreichen Beschaulichkeit ist. Für wieder andere ist es sicher der Monat von grosser Besinnlichkeit und noch viel mehr…  Jeder findet bestimmt sein persönliches WARUM.

Persönlich gehöre ich eher zur Gruppe „RUHE“. Ich mag dieses gemütliche sich hinsetzen, in Ruhe wieder ein Buch zu lesen…  –  Dabei hab ich unversehens ein altes, ziemlich Abgegriffenes Buch, ungewollt und sehr überraschend, in die Hände bekommen,  „Dein Natur Apotheker“ ! Den Verfasser kann man mit dem besten Willen nicht mehr entziffern, dort hielten vermutlich die immer ruhigen Hände meines  “Grosi” Elisabeth das Buch beim Lesen oder blättern in den Händen. Aber eigentlich ist das gar nicht sooo wichtig, viel wichtiger ist das was darin in der alten deutschen Schrift geschrieben steht und letztendlich was meine “Grosi” Elisabeth darin studiert, bei Bedarf für sich und uns alle angewendet hat.

Interessante, für die damalige Zeit übliche gewundene Schreibweise, eine äusserst ausführliche Beschreibungen von Heilpflanzen und deren Wirkung gegen die zahlreichen Beschwerden der Menschen von damals wie auch heute. Und genau so ausführlich steht jedoch auch, für was man diese unter absolut keinen Umständen verwenden soll oder darf.

Dabei ist mir eine Pflanze ganz besonders aufgefallen, weil aussergewöhnlich viel darüber geschrieben steht. Es sind Aufzählungen rund um die INGWER-Wurzel. Für mich war sie bis zu diesem Zeitpunkt ein einzigartiges Gewürz, vor allem der Asiatischen Küche. Ich musste mich jedoch eines Besseren belehren lassen! – Ingwer ist ein unglaubliches Universal-„Heilmittel“, hilft äusserst effektiv gegen zahlreiche Erkrankungen und Beschwerden und kostet so gut wie nichts.

Ingwer wurde in der traditionellen chinesischen Medizin seit vielen Generationen erfolgreich angewendet. Bei zahlreichen alltäglichen Beschwerden, gesundheitliche Schwierigkeiten und Erkrankungen wurde Ingwer als wirkungsvolle Helferin eingesetzt. Ingwer ist  ein gründlich erforschtes und getestetes Heilmittel, dessen gute Wirkung die Wissenschaft bewiesen hat.  (siehe Wikipedia)

Die Ingwerwurzel ist reich an Mineralstoffen und Vitamin B6. Vor allem weist sie einen hohen Anteil an sehr starken Antioxidantien auf. So gesehen ist es beinahe wie ein wahres Wundermittel und wirkt gegen so viele Beschwerden wie keine andere Pflanze oder anderes Gewürz. Mir scheint es so, als ob Ingwer wie ein grosser, in Vergessenheit geratener, wertvoller Schatz sei.  –  Ähnlich wie die Aloe Vera Barbadensis Miller.

Entdecken und erfahren Sie die grossartige Wirkung mit denen Sie sich, dank der aussergewöhnlichen Wirksamkeit von Ingwer, wohler fühlen. Wie sich damit bei speziellen medizinischen Herausforderungen, sowie bei zahllosen gesundheitlichen Beschwerden grosse Linderung und schlussendlich wichtige Heilungserfolg erzielen lassen.

Anhand einiger Beispiele möchte ich Ihnen die umfassende Wirksamkeit von Ingwer näher bringen:

  • Lindert oder stoppt Migräneanfälle und chronische Kopfschmerzen. Das ohne jegliche Nebenwirkungen, mit besseren Heilungserfolgen als mit chemischen Medikamenten
  • Übelkeit, Brechreiz und Reisekrankheiten gehören praktisch der Vergangenheit an.
  • Gegen Entzündungen, Gelenkschmerzen und Schwellungen ist Ingwer ein äusserst starkes Mittel
  • Es ist eine einfache, natürliche Hilfe gegen Kälteempfindlichkeit und bei Menstruationsbeschwerden
  • Bei Magenschmerzen, Verdauungsbeschwerden und Blähungen sind Sie die Beschwerden innerhalb spätestens einer Stunde los, ohne jegliche Nebenwirkungen.
  • Ein probates Mittel gen das sogenannte „saure Aufstossen“ dass Sie nicht mehr “Sauer“ sein müssen
  • Ideal zur Überwindung unangenehmer Schlafstörungen
  • Zur wirkungsvollen Bekämpfung von Rheuma, Arthrose oder/ und Arthritis eine ideale Alternative
  • Es wirkt einer Übersäuerung Ihres Körpers entgegen
  • Das Grundprodukt für ein aphrodisierendes Getränk, hilft wirkungsvoll gegen Impotenz und mangelnde Libido
  • Die beste Hilfe gegen “Kater“ nach durchzechten Nächten oder Festen.
  • Ihr Immunsystem kommt damit auf Hochtouren und lästiger Schnupfen gehört der Vergangenheit an.

Es gäbe noch von vielen Applikation zu erzählen nur, ich will Sie nicht weiter langweilen.  –  Notieren Sie es sich einfach für Ihren nächsten Einkauf!

Ganz zum Schluss dazu der Hinweis, Ingwer ist in jedem Gemüseladen oder Supermarkt zu finden. Er ist äusserst günstig, wirkungsvoll und absolut frei von jeglichen Nebenwirkungen. –  Kurzum, bestimmt ein Versuch wert!

18. Oktober 2016
von Ernst Fischer
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Dieses nicht alltägliche Zusammentreffen.

DIE SCHICKSALHAFTE BEGEGNUNG…

…zwischen einem kleinen, weissblondem, gut fünfjährigen Mädchen Livia und einem stolzen, sechseinhalb jährigen, ausgewachsenen Rottweiler-Männchen Astor mit einem hellen Brustfleck auf seinem sonst tiefschwarzen, kurzhaarigen Fell.
Nur keine Bange, anscheinend mochten sich die beiden auf den ersten Blick.

Diese Begegnung durfte ich vor einigen Tagen vor unserem Einkaufscenter erleben. Mutti und Töchterchen kamen lachend und scherzend aus der Tür. Mit einem freudigem, “schau Mutti ein schöner Hund“ rannte das Mädchen leichtfüssig zu der Besitzerin von Rottweiler Astor zu. Diese kauerte sich seelenruhig neben Astor nieder und strich sanft über seinen eindrücklichen und so typischen Kopf des Rottweilers, dessen Augen leuchteten und der mit seiner Rute den Strassenstaub, mit freudigem wedeln von links nach rechts, aufwirbelte.

“Bleib da“ schrie voller Angst und mit sich überschlagender Stimme die Mutter des Mädchens. Doch das beinahe engelhaft wirkende, kleine Mädchen mit seinen leuchtenden, blauen Augen, umarmte bereits den Hals von Astor der mit einem leisen Winseln seine Freude ausdrückte und total entspannt liegen blieb wie von der Besitzerin befohlen.

Interessiert ging ich auf die drei zu, währenddessen die Mutter sich mit beiden Händen den Mund verschloss und total entgeistert und ängstlich stehen blieb. “Kennen sich die Beiden“ fragte ich mit einem Lächeln die Besitzerin. Mit einem breiten, freudigen Lachen antwortete sie: “Es ist das erste Mal dass wir hier sind und von sich kennen kann keine Rede sein. Es scheint Liebe auf den ersten Blick zu sein zwischen diesen so unterschiedlichen Lebewesen“.

Als ehemaligem Besitzer von Rottweilern und Kenner von deren unverdorbenem Charakter, konnte ich nur mit dem Kopf bestätigend nicken und bat die Besitzerin einen Moment Geduld zu haben. Mit einem freundlichen, beruhigenden Lachen ging ich auf die Mutter des Mädchens zu und bat sie, mit mir mitzukommen. Aber das sind doch diese bösartigen Hunde welche Kinder schwer gebissen und verletzt haben. Ihre Hand zitterte noch immer als ich diese ergriff um gemeinsam mit ihr zu Astor zu gehen. Wiederstrebend, ängstlich und verwirrt liess Mutti zu, dass ich ihre ausgestreckte Hand durch Astor zuerst beschnuppern lies, um anschliessend den Kopf von Astor mit Mutter’s Hand  ganz langsam zu berühren. Sein Verhalten war ruhig, begleitet von einem leisen, kurzen, doch hörbar freudigem Laut.

Die Besitzerin von Astor erklärte Mutti, dass der Rottweiler eine kinderliebende Hunderasse sei. Leider gebe es jedoch noch heute Hundehalter, welche diese Hunde total missbrauchten um diese dann als sogenannte “Schutzhunde“ einzusetzen. Doch echte Schutzhunde welche eine gute, zielgerichtete Führung geniessen, beissen warhaft keine Menschen, und schon gar keine Kinder.

Ein kurzes, klares Kommando seitens der Besitzerin und Astor stand auf. Sie setzte das Mädchen auf den vorderen Teil des Rückens, damit die Kleine sich am Hals von Astor festhalten konnte. Die drei machten sich auf den Weg um eine kleine Runde zu gehen. Das Mädchen jauchzte vor lauter Freude. Alle strahlten vor lauter Glück, inklusive die zuvor äusserst verängstigte Mutti die sich bei Astor und der Besitzerin herzlich bedankte. Sie drehte sich anschliessend zu mir um mit den Worten: “Heute hab ich wieder mal viel gelernt was ich im Leben nie geglaubt hätte.“ Strahlend verliessen Mutti und Livia, ihr Kind, den Platz des Geschehens. Die Besitzerin von Astor gratulierte mir für mein Verhalten. Ich erklärte Ihr, dass ich selber Rottweiler gehabt hätte, diese und ihren Charakter daher gut kennen würde. Ich gratulierte der Besitzerin für ihr vorbildliches Verhalten in einer speziellen Situation und verabschiedete mich von ihr mit einem herzlichen Lachen. Nicht ohne Astor mit ruhigen lobenden Worten noch über Kopf und Rücken zu streichen, was er wiederum mit einem freudigen, kurzen Bellen beantwortete.

18. Juli 2015
von Ernst Fischer
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Das 2014er – einfach Grossartig…,

 …erfreut die Sinne aller Toscanaliebhaber

Olio extravergine biologico di Oliva   –  beim lesen dieser Bezeichnung tönt es für mich, wie der Beginn einer Verdi-Oper. Die ganze Toscana ist momentan von einem wunderbaren Duft erfüllt. Dem betörenden Duft von grossartigem, frischem Olio di Oliva der neuen Ernte.

In einem Jahr wie im vergangenen 2014, in dem es bei den Olivenbäumen eine späte, umso üppigere Blüte gab, lag der Ertrag jedoch etwa 30% tiefer als im Normalfall. Dafür präsentieren sich die zahlreichen einzigartigen, bei Geniessern und Kennern so sehr beliebten Eigenschaften des “Olio extravergine di Oliva “, auf eindrückliche Weise.

Die der Blütezeit nachfolgenden, relativ regnerischen Sommermonate waren durch grössere, erhebliche Temperaturschwankungen gekennzeichnet. Der 23. September läutete mit einer kräftigen, kühlen aber trockenen Luft den Herbst ein. Den Pflückern des Bio-Landgutes Fattoria “La Vialla” kam eine längere Reihe von Tagen mit stabilem Wetter zu Hilfe. Dadurch konnten sie die Ernte unter optimalen Bedingungen einbringen. Die ganze Olivenernte wird auf “La Vialla” nur von Hand gelesen. Eine Ernte, die notabene von mehr als 25’000 Bäumen im Alter zwischen 2 und 100 Jahren stammt. Keine Rüttelmaschinen wie in den Grossbetrieben kommen hier zum Einsatz. In einem Biologisch-Biodynamisch Betrieb wie “La Vialla” ein Ding der Unmöglichkeit  –  einfach unvorstellbar!

Der wichtigste Grund, dass keine solchen Geräte eingesetzt werden ist der, dass die Rüttelmaschinen den Baum am Stamm packen, um ihn sogenannt sanft zu schütteln bis alle Oliven abgefallen sind. Dabei werden die Wurzeln des Baumes im Erdreich bei jeder Ernte aufs neue gelockert, was für den Baum anerkannterweise beeinträchtigende Folgen haben kann.

Die Bäume auf “La Vialla” wachsen in Olivenhainen die sich auf einer Höhe zwischen 300 bis 600 Metern befinden. Sie sind in den unterschiedlichsten Bodenarten tief und unverrückbar verwurzelt. Zum Teil in Böden von lehmigem Schiefer in den tieferen Lagen und Böden mit felsigem Gestein in den höheren Lagen.

Das toskanische “Olio extra vergine biologico di Oliva” zeichnet sich durch die Sortenvielfalt der Oliven aus, aus denen es schonend gepresst und produziert wird. Die fünf auf “La Vialla” vorherrschenden Olivensorten sind Leccino, Ragagia, Moraiolo, Frantoio und Pendolino.  –  Weitere 10 von alters her bestehende, autochthone Sorten, wurden bereits identifiziert  –   andere konnten noch nicht genau zugeordnet werden, was jedoch in absehbarer Zeit erfolgen wird.

Das 2014er Olivenöl zeichnet sich aus durch ein leuchtendes Smaragdgrün, durch seiner Dichte und einem einzigartigen Glanz. In der Nase bietet es ein Füllhorn herrlicher, betörender Düfte. Es ist der Duft frischer Heilkräuter –  frische grasige Noten vermischen sich mit klaren Noten von Artischocken, frischen Olivenblättern sowie balsamischen Düften mediterraner Gewürze wie Basilikum Katzenminze, Salbei und Myrtenblüten.  –  Eine betörende Fülle  von Düften, welche mich und viele andere Oliven-Liebhaber zum Schwärmen und Träumen verleiten.

Im Gaumen empfindet man das 2014er Olio die Oliva milder im Vergleich zu früheren Jahrgängen. Sein Bouquet ist weit, lang anhaltend mit leicht spürbaren pikanten Noten. Es besitzt einen weichen, cremigen Körper, ist sehr ausgewogen und im Gaumen empfindet man direkt die frische, grüne Olivenfrucht.

Seine wohltuenden, gesundheitlichen Eigenschaften  –  sind sie Ihnen bekannt?

 Es ist eine natürliche Quelle von Vitamin E,  –  ist reich an starken, oxidationshemmenden Polyphenolen und es wirkt regulierend auf den schlechten LDL-Cholesterinspiegel.    Allen “chronisch Olivenölverliebten” und all denen die es noch werden, möchte ich eine Übersicht darüber geben  –  Eine Hommage an dieses kostbare, flüssige Lebensmittel aus der Toscana.

Zuallererst erkennt man es an seinem frischen Duft nach Kräutern, Blättern und Artischocken. Seine Aromen und die typisch bittere Note sind das Resultat eines Komplexes aus wichtigen Vitaminen, Polyphenolen und Fruchtsäuren, die in Ihrer Gesamtheit das Olio di Oliva (und auch uns Menschen) haltbar machen und über lange Zeit schützen.

Dieses wertvolle Lebensmittel von “La Vialla” schützt man am besten durch kühles lagern im Dunkeln.

  • Olio extravergine di oliva unterscheidet sich von anderen Speiseölen durch seine besser Resistenz gegenüber hohen Kochtemperaturen. Es eignet sich daher auch zum Frittieren, Braten und Backen und behält seine Eigenschaften, ohne sich zu verschlechtern, bis 180° Celsius
  • Beim verkosten von Olio extravergine di oliva verspürt man eine gewisse Schärfe im Hals.   Es ist ein Zeichen für sein gesundheits-förderndes Wesen und wird durch die erst vor kurzem entdeckte, entzündungshemmende Substanz ” OLEOCANTHAL” ausgelös
  • Es wurde festgestellt, dass ein Zusammenhang besteht zwischen der Einnahme von Olio extravergine di oliva und dem Schrumpfen einiger Tumorarten, vor allem des Brust- und Magen-Darm-Traktes.
  • Die tumorhemmende Wirkung des Lycopins ist von Natur aus auch in den Tomaten enthalten. Das Lycopin erhöht sich markannt, wenn Tomaten mit Olio extravergine di oliva gekocht oder in anderer Form, z.B. als Tomatensalat, angerichtet werden.
  • Seine hervorragende Verdaulichkeit unterstützt die Leber, reguliert die Arbeit des Magens und vermindert das grosse Risiko eines Zwölffingerdarm Geschwürs.
  • Das Olio extra vergine die Oliva von “La Vialla” ist meines Wissens das einzige Öl, das wie ein frisch gepresster Fruchtsaft, wirklich KALT gepresst und NICHT raffiniert wird.
  • Die gemeinsame Wirkung der Polyphenole und dem Vitamin E haben einen positiven Effekt auf die weibliche Fruchtbarkeit.
  • Es wirkt dem Alterungsprozess der Knochen entgegen und erleichtert die Aufnahme von Kalzium durch den Darm.
  • Olio extra vergine di oliva schützt vor Bluthochdruck, Diabetes und vor Gallensteinen.
  • Seine antioxidative Wirkung hilft älteren Menschen dabei, die grossartige Leistung des Gedächtnisses bis ins hohe Alter beizubehalten und beugt allfälligen Depressionen vor.
  • Pur oder als Ölauszug mit Heilkräutern ist es ein ausgezeichnetes Kosmetikum, welches direkt auf der Haut angewendet werden kann um sie zu regenerieren und geschmeidig zu erhalten. (es ist viel kostengünstiger im Vergleich mit industrieller Kosmetika des Handels)

Quellen,

EFSA: Italienischer Bund für den Kampf gegen Tumore

AIPO: Vereinigung italienischer Olivenölbauern